SPENDENKONTO

IBAN: 
DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER

Bank für Sozialwirtschaft

Ansprechpartner

Hosen in Regalen

Kontakt für Sachspenden:

Tel.: 030-690 33-535

Mo 9 - 12.30 Uhr
Do 9-12 & 13-15 Uhr

Kontakt für Geldspenden:

Ute Rastert

Ute Rastert
Tel.: (030) 690 33-405

Spenden-Button
Button Mission

Ibrahem

Neuanfang

Porträt Ibrahem

Ibrahem kommt aus Syrien, ist aber eigentlich in Deutschland registriert, da er schon längere Zeit hier gearbeitet hat. Vor dem Bürgerkrieg in Syrien hatte er drei Geschwister, aber seine Brüder sind alle im Krieg gestorben. Seine Mutter lebt noch in seinem Heimatland. Allerdings leidet sie an einer Herzkrankheit. Ibrahem will ihr helfen und macht sich auf die Suche nach medizinischer Hilfe für sie. Und damit beginnt seine Oddysee.

Er reist über Jahre zwischen der Türkei, Griechenland und Irak umher, um für seine herzkranke Mutter einen Ort mit der bestmöglichen medizinischen Versorgung zu finden. Er bezahlt für Schleuser zu Beginn viel Geld, doch das Geld wird knapp und die medizinische Versorgung seiner Mama bleibt auf der Strecke. Glücklicherweise hat sich die Lage in seinem Heimatland Syrien in der Zwischenzeit verbessert, sodass seine Mutter nun vor Ort die nötige Versorgung bekommt.

Ibrahem macht sich also auf den Rückweg nach Deutschland. Als die letzten Schleuser auf dem Weg dorthin sein komplettes wertvolles Hab und Gut (Handy, Papiere, Geld zum Weiterverkauf) als Pfand von dem finanziell ausgebrannten Ibrahem zurückhalten, beginnt eine Odyssee über Bosnien und Slowenien, bis er schließlich wieder in Deutschland ankommt. Endlich wieder zurück in Deutschland, fällt der Neustart schwer. Die Bearbeitung neuer Papiere und die Wartezeit bis zum ersten Taschengeld dauern Monate. Also versucht Ibrahem sich ohne Papiere mit Jobs über Wasser zu halten und arbeitet täglich bis zu 14 Stunden.

Porträt Ibrahem

Aber ohne Papier keine Wohnung, ohne Wohnung keinen Schlafplatz. Der junge Syrer schläft in einer Notunterkunft, wo er auf Frank vom BENN-Projekt der Berliner Stadtmission trifft, der für die Gemeinschaftsunterkunft der Ansprechpartner ist. Frank lädt Ibrahem direkt in die Räume des BENN-Projektes ein, wo die beiden gemeinsam die nächsten Schritte für den Integrationskurs und Deutschunterricht planen.
Heute hat Ibrahem gerade den A2 Kurs abgeschlossen und kocht immer noch regelmäßig für die Mitarbeitenden und Teilnehmenden im BENN Projekt.

Auf die Frage, warum für ihn das BENN-Projekt so wichtig ist, antwortet er: „Ich habe hier meine Familie und meine Heimat gefunden. Die Menschen in diesem Projekt haben ein gutes Herz und wollten mir wirklich helfen. Sie versuchen allen so zu helfen. Das möchte ich zurückgeben, indem ich z. B. koche oder an der einen oder anderen Stelle mithelfe. Ich kenne die Situation, in der sich die Teilnehmenden im BENN-Projekt befinden so gut, dass ich weiß wie wichtig es ist, ihnen ein Lächeln etc. zu spenden.“