Spenden-Button
Button Mission
Button Gästehäuser
Mit Link unterlegter Newsletter-Button

SM Panorama: Ausgabe 1/2017

Herzensbildung

Im Reformationsjubiläumsjahr 2017 hat sich die Stadtmission das Thema „Herzensbildung“ vorgenommen.

Bildung ist Herzenssache

„Kinder sind nicht dümmer als Erwachsene; sie haben nur weniger Erfahrung.“ Das Zitat des großen Pädagogen Janusz Korczak* möchte ich für die Bildungsarbeit der Berliner Stadtmission aufgreifen und erweitern: Kein Mensch ist dumm, kein Kind, kein Erwachsener. Auch Erwachsenen kann es an Erfahrungen mangeln. Sei es aufgrund besonderer Lebensumstände, wie Flucht oder Wohnungslosigkeit, sei es, weil einfach jeder Mensch immer wieder im Leben beginnt, etwas neu zu lernen. Wenn wir Glück haben, endet das nie. Erfahrungen sammeln, Neues lernen, Hori­zon­te erweitern, Perspektiven entwickeln, Zukunft gestalten, teilhaben ... das ermöglichen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleinen und großen Menschen. 

Herzensbildung - ein weites Feld

Lesen Sie in diesem Heft über unsere Winterspielplätze für ganz Kleine, über Ausbildung bei der Stadtmission oder die wichtige Arbeit mit dem Kältebus. All das und noch viel mehr sind für uns Herzensangelegenheiten.
Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Bettina Kopps

* Janusz Korczak (1878-1942), polnischer Arzt, Kinderbuchautor und Pädagoge gilt als „Vater der Kinderrechte“. Er begleitete seine Schützlinge aus einem Waisenhaus im Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager Treblinka.

Menschen mit weiten Herzen, die sich geliebt und erlöst wissen und in Verantwortung vor Gott leben wollen: Wie werden wir solche Menschen? Darum geht’s bei der „Herzensbildung“ und ist für Große wie für Kleine angesagt. Im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 gibt es dazu Projekte und Veranstaltungen. Auch beim Deu­tschen Evangelischen Kirchentag im Mai machen wir mit und helfen. Das „Zentrum Kinder“ ist dann bei uns an der Lehrter Straße, die St.-Lukas-Kirche in Kreuzberg wird zur Jugendkirche, im Refugio in Neukölln wird sich das „Zentrum Spiritualität“ mit Gebeten und Liedern von der Insel Iona beschäftigen. Am 2. Juli haben wir 500 Delegierte der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen zu Gast. In Wittenberg unterstützen wir die Präsentation des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes …
2017 lädt ein zum Lernen und zum Reden und zum Beten und zum Feiern. Machen wir mit!

Friede diesem Haus!

Joachim Lenz

Monatslosung Februar 2017
„Wenn ihr in ein Haus kommt,
so sagt als erstes: Friede diesem Haus!“

Lukas 10,5

Frieden

Jesus schickt seine Leute von Anfang an zu den Menschen. Die ersten Jünger bekommen von ihm gesagt, dass sie Frieden – Schalom – in die Häuser bringen sollen. Jesus, der Friedefürst, will, dass Friede wird. Das steht an erster Stelle: Frieden bring

Suchet der Stadt Bestes

Auch im Leitspruch unserer Berliner Stadtmission geht es um Frieden. Luther hat „Suchet der Stadt Bestes“ übersetzt, wo in der hebräischen Bibel „Schalom“ steht. Frieden, gutes Miteinander, Einstehen füreinander: Das ist mit Schalom gemeint. Das Beste für die Stadt ist es, wenn Menschen bei uns Raum zum Leben haben. Das Beste sollen wir suchen, dafür sollen wir einstehen und beten.

Dem Friedefürsten vertrauen

Können wir Frieden lernen? Die Welt zeigt scheinbar gerade, dass es nicht geht. Aber wir wissen, dass Jesus der Welt den Frieden erklärt hat! Also lasst uns hingehen und Frieden wünschen! Wir können einüben, auf den Friedefürsten zu vertrauen. Zeigen, dass das Leben ohne Ellbogeneinsatz geht. Trauen wir dem Friedefürsten?

Frieden lernen

Lass uns von ihm erzählen – und von Menschen, die groß werden, ohne andere klein zu machen. Es gibt sie, ihr kennt doch welche! Lass uns für die Menschen und die Stadt und die Welt beten, auch wenn sie unfreundlich und unfriedlich sind. Gerade dann!

