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SM Panorama: Ausgabe 5/2014

Mädchen, dass in eine Tüte schaut, auf der "Neugierig?" steht

Lebendiger Glaube

Stadtmissionsdirektor Hans-Georg FilkerStadtmissionsdirektor Hans-Georg Filker

Liebe Freunde der Berliner Stadtmission,
Gott sei Dank ist der christliche Glaube eine persönliche Ansichtssache. Damit meine ich nicht, er sei beliebig und letztlich eine mehr oder weniger belanglose Privatsache.

Im Gegenteil: Christlicher Glaube wird durch persönliche Aneignung lebendig. Wichtig dafür ist nicht die Stärke meiner Überzeugung oder meines ethischen Engagements – das kann durchaus beeindruckend sein – christlich wird es durch seinen Bezug. Ansichtssache bedeutet hier: Gott bleibt nicht unsichtbar, sondern begegnet uns in dem Menschen Jesus Christus! Diesen Zugang kann jeder haben. Insofern hat der christliche Glaube etwas „demokratisches“. Jeder ist eingeladen, Jesus Christus kennen zu lernen und Christ/in zu werden. Gott sieht uns durch Christus mit menschlichen Augen an.

Das ist der besondere Clou. Christ werden und bleiben hat mehr mit Vertrauen als mit ethischen oder religiösen Leistungen zu tun. Umkehr/Buße ist ein wichtiges biblisches Thema: Neue Perspektiven gewinnt, wer anfängt sich selbst, seine Mitmenschen und unsere Welt mit den Augen Jesu zu sehen. Dazu laden wir als Berliner Stadtmission ein. In der Nachfolge Jesu erlebt man Freiheit und Ermutigung, über Grenzen hinaus zu denken und zu handeln und so neue Einsichten und Ansichten zu gewinnen.

Das wünsche ich Ihnen auch ganz persönlich. Gott befohlen

Ihr Hans-Georg Filker


Inhalt des Panorama 5/2014

Leitbild der Berliner Stadtmission
Unsere Arbeit mit missionarischem Schwerpunkt
Unsere Arbeit mit diakonischem Schwerpunkt
Unsere Arbeit in Hotels und Gästehäusern
Berliner Stadtmission in Zahlen
Für den Kalender

Leitbild der Berliner Stadtmission

So entstand unser Leitbild

Das Leitbild der Berliner Stadtmission wurde 2013 von Mitarbeitenden gemeinsam entwickelt und vom Kuratorium der Stadtmission verabschiedet. Ausgangspunkt war unser Leitwort: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn. Das Leitbild bildet den Rahmen unserer täglichen Arbeit. Es soll Orientierung für Leitung und Mitarbeitende der Stadtmission geben und darstellen, wer wir sind und was wir tun. Und es soll dazu ermutigen, Teil der Stadtmissions-Gemeinschaft zu sein oder zu werden.

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN.“ Jeremia 29,7

Dieser Bibelvers ist seit der Gründung 1877 Leitwort der Berliner Stadtmission und bestimmt unseren Dienst:

Wir vertrauen auf Gott, der uns in Jesus Christus begegnet, und versuchen aus seiner Perspektive Menschen zu sehen und Beziehungen zu gestalten. Wir setzen unsere Ressourcen in Verantwortung vor Gott ein und entwickeln unsere Kompetenzen stetig weiter. Der christliche Glaube ermutigt uns, über Grenzen hinaus zu denken und zu handeln.

Wir begegnen Menschen und nehmen wahr, was sie brauchen.
Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch von Gott eine unverlierbare Würde hat.
Wir achten alle Menschen und begegnen ihnen in Liebe.
Wir nehmen gesellschaftliche Herausforderungen an und setzen uns mit ihnen kritisch und gestaltend auseinander.

