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Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:
Warmer Otto

Ansprechpartner

Dorothea Benbelgacem, Mario Böhme, Karsten Krull
Tel.: (030) 396 60-67

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Warmer Otto

WohnE

Das Projekt „WohnE“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) und das Bezirksamt Mitte von Berlin gefördert. Das Projekt richtet sich an neuzugewanderte wohnungslose EU-Bürger. Es bietet Beratung in Polnisch, Russisch, Bulgarisch, Englisch und Spanisch, einerseits durch Straßensozialarbeit, andererseits in den Räumen der Wohnungslosentagesstätte Warmen Otto.

Wohnungsloser Mann

Der Warme Otto der Berliner Stadtmission wird seit vielen Jahren zunehmend von wohnungslosen EU-Bürgern aufgesucht. Die meisten von ihnen leben in absoluter Armut. Sie erhalten meist keine Sozialleistungen, sind medizinisch unterversorgt und leben fast immer auf der Straße.

Durch das Projekt WohnE wurde mit Hilfe des “Europäischen Hilfsfonds für besonders benachteiligte Personen (EHAP) die Realisierung eines speziellen Beratungsangebots für diese Menschen möglich.

WohnE bietet professionelle Hilfe durch:

Teambild des ProjektsUnser Team mit WohnE-Klienten
  • Informationen über Hilfeangebote  und über das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) in Verbindung mit dem EU-Recht
  • Vermittlung an Beratungsangebote des regulären Hilfesystems,
    die gegebenfalls auch bei der Rechtdurchsetzung unterstützen
  • Beratung zu Kenntnissen und Fähigkeiten, die notwendig sind, um die eigene Lebenssituation in Deutschland zu verbessern.
  • Unterstützung bei der Entwicklung realistischer Perspektiven für die weitere Lebensplanung
  • Ggf. Begleitung zu den vermittelten Stellen
  • Vermittlung in Notunterkünfte und/oder Kältehilfeprojekte
  • Vermittlung medizinischer Hilfen
  • Unterstützung bei der Klärung des Krankenversicherungsstatus
  • Unterstützung zur Anbindung an Integrations- und Deutschkursen
  • Freizeitangebote
  • Spezielle Angebote nur für Frauen

Alle Angebote der Wohnungslosentagesstätte Warmer Otto* können ebenfalls genutzt werden

Serviceleistungen von WohnE

Beratung in:

  • Deutsch 
  • Polnisch 
  • Russisch 
  • Bulgarisch 
  • Englisch 
  • Spanisch

 weitere Serviceleistungen:

  • Begleitung zu Ämtern, Behörden und weiteren offiziellen Stellen mit Übersetzungshilfe
  • Erklärung und Übersetzung von deutschen Schriftstücken
  • Postanschrift
  • Telefon und Büroausstattung für Wohnungs- und Arbeitssuche sowie Behördenkontakte in Anspruch nehmen
  • Nutzung aller Serviceleistungen des Warmen Ottos wie Dusche, Waschcenter etc.

Straßensozialarbeit von WohnE

Mehrmals suchen die Mitarbeiter von WohnE einschlägige Plätze im Bezirk Mitte auf, um vor Ort zu beraten bzw. die neuzugewanderten Europäer auf das Angebot von Wohne hinzuweisen.

WohnE kocht mit Klienten Gerichte ihrer Heimat

WohnE kocht mit wohnungslosen EU Bürgern Gerichte ihrer Heimat

WohnE kooperiert mit

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte durchgeführt.

Jobcenter und Fachstelle für Wohnungslose sind eine der ersten und wichtigsten Anlaufstellen für neu zugewanderte Wohnungslose.

Das Bezirksamt Mitte hat sich zu folgenden Dingen verpflichtet:

  • grundsätzliche Unterstützung der Vernetzung und Einbindung des Projektes in die bestehenden Strukturen im Bezirk Mitte bzw. im Job Center Mitte
  • verbindliche Vermittlung von wohnungslosen EU-Zuwanderer durch die Fachstelle oder das Jobcenter an das Projekt, wenn es sprachliche Probleme gibt bzw. ein Unterstützungsbedarf bei der Antragsstellung vorliegt
  • verbindliche Vermittlung unversorgter EU-Zuwanderer in Wohnungsnot an das Projekt, wenn ihnen durch die Fachstelle oder dem Jobcenter nicht weiter geholfen werden kann bzw. eine Hilfe versagt wird
  • Benennung eines verbindlichen Ansprechpartners für das Projekt in der Fachstelle der Wohnungslosenhilfe Mitte sowie im Jobcenter Mitte
  • Übernahme eines finanziellen Beitrags von WohnE

Des Weiteren arbeitet  WohnE eng mit verschiedenen Akteuren der Wohnungslosenhilfe zusammen und beteiligt sich u.a. bei:

  • Der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Berlin Mitte
  • Kooperationstreffen der EHAP Projekte in Berlin
  • Dem Arbeitskreis Wohnungsnot

Was ist EHAP

Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten von Armut betroffene Personen (EHAP)* – Fund for Aid to the Most Deprived (FEAD) bietet finanzielle Förderung an, um ein Angebot zur sozialen Integration zu gestalten. Das Ziel des EHAP ist, die Klienten niedrigschwellig zu erreichen und an die Beratungs- und Unterstützungsangebote des regulären Hilfesystems heranzuführen. Die Aufgabe des Hilfesystems ist es dann, das konkrete Problem/die konkreten Probleme in Angriff zu nehmen.

Der Mittelumfang beläuft sich auf ca. 79 Mio. €, davon aus dem Hilfsfonds 70 Mio. € und 9,33 Mio. € aus Bundesmitteln als Co - Finanzierung.

Mitarbeiterbüro im Warmen Otto

Bürozeiten
Montag - Donnerstag: 13 – 17 Uhr 
Freitag: 9 – 13 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontakt

Gülnara Rödel

Tel. 0171-68-78-303
Sprachen: Deutsch, Russisch und slawische Sprachen

Natalia Zawrotniak

Tel. 0171-56-48-840
Sprachen: Deutsch und Polnisch

Karsten Krull

Tel. 030-3966067
Sprachen: Deutsch, Englisch und Spanisch

Gefördert durch: