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SM Panorama: Ausgabe 1/2014

Titelbild des Panoramaheftes - zwei Frauen vor der Viplounge

Sehr wichtig

Stadtmissionsdirektor Hans-Georg FilkerStadtmissionsdirektor Hans-Georg Filker

Liebe Freunde der Berliner Stadtmission,

„Du bist ein V.I.P.*" oder besser „Sie sind ein V.I.P.", eine very important person, eine wichtige, bedeuten­de Person!

Vielleicht lächeln Sie jetzt milde oder sagen: „Gut, dass das mal einer gemerkt hat." Very important. Wer sagt das über wen und zu wem? Die allermeisten haben ja durchaus eine realistische Sicht auf sich selbst. Schön, wenn man dem einen oder anderen etwas bedeutet. Schön, wenn man von Kindern und Enkeln nicht nur wahrgenommen, sondern geliebt wird und schön, wenn man selbst Menschen hat, die einem viel bedeuten. Das hilft, uns nicht nur um uns selbst zu drehen.

Denn ob wir es uns ein­gestehen wollen oder nicht: Es schmerzt, wenn man den Eindruck gewinnt, dass man anderen Menschen nicht viel bedeutet. Gut – man mag sich gelegentlich täuschen, nach beiden Seiten. Manchmal gibt es recht banale Gründe für das Interesse anderer an mir und meines an anderen. Geld ist manchmal eins davon.

Du bist – Verzeihung – Sie sind ein VIP für Gott. Er interessiert sich für uns? Er? Kann und darf man so von Gott und über Gott reden? Sicher nicht ohne Weiteres. Aber die Bibel bringt uns auf eine Spur. Am Anfang des Johannesevangeliums werden eine Reihe von Begegnungen von Menschen mit Jesus berichtet. Sehr alltagsnah. Hier wird deutlich, wie wichtig wir Menschen Gott sind. Sehr wichtig.

Ist Gott uns ebenfalls wichtig? Auch dann, wenn es uns gut geht? Das ist der Praxistest des christlichen Glaubens. Eine Beziehung auf Gegen­seitig­keit. Dazu wünsche ich Ihnen in diesem frisch angebrochenen Jahr neue Erfahrungen.

In diesem Sinne, Gott befohlen

Ihr Hans-Georg Filker

*V.I.P., Abkürzung für „Very Important Person" = Besonders wichtige Person

Inhalt des Panorama 1/2014

Rückblick und Dank
Jugendgästehaus in neuem Glanz: Viel Raum für Begegnung
Vor Gott ist jeder ein VIP - Die schönste Zeit
Vor Gott ist jeder ein VIP - Roter Faden
Ein Vorbild im Gottvertrauen – Abschied von Ernst-August Steffens
„Die Liebe hat gesiegt" - Abschied von Jörg Holzinger
„Vergnügte Neugier auf unsere Spenderinnen und Spender"
Mitarbeiter bewegen Firmen – und das bewegt viel Gutes
Gestalten Sie die Welt - Folge 2: Gutes tun mit Anlassspenden
Die Berliner Stadtmission freut sich über Spenden
Für Ihren Kalender

Rückblick und Dank

Für Gäste und Mitarbeiter der Bahnhofsmission war es ein tolles Erlebnis, als Gunter Gabriel für sie ein Konzert gab.

Die Advent- und Weihnachtszeit ist auch für uns in der Berliner Stadtmission eine besondere Zeit. Bewährtes und Neues haben wir gestaltet. Neu war ein Adventsfamilienfest im Zentrum am Hauptbahnhof; schon seit einigen Jahren findet hier kurz vor Weihnachten eine besondere Dankandacht für Polizei- und Sicherheitskräfte statt. Der Gottesdienst im Haupt­bahnhof am Heiligabend fand diesmal besonders guten Zuspruch.

In besonderer Weise möchten wir danken für die großartige Unterstützung unserer Arbeit: durch Geldspenden, durch Sachspenden und durch viel ehrenamtliches Engagement. Teilweise war es überwältigend: vom fünfstelligen Scheck einer Firma bis zu den 4,50 Euro eines Grundschulkindes, das seine Spardose geleert hat, um zu helfen, als es hörte, dass die Eltern warme Kleidung für Obdachlose abgeben wollen. Beide Spenden, und alles, was dazu gehört und dazwischen liegt, hilft unserer Arbeit und ist wertvoll.