Wir laden Menschen ein und begleiten sie in konkreten Lebenssituationen.
Wir setzen uns dafür ein, dass es Menschen an Leib und Seele gut geht.
Wir unterstützen sie, Neuanfänge zu wagen, Potentiale zu entdecken und mehr Lebensqualität zu erlangen.
Wir leben Gastfreundschaft, stellen praktische Hilfen bereit und ermutigen dazu, den christlichen Glauben zu entdecken.

Wir geben Menschen Heimat und leben Gemeinschaft.
Wir wollen, dass Menschen sich bei uns zu Hause fühlen und Heimat finden.
Wir freuen uns, wenn Menschen neue Hoffnung schöpfen.
Wir feiern gemeinsam und schaffen Räume, in denen wir Gott begegnen können.

Unsere Arbeit mit missionarischem Schwerpunkt

Berliner Stadtmission, gegründet 1877, ist heute ein Werk, in dem über 800 haupt- und mehr als 1000 ehrenamtliche MitarbeiterInnen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen tätig sind. Sie engagieren sich in Stadtmissionsgemeinden und missionarischen Projekten und in vielfältigen diakonischen Einrichtungen und Projekten. Es gibt Angebote für Kinder und Jugendliche, Gästehäuser, Hotels, Trödelläden, ein Café. Lassen Sie sich einladen, die Berliner Stadtmission (besser) kennenzulernen!

Porträt vom Pfarrer Gerold VorländerPfarrer Gerold Vorländer

„Mission heißt, zeigen was man liebt“. Dieses Zitat beschreibt ganz gut, wie Mission in der Berliner Stadtmission ver­stan­den und gelebt wird.

Was wir lieben, was wir zeigen

Was wir lieben: den lebendigen Gott, der seine ganze Menschenfreundlichkeit in Jesus Christus unter Beweis gestellt hat. Was wir zeigen – oder zu zeigen versuchen: Dass Gott Menschen „ein Dach über ihrer Seele“ schenkt. Dass der Glaube an diesen Gott das Beste aus jedem Menschen ans Licht bringen kann. Und dass Gottes Geist Menschen zusammenführt zu Gemeinschaften, die von Herzen das Beste der Stadt suchen. Dabei erleben wir, wie er immerzu herausfordert, Grenzen in Köpfen und Herzen zu überwinden und Brücken zu bauen. Wie wir das zeigen, wird hier kurz vorgestellt. Was wir dazu brauchen: Menschen, die sich begeistern lassen und die missionarische Arbeit mit Gebet und ihrer Spende unterstützen.

Pfarrer Gerold Vorländer ist Leitender Mitarbeiter für den Schwerpunkt Mission.

Mission - Unsere Angebote

  • 18 Stadtmissionsgemeinden in Berlin
  • Gottesdienste an besonderen Orten (Schiffsgottesdienst, Gottesdienste im Hauptbahnhof)
  • Missionarische Projekte
  • Gottesdienste und Andachten für viele Zielgruppen (u. a. für Kinder und Jugendliche oder für Menschen mit geistiger Behinderung)
  • Mehrere Cafés mit Seelsorge-Angebot

Genaueres, wie Zeiten, Orte und Kontaktpersonen finden Sie unter
www.berliner-stadtmission.de.

 

Diakonie bei der Berliner Stadtmission

Porträt Jörg FriedlJörg Friedl

„Aus schweren Lasten schafft Gott neue Möglichkeiten“, formulierte Friedrich von Bodelschwingh. Die Berliner Stadt­mission möchte Menschen darin unterstützen, dieses zu erreichen.

Für Menschen

Immer geht es dabei um Menschen – Menschen mit ihren ganz persönlichen Lebensgeschichten, Schicksalen und Nöten. Menschen, die einen Schlafsack, Kleidung oder etwas zu essen brauchen. Menschen, die Hoffnung und Orientierung in ihrem Leben verloren haben. Menschen, die mit sich selbst und anderen nicht klar kamen und straffällig geworden sind. Menschen, die persönlichen Trost und Begleitung brauchen. Alt gewordene Menschen, die einen würdigen Lebensabend verbringen möchten. Menschen, die aufgrund körperlicher oder geistiger Behinderungen eine unterstützende geschützte Umgebung brauchen. Menschen, die ihre Heimat verloren haben und ihr Land verlassen mussten.