Auf dem Weg des Friedens

Können wir Frieden lernen? Ja. Wir können Frieden einüben und bei anderen dafür werben. Können zeigen, wie Miteinander-Leben geht. Viele bei uns tun das längst schon. Unsere Gemeinden, Einrichtungen und Projekte sind dazu da, Menschen zusammen zu bringen. Um zwischen arm und reich und zwischen groß und klein zu versöhnen. Wir suchen der Stadt Bestes in der Hoffnung und im Vertrauen darauf, dass Gott mit uns auf dem Weg ist. Die Zukunft gehört dem Friedefürsten.

Allen Friedensbotinnen und Friedensboten ein Dankeschön! Ihr seid im Namen Jesu unterwegs.
Ihr
Pfarrer Joachim Lenz

Unsere Winterspielplätze bieten eine tolle Alternative, wenn Eltern und Kindern im Winter zu Hause die Decke auf den Kopf fällt.

Kinder spielen im Winterspielplatz.Freunde treffen auf dem Winterspielplatz.

Mehr als ein nettes Angebot bei miesem Wetter

Schlittenfahren, Schneemann bauen, Plätzchenbacken, mit Bilderbuch auf dem Sofa kuscheln – Winter mit kleinen Kindern hat schöne Seiten. Was fehlt, ist das Miteinander auf dem Spielplatz, Freunde treffen, toben und spielen zu können. Auch den Eltern fehlt dann der spontane, ungeplante Austausch. So kann die dunkle auch zur einsamen Jahreszeit werden.

Angebot mit Magnetwirkung

Missstand erkannt, Abhilfe gesucht und gefunden – das ist typisch Stadtmission. In diesem Geist „erfand“ Pastor Andreas Berthold in der Gemeinde Kreuzberg vor über 20 Jahren den ersten Winterspielplatz. Im Keller der Gemeinderäume, die zufällig vis á vis eines im Sommer höchst beliebten „Draußenspielplatzes“ lagen, organisierte er Spiel- und Tobemöglichkeiten und lud an drei Nachmittagen Eltern und kleine Kinder bis vier Jahren ein. Der erste Winterspielplatz wurde sofort ein Riesenerfolg. Die Kinder stürzten sich begeistert ins Getümmel, Eltern genossen bei einer Tasse Kaffee entspannte Gespräche, zum Ausklang gab es von Pastor Berthold eine Geschichte aus der Kinderbibel, bei der viele Kinder zum ersten Mal von Gott hörten. Ein Angebot mit Magnetwirkung – auch für Eltern. Manche Familie ließ sich in den sonntäglichen Gottesdienst einladen und die Gemeinde freute sich über Nachwuchs.

Gute Regeln inklusive

Im Winter drinnen spielen und toben können kleine Kinder in den Gemeinden Tegel, Frankfurter Allee, Kreuzberg und Wedding. Die Räume sind liebevoll ausgestattet, viele der Geräte und Spielzeuge konnten durch Spenden angeschafft werden. Auch personell läuft hier fast alles durch ehrenamtliches Engagement. Jost Berchner ist hauptamtlicher Mitarbeiter der Berliner Stadtmission und ehrenamtlich in seiner Gemeinde in der Frankfurter Allee aktiv, seit drei Jahren auch auf dem Winterspielplatz. Dem Familienvater liegt diese Arbeit besonders am Herzen. Für ihn sind Winterspielplätze viel mehr als ein nettes Angebot bei miesem Wetter. „Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen prägen eine persönliche und verbindliche Atmosphäre, die Kindern und Eltern guttut.“ Dazu gehört, dass – wo nötig – mit liebevoller Ernsthaftigkeit Gäste auf Regeln hingewiesen werden. „Das wird sehr gut von Kindern und Eltern angenommen.“

Kinder spielen im Winterspielplatz.Kinder toben, Eltern chillen - Winterspielplatz macht allen Spaß!

Kirche lädt ein

In Gesprächen erfahren die Mitarbeitenden oft von familiären Brüchen und der Sehnsucht nach einem harmonischen Familienleben. Auch negative Erfahrungen mit Kirche sind kein Tabu. Zu erleben, wie offen, einladend und modern Kirche sein kann, erzeugt Vertrauen bei den Gästen. „Wir wollen als Christen erkennbar und für die Familien auch eine Brücke in die Gemeinde sein“, betont Jost Berchner. Dazu gehören neben dem Winterspielplatz Gruppenangebote zu Themen wie Ernährung, Bewahrung der Schöpfung, christliche Meditation oder das Puppentheater „Kirche, Kasper & Co“. Kinder und Eltern einer benachbarten Flüchtlingsunterkunft lud die Gemeinde zu einem regelmäßigen Spielenachmittag ein, bei dem auch die Winterspielplatz-Besucher mitmachen konnten.