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wieder Berliner Spitzenhotels bei der Verpflegung in der Notübernachtung geholfen. In der Bahnhofsmission hat Gunter Gabriel ein besonderes Konzert „pro Bono" gegeben. Zum Abschluss sangen wir mit 100 obdachlosen Menschen

„Oh du Fröhliche". Ein bewegender Augenblick.

Allen Gebern einen herzlichen Dank und im

Sinne der wunderbaren Jahreslosung: „Gott nahe zu sein ist mein Glück" ein glückliches neues Jahr.

Jugendgästehaus in neuem Glanz:

Fünf Personen sitzen auf einem Sofa in dem Foyer des Jugendgästehauses
Eine Schulklasse im Foyer des Jugendgästehauses
Ein paar Koffer vor der Rezeption
Die große Glasfront ziert die Wand des Foyers und des Speisesaals

Wir haben gern Gäste in der Berliner Stadtmission. 45.000 waren es allein 2013 im Jugendgäs­te­haus Hauptbahnhof. Jetzt präsen­tiert es sich nach dem Umbau großzügiger denn je. „Unsere Ca­fe­teria samt Lobby ist nun doppelt so groß.", sagt Heiko Linke, Leiter der Gästehäuser. „Somit haben wir Platz geschaffen, damit Gäste nicht nur über­nachten, sondern sich begegnen können."

Gäste auf dem roten Teppich
Neben einer Lounge für Familien und Lehrer gibt es jetzt einen interaktiven V.I.P.-Raum*. Was es da­mit auf sich hat, erklärt Heiko Linke: „Vor allem für Jugendliche ist unsere V.I.P. Lounge ein cooler Aufenthaltsraum. Auf dem roten Teppich kann sich jeder wie ein Star fühlen und tolle Fotos schie­ßen. Gleichzeitig wollen wir klar machen, dass für Gott jeder Mensch wichtig und etwas ganz Besonderes ist." Fotos bekannter Persönlichkeiten, die sich zum christlichen Glauben bekennen, schmücken die Wände und unterstreichen den Charakter dieser Kapelle der besonderen Art.

Barrierefreiheit inklusive
Für Rollstuhlfahrer gibt es eine Verbesserung: Der alte Treppenlift gehört der Vergangenheit an. Heute führt eine breite Rampe in das barrierefreie Gästehaus.

Urlaub, Tagung oder Klassenfahrt – Berliner Gastlichkeit als feste Größe
Und wer erobert von hier aus Berlin? Neben Tagungsteilnehmern sind es besonders Gruppen und Familien, die die zentrale Lage des Hauses zu schätzen wissen. Über 400 Betten, aufgeteilt auf komfortable Ein­zel- bis Vierbettzimmer mit eigenem Bad und Balkon, fünf davon behindertengerecht, bilden seit nunmehr elf Jahren eine feste Größe in Sachen Berliner Gastlichkeit. Eine Übernachtung gibt es schon ab 19 Euro. Außerdem stehen zehn Tagungsräume und ein großer Festsaal für Konferenzen zur Verfügung.

Auszug aus unserer Gästeliste:
• Klassenfahrten der Deutschen Bahn
• Humboldt Institut
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend
• Brot für die Welt

Buchungskontakt:
gaestehaus(at)berliner-stadtmission.de
(030) 398350-0 
www.jgh-hauptbahnhof.de

Vor Gott is jeder Mensch ein VIP

Alfred Lucaj auf einem Sessel in der VIP-Lounge des Jugendgästehauses.Alfred Lucaj

Die schönste Zeit

Offen, freundlich, hilfsbereit – eine kurze Begegnung reicht, um Alfred Lucaj so zu beschreiben. In seinem Berufsleben im Albrechtshof in Berlin sind diese Eigenschaften sein Kapital. Dem fröhlichen Mann ist nicht anzusehen, dass er viel Schweres im Leben ertragen musste. „40 Jahre", berichtet er, „habe ich in Angst und Unterdrückung verbracht". Der gebürtige Albaner hat in der Hei­mat unter einer kommunistischen Diktatur gelebt, deren Härte und Grausamkeit in Europa einzigartig war. Trotz eines absoluten Religionsverbots (Geistliche wurden in großer Zahl verfolgt und ermordet), hielt seine Familie ihren katholischen Glauben hoch. Heimlich wurden die christlichen Feste gefeiert, trotz drohender drastischer Strafen Gemeinschaft mit anderen Christen gepflegt. Die Familie hatte oft Angst vor Entdeckung – nicht einmal Nachbarn war zu trauen.