Jörg Friedl ist Leitender Mitarbeiter für den Schwerpunkt Diakonie

Menschen bilden ein Hilfenetz

Mit vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitar­beitern und einem breit angelegten Netzwerk an Hilfen unterstützt die Berliner Stadtmission Menschen in ihren persönlichen Nöten. Ihre ehrenamtliche Mitarbeit ist herzlich willkommen. www.berliner-stadtmission.de/Ehrenamt

Dr. Rüdiger Grube besucht wohnungslose Gäste der Bahnhofsmission am Zoo

Diakonie & Bildung - Unsere Angebote

  • Seniorenzentren und Pflegeheime
  • Wohnstätten und ambulante Hilfen für Menschen mit Behinderungen
  • Beratungsstellen, Restaurant, Bahnhofsmission am Zoo, Wohnhilfen mit 200 Wohnungen, Ambulanz für wohnungslose Menschen
  • zusätzlich im Winter Kältebusse und Notübernachtungen für Wohnungslose
  • Komm & Sieh, Transporte, Wohnungsauflösungen, Trödel- und Antiquitätenläden, Design-Laden WATER TO WINE, Café
  • Kindergarten
  • Kinder- und Jugendarbeit, Ferien für Kinder im GEC (Gussower Erlebniscamp) und Jugendcamp
  • Nachbarschaftshaus Sharehaus und Fahrradladen Velofit
  • Straffälligenhilfe: Beratung, Begleitung, Wohnen
  • Wohnen für Flüchtlinge

Gastfreundschaft der Berliner Stadtmission

Unsere Gästehäuser

Schöne Ferien für alle, die Gemeinschaft groß schreiben Gemeinschaft in Gruppen und Familien, aber auch stille Begegnung mit der Natur und mit Gott – in den Gästehäusern der Berliner Stadtmission in Berlin, Brandenburg und an der Ostsee eröffnen sich den Besuchern viele Wege. Über 115 Zimmer mit insgesamt 450 Betten, zehn Seminarräume und einen Festsaal für bis zu 300 Personen zählt allein das Jugendgästehaus am Berliner Hauptbahnhof. Zentral und gleichzeitig mitten im Grünen gelegen, übernachten hier vor allem Schulklassen, Familien und Rucksack-Reisende aus aller Welt.

Blick ins Feriendorf Groß Väter See

Im tiefen Wald der Schorfheide liegt das Feriendorf Groß Väter See. Idyllisch zu jeder Jahreszeit können Gäste auf dem zwölf Hektar großen Gelände mit Badesee die frische Luft und die vielfältige Natur genießen sowie an Umweltbildungsprogrammen teilnehmen. Einfach ideal für Familienurlaube, Klassen- und Kitafahrten, Chorfreizeiten und Tagungsgäste!

Ruhig oder sportlich aktiv beim Wandern, Rad oder Kanu fahren erleben Besucher die Gegend rund um die Gästehäuser Gussow, südlich von Berlin. Ideal für Gemeinde- und Hauskreisfreizeiten, wie auch Kita- und Klassenfahrten sowie das Gussower Erlebnis Camp (GEC).

Im Ostseeheilbad Zingst findet man endlose Strände und direkt hinter einer Düne die Familienferienstätte Zingsthof. Wer seine Gedanken frei fliegen lassen und hinter den Horizont tauchen möchte, liegt hier genau richtig.

Mehr Infos unter: www.gästehäuser-bsm.de

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Unsere Hotels

Die „Albrechtshof-Hotels“

Eine besondere Atmosphäre, herzliche Gastfreundschaft und der aufmerksame Blick für’s Detail – das spüren Gäste in allen sechs Häusern der Hotelgruppe. Ob in Berlin, in Lutherstadt Wittenberg auf den Spuren der Reformation oder am weißen Sandstrand der Ostsee auf Rügen oder Usedom: Die Albrechtshof-Hotels freuen sich darauf, Gastgeber zu sein.