Mithelfen und mitmachen

Geld- und Sachspenden sowie ehrenamtliche Mitarbeit tragen die Arbeit der Winterspielplätze der Stadtmission. Hilfe ist erwünscht und erbeten!

Auf  www.winterspielplatz.berlin finden Sie alle Standorte und Telefonnummern.

Der Kältebusfahrer Yannick Büchle erzählt von seiner Arbeit

"Ein Gefühl von Geborgenheit"

Wir werden zu einem Mann gerufen, der ohne Schlafsack an einer Straßenecke liegt. Im Bus sitzen schon zwei obdachlose Menschen, ein Spanier und eine Polin. Wir befördern den stark betrunkenen Mann mit vereinten Kräften in den Bus. Unsere beiden Fahrgäste kennen ihn nicht. Aber sie kümmern sich, legen ihm den Arm um, schnallen ihn an, weil sie merken, wie niedergeschlagen er ist. Im Bus macht sich ein ganz starkes Gefühl von Geborgenheit breit. Diese Menschen kennen sich nicht, aber es verbindet sie das Leben auf der Straße. Momente, in denen ich dankbar bin dabei zu sein und so etwas erleben zu dürfen. Momente, die ich nicht vergessen werde.

Die Kraft der Musik

Wir erfüllen nach Möglichkeit die Musikwünsche unserer Fahrgäste. Das sind Momente, in denen niedergeschlagene, hoffnungslose Menschen zum Leben erwachen. Alex ist total durchnässt und  zittert vor Kälte. Im Bus können wir seinen Musikwunsch erfüllen. Er grölt alle Texte mit, am Ziel steigt er aus dem Bus, die Musik läuft weiter. Er springt auf der Stelle, schwingt seine Haare. Unglaublich, was Musik mit Menschen machen kann. 20 Minuten zuvor lag er stark unterkühlt an einer Straßenecke und nun vergisst er alles um sich herum und genießt die Kraft der Musik.

Dran bleiben

Martin, ein Mann zwischen 40 und 50, körperlich alles andere als fit, aber will nicht weg von seiner Parkbank. Es fällt uns schwer, zu ertragen, dass Menschen die Parkbank einer Notübernachtung vorziehen. Aber auch das müssen wir akzeptieren. Mir macht zu schaffen, dass Martin keine Perspektive hat. Wir bleiben an ihm dran! Ich glaube, dass man sich in dieser Arbeit nicht von einzelnen Schicksalen herunter ziehen lassen darf. Das ist schwer, aber gehört leider auch zur Arbeit. Aushalten! Wir können nicht jedem Menschen von heute auf morgen helfen.

Notübernachtung: Warme Suppe und ein freundliches Gesicht wecken die Lebensgeister der Gäste.Notübernachtung: Warme Suppe und ein freundliches Gesicht wecken die Lebensgeister der Gäste.

Auf Entzug

Minus 5 Grad, die Berliner Zeitung fährt heute mit. 58 Anrufe von besorgten Mitbürgern. Mein Beifahrer Kamil und ich müssen jede Sekunde, in der das Telefon nicht klingelt, zum Austausch nutzen, Prioritäten abwägen. Ein betrunkener Mensch muss abgeholt werden, für den es sonst lebensgefährlich wird. Er ist nur ein paar Monate älter als ich, auf Alkoholentzug. Erst redet er mit uns, dankt uns. Dann eskaliert die Situation durch die Entzugserscheinungen. Er schlägt gegen die Scheibe, schreit: „Ich will nicht mehr leben, mir kann keiner mehr helfen, ich muss in die Klapse!“ Er zittert am ganzen Körper. Wir steigen aus, rufen den Krankenwagen. Zum ersten Mal erlebe ich einen Alkoholiker auf Entzug.

Kicken zum warm werden?

Dieter und Mehmet haben sich „eingerichtet“,  wollen in keine Notübernachtung. Sie fühlen sich wohl wo sie sind. Bei einem unserer Besuche bittet Mehmet: „Jungs, könnt ihr uns vielleicht einen Fussball mitbringen, dass wir uns im Winter warm halten und ein bisschen kicken können?“ Durch einen Spendenaufruf bekommen wir tatsächlich von einer Konfirmandengruppe einen Fussball geschenkt und können ihn beim nächsten Mal Mehmet und Dieter überreichen. Die beiden sind überwältigt, hätten nicht damit gerechnet, dass wir wirklich ihren Wunsch erfüllen.