 „Der Kommunismus war wie das Maul eines Drachen, der beißt und Feuer spuckt", erinnert er sich. Aber auch daran: „Die Religion war für die Familie und mich die schönste Zeit." Auch wegen seiner politischen Widerständigkeit wird Alfred Lucaj immer wieder von Polizei und Behörden drangsaliert, geschlagen, bedroht, beleidigt.

Als 1990 in Tirana die deutsche Botschaft eröffnet, sucht er mit seiner Familie Zuflucht, kann mit Hilfe der UN nach Deutschland ausreisen. „Ich danke Gott, ich danke Deutschland" – seine ersten Worte in der neuen Heimat haben noch heute Gültigkeit für ihn. Doch die ersten Jahre sind nicht leicht. Noch beherrscht er die Sprache nicht, schlägt sich zum Teil mit mies bezahlten Jobs durch.

1995 zieht er mit seinem ältesten Sohn nach Berlin. Obwohl weiterhin arbeitslos, setzt er alles daran, um seinem Kind eine gute Ausbildung an einer katholischen Privatschule zu ermöglichen. Wenn er von seinem tüchtigen und liebevollen Sohn spricht, strahlt sein Gesicht. 2004 wendet sich das Blatt. Im Albrechtshof findet er Arbeit, offiziell als Page. „‘Mädchen für Alles’, beschreibt es besser", lacht der 65-Jährige, der im Mai in Ruhestand geht.

Für Kollegen ist er ‘die gute Seele des Hauses’. Im Beruf hat Alfred Freude daran, jungen Menschen nahezubringen, was für ihn die wichtigsten Werte sind: Ehrlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Das, so hat er selbst erlebt, öffnet einem Menschen überall Türen. Den klugen Rat seiner Eltern, die Zehn Gebote zu achten, hat er stets hochgehalten. Für perfekt hält sich Alfred Lucaj nicht. „Ich bin kein Engel", strahlt er.

Aber ein fröhlicher Christenmensch!

Roter Faden

Besucher der V.I.P. Lounge im Jugendgästehaus sind oft überrascht, welche Promis sich zum christlichen Glauben bekennen

Die Verbindung zum christlichen Glauben zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Mihails ist heute 30 Jahre alt. Er stammt aus Riga in Lettland, die Mutter ist gläubige orthodoxe Christin, der Vater Atheist. Mit etwa sechs Jahren wird der Junge getauft. Eines Tages, ausgerechnet als er im Neuen Testament liest, stürmt der Vater in sein Zimmer, schlägt ihm das Buch aus der Hand, wirft es fort. Der Bruch, wie er rückblickend erkennt. „Seither habe ich nie wieder ein gutes Verhältnis zu meinem Vater gehabt", sagt Mihails traurig.

Es gelingt ihm nicht, sich eine berufliche Existenz aufzubauen. Nur mit Gelegenheitsarbeiten auf dem Bau hält er sich über Wasser. Ein Highlight ist, ein christliches Ferienlager in der Nähe von Riga mitzubauen. Davon erzählt er noch heute voller Stolz. Gerne besucht er den Gottesdienst. Doch sein Leben empfindet Mihails als eng und bedrückend. Spontan bricht er im letzten Jahr zu einer Reise auf. Sein Ziel? „Einfach reisen. Ohne Plan. Land und Leute kennenlernen. Frei sein von allen Verpflichtungen." Nur seine Mutter vermisst er, schreibt ihr regelmäßig, dass es ihm gut geht und er in einem Hostel wohnt; in Wahrheit schläft er auf Spielplätzen.

