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Zentrum am Zoo

Beratung – Begegnung – Begleitung - Bildung – Kultur

Eingang des Zentrum am Zoo

Der Bahnhof Zoo im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit Jahrzehnten ein Ort voller Kontraste. Hier ist die Schere zwischen Arm und Reich in besonderer Weise spürbar. Die Bahnhofsmission am Zoo ist aber auch ein Sinnbild für Warmherzigkeit und Nächstenliebe. Sie ist Anlaufstelle für täglich mehrere hundert Obdachlose.

Die räumlichen und personellen Kapazitäten der Bahnhofsmission und des Hygienecenters sind jedoch ausgereizt und ermöglichen vorrangig eine niederschwellige Versorgung von Obdachlosen mit dem Nötigsten. Um in den auf der Straße lebenden Menschen die Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände zu wecken und ihre eigenen Ressourcen zu aktivieren, bedarf es einer Vielzahl ergänzender und bedarfsgerechter Unterstützungsangebote. Ebenso sind gute und offene Begegnung mit Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft wichtig.

Die Deutsche Bahn AG stellt der Berliner Stadtmission in unmittelbarer Nachbarschaft dieser Einrichtungen zusätzliche 500 m2 Fläche kostenfrei für 25 Jahre zur Verfügung. Dort sollen Beratung und Begleitung ausgebaut und Bildung und Begegnung gefördert werden. Ziel ist die gesellschaftliche Teilhabe Obdachloser zu verbessern und die Grenzen zwischen den verschiedenen Lebenswelten und Systemen durchlässiger zu machen.

Beratung & Begleitung

Blick in den Flur

Am Bahnhof Zoo und im Tiergarten hält sich eine besonders hohe Zahl Obdachloser auf. Viele leiden z.B. unter psychischen Erkrankungen oder an einer Suchtproblematik. Nur gesunde Menschen können sich um die Gestaltung ihres Lebens kümmern – es selbst in die Hand nehmen. Deshalb ist es sinnvoll, dass qualifizierte soziale und gesundheitliche Hilfsangebote dort konzentriert werden und durch Kooperation verschiedener spezialisierter Träger ganzheitlich zusammenwirken. Gezielte Beratung soll eingebettet werden in ein Konzept intensiver Begleitung einzelner Obdachloser und des Case-Managements. Die Brücken ins Gesundheitssystem sollen verbessert werden.

Begegnung & Bildung

Viele Menschen fragen sich: Warum müssen in einem so reichen Land Menschen auf der Straße leben? Wie kann ich dazu beitragen, diese Situation zu verändern? – Hier öffnet sich das Feld sozialethischer Bildung. Deshalb soll an diesem authentischen Ort auch eine bisher einzigartige Lernwelt zur Begegnung und zum Umgang zwischen Arm und Reich, zwischen Armut und Obdachlosigkeit entstehen, die weit über die Grenzen Berlins ausstrahlt. Hier entsteht Raum für pädagogische Seminare mit Besuchergruppen, z.B. Schulklassen oder NGO’s, Mitarbeitende aus dem Öffentlichen Dienst oder aus Wirtschaftsunternehmen; für eine Ausstellung, die sich an interessierte Einzelbesucher richtet; aber auch für Kunst und Kultur. Außerdem sollen religiöse Angebote erlebbar sein.

In der 'Lernwelt Armut & Obdachlosigkeit' dreht sich alles um die vielfältigen Facetten von Herzensbildung: Verständnis und Empathie sollen geweckt sowie Solidarität und zivilgesellschaftliches Engagement gefördert werden. Unsere langjährige Erfahrung in der sozialen Arbeit mit Wohnungslosen bildet dafür die Basis.

Porträt Wolfgang Nebel


Darüber hinaus werden auch Bildungsangebote für und mit Obdachlosen entwickelt.

Kontakt

Diakon Wolfgang Nebel (Zentrumskoordinator)
Hardenbergplatz 13
10623 Berlin
Tel.: (0151) 19772902


Setzen Sie mit uns ein deutliches Zeichen gegen Entsolidarisierung und für Menschlichkeit!