Langfristige Hilfen für Wohnungslose

Endlich weg von der Straße

Viele Wohnungslose lassen sich von unseren Mitarbeitenden in die schützende Winter-Notübernachtung im Zentrum am Hauptbahnhof bringen, eine der größten Notübernachtungen Berlins. Hier gibt es für jeden Gast warmes Essen, einen Schlafplatz, Duschen, frische Kleidung, medizinische Hilfe. Neben diesen Akuthilfen bieten die Mitarbeitenden jedem Gast Gespräche an, um auf Wunsch den Ausstieg aus der Obdachlosigkeit einzuleiten. Erster Schritt kann zum Beispiel der Einzug ins Übergangshaus für Wohnungslose sein, ebenfalls im Zentrum am Hauptbahnhof. Zunächst müssen einige bürokratische Hürden genommen werden, dann kann der betroffene Mensch hier für einige Wochen sesshaftes Leben erproben, mit Unterstützung von Sozialarbeitern wichtige Angelegenheiten regeln und den Umzug in ein Wohnprojekt vorbereiten.  

www.berliner-stadtmission.de/kaeltehilfe

Azubi bei der Berliner Stadtmission

In der Küche werden Tricks und Wissen vermittelt.Bei Küchenchef Wolfgang Kanow lernen die Azubis raffinierte Küchentricks und solides Fachwissen.

Was für’s Leben!

Viele junge Menschen entscheiden sich heute für ein Studium – dabei sind die beruflichen Möglichkeiten mit einer guten Ausbildung derzeit so gut wie nie! Auch die Berliner Stadtmission sucht Nachwuchsfachkräfte. 2017 bilden wir im Hotel- und Gastgewerbe sowie in der Altenhilfe aus. In diesen Ausbildungsberufen ist die berufliche Zukunft gesichert.

Große Wertschätzung, umfassende Förderung

Stephanie Lange von den Albrechtshof-Hotels schildert die Vorzüge ihrer Ausbildungsstätten:
„Unsere Häuser bieten Komfort, Qualität und Tradition mit viel Atmosphäre, Herzlichkeit und Menschlichkeit. Das ist unsere Philosophie. Hochzufriedene Gäste und Mitarbeiter geben uns Recht.“ Wertschätzung und Förderung der Auszubildenden und Mitarbeiter ist für die Albrechtshof-Hotels ein wichtiges Anliegen. Dazu gehören regelmäßige Schulungen und intensive Prüfungsvorbereitung. Auch die sozialen Arbeitsbereiche der Stadtmission lernen die Azubis kennen, etwa beim Einsatz in der Kälte-Notübernachtung für Obdachlose. Alle drei Monate übernehmen die jungen Leute am „Azubi-Tag“ sogar die Regie in den Hotels und sind für zwei Tage Chefs. Bei mehrwöchigen Praktika in Partnerhotels des Verbands Christlicher Hoteliers können sie Auslandserfahrungen sammeln. Die Ausbildung öffnet die Türen für spannende und abwechslungsreiche Arbeiten im Gastgewerbe.

Weitere Informationen zur Ausbildung in den Albrechtshof-Hotels unter: 
www.hotel-albrechtshof.de/service/ausbildung

Ausbildung bei der Stadtmission

Im Hotel-und Gastgewerbe in den Albrechtshof-Hotels in Berlin und Wittenberg und im Jugendgästehaus am Berliner Hauptbahnhof: Koch/Köchin, Hotelfachmann/frau, Restaurantfachmann/frau (nur Hotels).

-> Start Februar und September

In der Altenpflege in den Seniorenzentren Müggelschlößchenweg und Bestensee alsAltenpflegefachkraft und Altenpflegehelfer.

-> Start Herbst 2017

Weitere Informationen bei Dörte Bischop
Telefon 030 69033-437
bischop(at)berliner-stadtmission.de

Geflüchtete Frauen und Ehrenamtliche gestalten einen Ort zum Wohlfühlen

Raum für Frauen

Für geflüchtete Frauen in den Notunterkünften  steht in der Regel die Familie an erster Stelle. Eigene Bedürfnisse stehen da oft zurück, weil vermeintlich die Zeit und die Gelegenheit für andere Unternehmungen und Aktivitäten fehlen. Dabei sind viele Frauen interessiert an Vernetzung mit anderen Frauen und den Angeboten in und außerhalb der Unterkünfte.