Die letzten 150 Kilometer bis Berlin legt er zu Fuß zurück, kommt im November 2013 an, findet den Weg in die Notübernachtung im Zentrum am Hauptbahnhof. Durch die Mitar­bei­ter erfährt er vom Gottesdienst der Gemeinde im Zentrum, an dem er seither teilnimmt. Er hört auf zu trinken und verändert seine Haltung zum Leben. Er vertraut darauf, dass Gott an seiner Seite ist und ihn behütet. Dabei hilft ihm auch, dass er hier Menschen gefunden hat, die für ihn beten. Manchmal geht es ihm schlecht, dann hört er gern Lobpreismusik und betet. Wie es weitergeht? Er will Deutsch lernen, besucht im Zentrum regelmäßig einen Sprachkurs.

Und Mihails träumt: Von Reisen nach Italien, Norwegen und Belgien und davon, einmal eine Familie mit vielen Kindern zu haben.

Gott ist für ihn eine feste Größe. „Als ich Jesus in mein Leben ließ, wurde mir bewusst: Ohne Gott bin ich nichts."

Maike Ahlers führte ein Gepräch mit Mihails. Sie ist für ein Freiwilligenjahr bei der Berliner Stadtmission u. a. in der Notübernachtung und in der Redaktion des SM-Panorama tätig.

Ein Vorbild im Gottvertrauen – Abschied von Ernst-August Steffens

Ernst-August Steffens (†)

Das Weihnachtsfest 2013 erlebte er erfüllt und glücklich im Kreis seiner Kinder und Enkel, mit alten Freunden und Weggefährten. Am 29. Dezember wurde Ernst-August Steffens im Alter von 84 Jahren heimgerufen.

Er hat die Berliner Stadtmission seit 1951 durch seinen Dienst mit geprägt. Als Leiter der Stadtmission Berlin-Ost fand er in den politisch schwierigen Vor-Wende-Zeiten immer wieder We­ge, Freiräume zu schaffen, zuletzt in den Stadtmissionsgemeinden Pankow und Blankenburg. 1996 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

Ein Vorbild im Gottvertrauen

„Mein Vater kam als junger Mann vom Land in die Großstadt. Durch seine körperliche Versehrtheit – in Folge eines Bombenangriffs im 2. Welt­­krieg hatte er als 15-Jähriger einen Unterschenkel verloren – und durch seine klare Bekehrung zu Jesus Christus hatte er den Menschen in der lauten Stadt eine Botschaft zu vermitteln: Niemand sollte ein Leben ohne die Gnade Gottes führen. Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen, war sein Leben. Er kannte viele Lebensgeschichten und brachte die Probleme der Ratsuchenden und ihm anvertrauten Menschen im Gebet vor Gott. Klar war für ihn, dass jeder Christ ein Licht in der Welt ist, ein Spiegel des einen großen Lichtes: Jesus Christus. Für mich war seine Liebe zu Menschen bemerkenswert.

Seine Fußspuren sind richtungsweisend."

Pfarrer Achim Steffens, Stadtmissionar der Stadtmissionsgemeinden Pankow und Bizetstraße

Mit Blick für den Einzelnen

„Früh morgens, zeitig vor dem Gottesdienst komme ich zum Gemeindehaus. Aus dem morgendlichen Dunkel tritt mir Ernst-August Steffens entgegen, mein Vorgänger als Stadtmissionar in Pankow. „Was machst du denn so früh hier?", frage ich. „Ich?" antwortet er, „ich bete, für die Gemeinde, die Menschen, für die Stadtmission." Die Liebe und Sorge, die er durch Christus in seinem Leben erfahren hatte, gab er mit Leidenschaft weiter an die Menschen, die ihm anvertraut waren. Er gab keinen auf, betete für sie, rief, mahnte, lehrte.

Eine mir sehr wichtige Erinnerung an ihn ist die seiner Hingabe an Christus, an die Menschen, an seine Berufung und Arbeit in einer Zeit und einem politischen System, das argwöhnisch, ja feindlich sein Bekenntnis beäugte."

