Gruppen
Im Krippenbereich: Kinder von 11 Monaten bis 3 Jahre
Im Elementarbereich zur Zeit
Eulengruppe: 3-4 Jahre
Hasengruppe: 4-5 Jahre
Löwengruppe: 5-6 bzw. zum Schuleintritt
Eine Besonderheit unserer Kindertageseinrichtung ist die familiäre Atmosphäre- jede:r Mitarbeiter:in kennt jedes Kind. Wir betreuen die Kinder im Elementarbereich gruppenübergreifend in einem halboffenen Konzept. Die Krippenkinder bis zum 3. Lebensjahr werden in einem separaten Nestbereich betreut. Zusätzlich gibt es für alle Altersstufen altershomogene Kleingruppen, die sich gezielt zu Angeboten und Projekten treffen. Jedes Kind ist einem/r Bezugserzieher:in zugeordnet.
Pädagogisches Konzept
Wir arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm mit den sechs Bildungsbereichen, die die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit in der Kindertagesstätte darstellen:
- Gesundheit
- Soziales und kulturelles Leben
- Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
- Kunst: Bildnerisches Gestalten, Musik, Theaterspiel
- Mathematik
- Natur – Umwelt – Technik
Entsprechend unserer konzeptionellen Ausrichtung setzen wir einen weiteren Schwerpunkt
- religiöse Bildung
Wir bieten ein religionspädagogisches Angebot , wie z.B. Kinderkirche und feiern gemeinsam die Feste des Kirchenjahrs. Segen spüren und ein Segen sein.
Hier finden Sie mehr Informationen in verschiedenen Sprachen zum Nachlesen:
https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bildungswege/fruehkindliche-bildung/#bildungsprogramm
Zusammenarbeit mit den Eltern
Unsere Kita legt großen Wert auf eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern. Denn eine enge Kooperation zwischen Elternhaus und Kita unterstützt die bestmögliche Förderung und Entwicklung der Kinder und ermöglicht die Transparenz unserer Arbeit. Es gibt Beteiligungsmöglichkeiten wie den Kitaausschuss, Elternabende, Begleitung und Vorbereitung an pädagogischen Aktivitäten (z.B. Backen, Ausflüge), Familiengottesdienste, Eltern- Kind-Nachmittage sowie gemeinsame Feste wie St. Martin, Advent, Sommerfest. Durch regelmäßige Elternbriefe, Aushänge sowie Tür- und Angelgespräche erhalten Sie Einblick in das Tagesgeschehen.
Kinderschutzkonzept
Mit dem seit 2021 geltenden Bundeskinderschutzgesetz setzt die Bundesrepublik Deutschland die UNKinderrechtskonvention um. SGB VIII § 8a regelt die Aufgaben und Verpflichtungen, die sich daraus ergeben. Die Berliner Stadtmission hat bereits 2011 ein unternehmensweites Kinderschutz-Konzept eingeführt und wendet den Handlungsleitfaden des Berliner Senats an. Eine insofern erfahrene Fachkraft steht werksweit als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Verschiedene präventive Maßnahmen dienen der Sensibilisierung, Vorsorge und damit letztlich dem Schutz der uns anvertrauten Kindern. Alle Mitarbeiter:innen legen bei Dienstantritt ein erweitertes Führungszeugnis vor. Zusätzlich unterschreiben alle Mitarbeiter:innen bei Einstellung eine Zusatzvereinbarung (Verhaltenskodex) und nehmen regelmäßig an Kinderschutzschulungen teil. Über Kinderschutz und gewaltfreie Erziehung sind wir mit unseren Eltern eng im Gespräch. Wir informieren auf Elternabenden oder bei Fachveranstaltungen. Auf das Angebot von Familienberatungsstellen weisen wir mündlich und über Aushänge hin.
Partizipation
Unser pädagogisches Verständnis der Wertschätzung der individuellen Sichtweisen und Bedarfe der Kinder findet seinen Ausdruck in Mitgestaltung und Mitbestimmung der Kinder an ihrem Alltag in der Kindertagesstätte. Wir fördern Mitbestimmung, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung.
Kinder machen erfahren sich als selbstwirksam und üben sich in demokratischen Prozessen und Prinzipien ein.
Unsere Jüngsten in der Krippe agieren selbstbestimmt und partizipativ, indem
- sie sich selbst die Speisen auf den Teller tun, das sie essen möchten
- sie selbst bestimmen, was sie trinken möchten
- die Toilettengänge auf ihrer eigenen Willensbekundung beruhen
- sie selbst entscheiden, ob sie bei Angeboten mitmachen oder nicht
- sie sich frei für Spielmöglichkeiten entscheiden
- sie mit ihren Belangen zu einem:r Erzieher:in ihrer Wahl gehen.
Der Grad der Partizipation erhöht sich entsprechend des Entwicklungsstandes der Kinder im Elementarbereich. Das halboffene Konzept bietet vielfältige Möglichkeiten der Mitbestimmung.
- Die Kinder suchen sich ihr Spielpartner und Spielpartnerinnen selbst.
- Im Morgenkreis wählen die Kinder die Lieder.
- An sogenannten offenen Tagen wählen sie selbst die Angebote, an denen sie teilnehmen. Dabeientscheiden sie in welchem Raum sie spielen möchten, sie wählen den Funktionsraum frei. Außerdem entscheidet jedes Kind über den zeitlichen Umfang der Beteiligung. Das Kind heftet sein Bild an eine Magnetwände und dokumentiert auf diese Weise, in welchem Raum es sich aufgehalten hat.
- Bei der Planung und Durchführung von Projekten bringen die Kinder eigene Vorschläge ein. Die
Wünsche werden auf den Projektbögen farblich gekennzeichnet.
- Regelmäßig Kinderkonferenzen laufen nach bestimmten vorher vereinbarten Regeln ab. Dort bringen die Kinder ihre Themen und Ideen ein. Die Ergebnisse eine Konferenz werden auf Plakaten kindgerecht und anschaulich dokumentiert. Die Erzieher:innen sichern die Umsetzung der Kinderideen.
- Freitags wählen die Kinder ihre Essensgruppe frei. Das erfolgt ohne Dokumentation.