Nur für Frauen

Im Flüchtlingszentrum Mertensstraße wurde ein Raum für Frauen eingerichtet, um ihnen Platz zu bieten, wo sie sich miteinander austauschen können oder einfach mal alle Viere von sich strecken können. Besonders schön, dass sie den Raum selbst mitgestalten konnten. Die Frauen konnten die Farben mit aussuchen und auch die Einrichtung gemeinsam beraten und umsetzen. Auch die Malerarbeiten führten sie mit viel Vergnügen und Tatkraft zum Teil selber aus.

Bewohnerin des Flüchtlingszentrums Mertensstraße der Berliner Stadtmission haben einen Raum nur für Frauen eingerichtet. Etwas nur für sich zu haben und selbst zu gestalten, stärkt ihr Selbstbewusstsein.Bewohnerin des Flüchtlingszentrums Mertensstraße der Berliner Stadtmission haben einen Raum nur für Frauen eingerichtet. Etwas nur für sich zu haben und selbst zu gestalten, stärkt ihr Selbstbewusstsein.

Farbenfroh und gemütlich

Der Raum im ersten Stock wurde tatkräftig umgestaltet in einen Traum in Rosa mit schönen Dingen, die Frauenherzen beglücken können: Durch farbenfrohe, kuschelige Kissen, ein Teeservice und weiche Matten ist der Raum nun ein schöner Wohlfühl- und Rückzugsort.

Zumba und Lachen

Genug Platz um Sport zu treiben, ist hier ebenfalls und das Bewegungsangebot wird von den Frauen begeistert genutzt.
Zwischen Zumba-Rhythmen und Bauchtanz ist der Raum dann erfüllt von Musik und fröhlichem, ausgelassenem Lachen.

Durch Sie - über uns - für die Menschen dieser Stadt

In der Holzwerkstatt des Flüchtlingszentrums Mertensstraße.Social Day der Mercedes-Benz Bank AG im Flüchtlingszentrum Mertensstraße.

Sinnvolle Beschäftigung

Gerade in der kalten Jahreszeit verbringen viele Bewohner unseres Flüchtlingszentrums Mertensstraße in Spandau und unserer Notunterkunft in der Kruppstraße ihre Zeit innerhalb der Einrichtung. Mit Angeboten wie der Holzwerkstatt oder Workshops des Begleitprogramms wird die Zeit dennoch sinnvoll genutzt und eine integrations- sowie sprachfördernde Weiterbildung findet statt.

125 € Euro helfen, diese Projekte mit Materialien auszustatten. Sie eröffnen Geflüchteten Chancen auf mehr Selbstbestimmung, neue Perspektiven und Berlin als Heimat zu entdecken.*

Spielen ohne Frieren

Spielen, richtig Austoben, Interaktion mit anderen Kindern und nicht zuletzt soziale Kontakte durch Austausch mit anderen Eltern sollen auch bei kaltem Wetter möglich sein. Daher schaffen vier unserer Gemeinden mit Winterspielplätzen Orte der Begegnung für junge Familien.

75 € tragen dazu bei, Heizkosten zu decken, so dass sie weiterhin Gastgeber für ihren Kiez sein können.*

Weg von der Straße

Unsere Kältehilfe will mehr als nur Nothilfe leisten. Mit unserer Sozialberatung laden wir unsere Gäste der Notunterkunft in der Lehrter Straße immer wieder ein, Schwellenängste zu überwinden, um weiterführende Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Mit Ihrer regelmäßigen Spende von 25 € unterstützen Sie die Arbeit unserer SozialarbeiterInnen durch Beratung, Türen zu neuen Wegen zu öffnen und dauerhaft Wohnungslosen zu helfen.*

Für Ihren Kalender

Jahresfest 140 Jahre Berliner Stadtmission und 25 Jahre Bibelmobil
5. März 2017, 11 Uhr im Zentrum am Hauptbahnhof

„Oper für Obdach“ – Winterreise: Franz Schubert
mit Christoph von Weitzel im Berliner Hauptbahnhof – Eintritt frei
10. März 2017, Aufführungen um 11, 13, 15 und 17 Uhr

Osternacht im Hauptbahnhof
15. April 2017, 21 Uhr im Berliner Hauptbahnhof

„Mit Gott auf der Spree“ – Saisonauftakt der besonderen Bootstouren
Ostermontag, 17. April 2017, 11 Uhr, Anlegestelle Haus der Kulturen