Pfarrer Wilhelm Fingerhut, Stadtmissionar der Stadtmissionsgemeinde Britz

"Die Liebe hat gesiegt" - Abschied von Jörg Holzinger

Jörg Holzinger beim Anrichten eines GerichtesJörg Holzinger (†) im Jahr 2010: Vor seiner Abschlussprüfung zum Koch verwöhnte er Kollegen mit einem Testessen

Sein Weg mit der Stadtmission begann 2006: Kurz vor Haftentlassung kommt Jörg Holzinger über die Straffälligenhilfe zum Zentrum am Hauptbahnhof. Im Jugendgästehaus kann er eine Ausbildung zum Koch beginnen, wird nach bestandener Prüfung ins Team übernommen.
Der Ex-Dro­gen­abhängige, dem bis dahin kaum Gutes im Leben begegnet war, nimmt Hilfe an, ergreift und nutzt Chancen, wendet sein Leben. Seine fröhliche Offenheit und sprühende Le­bens­lust bringt ihm viel Sympathie ein.

Dann, Mitte 2012, knallt die Schock­diagnose in sein Leben. Tapfer stellt er sich dem Krebs und der oft quälenden Behandlung, kann im Zentrum am Haupt­bahnhof eine kleine Woh­nung beziehen. Vertrauensvoll sucht der Kranke Kontakt zu Schwester Inge, vom Trödel-Café inneHALT, einer erfahrenen Seelsorgerin. Sie wird ihn bis zum letzen Tag begleiten.
„Ich habe Jörg in dieser Zeit ins Herz ge­schlossen", bekennt sie. Aufmerksam hört Jörg Holzinger zu, wenn Schwester Inge von Gott und Jesus spricht. Und er fragt nach. Nimmt auf, dass Gott sich nach uns sehnt, uns liebt und dass uns alle Schuld durch Jesus genommen ist. Wich­tige Themen für den Mann, der früher selbst Schuld auf sich geladen hatte und nie echte Sicherheit und Liebe erfuhr.

„Sein Leben war eine Suche nach Liebe und Geborgenheit", erinnert sich Schwester Inge. Eines Tages entscheidet Jörg: „Inge, ich will auch die Tür für Gott öffnen." Gemeinsam beten sie viel, auch als die Hoffnung auf Genesung schwindet und sich das Ende abzeichnet. Es gibt einen bewegenden Abschied in der Mitarbeiterandacht ‘Glocke’.

Ein vorsichtiger Kontakt zum Vater lebt wieder auf. Schwester Inge und die Stadtmissions-Mit­ar­beiterin Jessica Schallat kümmern sich um Jörg. Als schließlich ein Platz auf der Palli­ativ­sta­tion gefunden wird, halten sie in den letzten Wochen Sitz­wachen bei dem Sterbenden. Auch sein Chef, Heiko Linke vom Jugendgästehaus Hauptbahnhof, wacht am Krankenbett. In wachen Momenten blitzt selbst jetzt noch der alte Humor auf.

Am 29. Dezember 2013 stirbt Jörg Holzinger im Alter von 45 Jahren. Schwester Inge erlebt, dass der Vater sich vom toten Sohn verabschiedet und end­gültig Frieden mit ihm schließt.

„Die Liebe hat gesiegt", weiß sie.

"Vergnügte Neugier auf unsere Spenderinnern und Spender"

Johanna Zeidler (li) und Antje Schwesig sind bei der Stadtmission die Ansprechpartnerinnen für unsere Freunde und SpenderInnen

„Mit meiner Leidenschaft für menschliche Biografien und vergnügter Neugier bin ich gespannt, welche Ideen Sie haben, unsere Arbeit vorwärts zu bringen, und wie wir sie gemeinsam umsetzen. Ich freue mich, von Ihnen per E-Mail oder am Telefon zu erfahren, was Sie vorhaben." Ihre Johanna Zeidler

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, Menschen zu helfen, und der Stadt Berlin mit ihren Menschen Gutes zu tun, damit ihnen an Leib und Seele nichts mangelt. Deswegen freue ich mich, die Berliner Stadtmission zu unterstützen. Von Herzen lade ich Sie ein, gemeinsam zu schauen, wo Sie sich engagieren möchten."  Ihre Antje Schwesig

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf
Johanna Zeidler
(030) 69033405