Tradition und Kontinuität

Im Mittelpunkt eines jeden Hotels steht der Mensch – ob als Gast, als Mitarbeiter oder als Geschäftspartner. Das erkennt man auch an den langjährigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in den Häusern. Viele sind, für die Hotellerie unüblich, schon zehn Jahre und länger in den Hotels tätig. So werden Gäste beim nächsten Aufenthalt mit dem gleichen freundlichen Lächeln eines bekannten Gesichtes begrüßt.

„Gutes tun im Schlaf“

Alle sechs „Albrechtshof-Hotels“ sind Mitglied im Verband Christlicher Hoteliers und befinden sich in der Trägerschaft der Berliner Stadtmission. Mit der Arbeit der Albrechtshof-Hotels unterstützen wir die sozialen Projekte der Stadtmission – „Gutes tun im Schlaf“, heißt es hier für den Gast.

Ausbildung in den „Albrechtshof-Hotels“

Die Ausbildung junger Menschen hat in den Hotels einen hohen Stellenwert. So begleiten die Ausbilder die Azubis während ihrer dreijährigen Lehre, in allen Bereichen: von Küche über Housekeeping und Rezeption bis hin zum Veranstaltungsverkauf. Highlights sind die vierteljährlich stattfindenden „Azubi-Tage“, an denen die jungen Menschen die komplette Regie in den Berliner Hotels übernehmen.

Immer auf dem Laufenden ist man auf der Facebookseite: www.facebook.com/albrechtshofhotels

Gästehäuser

  • Gästehaus in Berlin-Mitte
  • Gästehäuser in Brandenburg
  • Familienerholungsstätte in Zingst/Ostsee

www.gästehäuser-bsm.de

Hotels

  • Drei Hotels in Berlin-Mitte
  • Zwei Hotels auf Usedom und Rügen/Ostsee
  • Ein Hotel in Lutherstadt Wittenberg

www.albrechtshof-hotels.com

 

Mädchen schaut in Tüte mit der Aufschrift "Neugierig?"

Die Berliner Stadtmission jetzt auch in Zahlen

Die Berliner Stadtmission steht allen offen. Zahlen sprechen für sich, dabei geht es uns um jeden einzelnen Menschen. Aus aller Welt kommen Gäste, sei es als Hotelgast, sei es als obdachloser Gast in einer der Kälte-Notübernachtungen. Kinder verbringen allein oder mit Familie ihre Ferien bei uns. Senioren, die im Alter Hilfe benötigen, finden ein neues umsorgtes Zuhause in unseren Seniorenzentren. Menschen mit Behinderungen gehören bei uns einfach mit dazu und führen ein Leben, das so normal wie möglich verlaufen soll. Unsere hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen engagieren sich für das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen.

  • Übernachtungen bei der Berliner Stadtmission, berechnet für ein Jahr: insgesamt 570.995
  • Davon Übernachtungen in Kälte-Notübernachtungen und Nachtcafé:
    33.954 (Kältehilfe für wohnungslose Menschen)
  • Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern: 72
  • Hauptamtliche Mitarbeiter: mehr als 800
  • Ehrenamtliche Mitarbeiter: mehr als 1.000

Für Ihren Kalender

Zum Vormerken

5. Oktober
Schiffsgottesdienst zum Erntedank
Anleger Paul-Löbe-Haus im Regierungsviertel
11 Uhr

1. November
Feier 20 Jahre Kältebus
Im Zentrum am Hauptbahnhof

Samstag vor dem 1. Advent
"Lasst uns Berlin eine neue Note geben"
Ein besonderes Musik-Ereignis

24. Dezember
Heiligabend-Gottesdienst
im Hauptbahnhof
22 Uhr

Kalender der Berliner Stadtmission