Antje Schwesig
(030) 69033408

Mitarbeiter bewegen Firmen – und das bewegt viel Gutes

Immer wieder erleben wir, dass Mitarbeiter sich in ihren Firmen für die Berliner Stadtmission ein­setzen. Sie gehen auf ihre Geschäftsleitung zu und bitten um Unterstützung für unsere Arbeit. Folgende Geschichte hat sich zugetragen:

„Die Spendenbereitschaft war überwältigend!", freute sich Eric Merkel-Sobotta von Springer

Science + Business Media, als er 35 große Kartons mit Sachspenden überreichte, die von Mitarbeitern gesammelt worden waren. Gespendet wurden Spiel­zeug, Kinderbücher, warme Kleidung und haltbare Lebensmittel. Die Geschäftsleitung legte – auch zur Freude ihrer engagierten Mitarbeiter – noch 5.000 Euro obendrauf.

Tipp: Werben Sie für die Berliner Stadtmission auf Ihrer Arbeit. Fragen Sie in Ihrer Firma an, ob sie mit der diesjährigen Weih­nachts­spende unsere Arbeit unterstützen möchte. 

Die Berliner Stadtmission freut sich auf Spenden

Wir bitten Sie um Mithilfe

So können Sie die Berliner Stadtmission unterstützen

- Einmalige Soforthilfe durch eine Geldspende
- Geldspenden zu Anlässen wie Jubiläum oder Geburtstag
- Kontinuierliche Hilfe: Geldspenden per Dauerauftrag
- Perspektivische Hilfe durch Nachlass und Testament

Unser Spendenkonto:
IBAN: DE63 1002 0500 0003 1555
BIC: BFSWDE33 BER
Bank für Sozialwirtschaft
31 555 00 BLZ 100 205

Gestalten Sie die Welt

Jeder gespendete Euro hilft.Machen auch Sie mit und gestalten die Welt ein Stückchen besser!

Folge 2: Gutes tun mit Anlassspenden

Kennen Sie das Gefühl, alles zu haben? Alles Wichtige und viel Schönes? Das ist ein guter Ansatz, um für die Berliner Stadtmission Spenden zu sammeln. Sie selbst können eine eigene private Feier zum Anlass für eine Spendensammlung nehmen und Ihre Hilfe verdoppeln, verdreifachen oder auch multiplizieren. Zum Beispiel anlässlich Ihres runden Geburtstags,

Ihrer Silberhochzeit, Ihres Jubiläums oder auch bei einem Fest ohne Anlass, einfach um Gutes zu tun. Aus der Freude heraus, dass es Ihnen gut geht, laden Sie Ihre Freunde ein und tragen Geld für die Arbeit der Berliner Stadtmission zusammen. Sie werden sehen, wie einzelne, kleine Spen­den am Ende eine beachtliche Summe ergeben. Gern helfen Ihnen Johanna Zeidler und Antje Schwesig mit Informationen und Materialien, damit Ihr rundes Fest eine runde Spende ergibt.

Wenn Sie öfter die Möglichkeit haben, etwas Gutes zu teilen, dann veranstalten Sie doch einmal private Benefizveranstaltung. Damit Sie bei nächster Gelegenheit erneut zu einem Ihrer privaten Feste zu Gunsten der Berliner Stadtmission einladen können, informieren wir gern kontinuierlich auch Ihre Bekannten über unsere Arbeit. Wir freuen uns sehr, Sie bei Ihrem Vorhaben zu unterstützen, denn es ist ein offenes Geheimnis: Freude, die man anderen bereitet, erfreut auch einen selbst.

Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Für Ihren Kalender 2014

  • 9. März 11 Uhr:   Jahresfestgottesdienst im Zentrum am Hauptbahnhof
  • 19. April 21 Uhr: Osternachtgottesdienst im Hauptbahnhof
  • 21. April 11 Uhr: 20 Jahre Schiffsgottesdienst (Ostermontag) 4.5., 1.6., 6.7., 3.8., 7.9., 5.10. (Erntedank) Immer 11 Uhr, Anleger Paul-Löbe-Haus  
  • 14. September: DAS BESTE INTEGRATIVE Sommerfest im Zentrum am Hauptbahnhof
  • 24. Dezember: Heiligabend-Gottesdienst, 22 Uhr im Hauptbahbhof       
  • 19. Juni 2014: Berliner Stadtmission beim Christustag in Stuttgart