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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

SM Panorama: Ausgabe 1/2019

Junge spielt im Winterspielplatz

Weil der Mensch mehr ist...

... lautet das neue Motto der Berliner Stadtmission, das uns die kommenden Jahre im Alltag begleiten soll. Wir haben lange über die passenden Worte nachgedacht – weil dieser eine Satz zu allen Bereichen passen muss, in denen wir mit unseren Einrichtungen und Projekten tätig sind – und zu jedem einzelnen Menschen.

In all unseren Einrichtungen, Gemeinden und Projekten wollen wir uns nicht auf die Schwächen unseres Gegenübers konzentrieren, sondern auf seine Stärken. So können wir gemeinsam mehr erreichen und ganz neue Wege gehen: miteinander, nicht gegeneinander. Das zeigt sich übrigens ganz wunderbar bei Kindern und Jugendlichen – zu erleben in unseren Winterspielplätzen und bei der Familienarbeit im Wedding. Auch die Musik als Bestandteil stadtmissionarischer Arbeit lebt von einer starken Gemeinschaft und kann die Zuhörer auf andere Weise mit Gott in Berührung bringen.

Gott und die Begegnung mit dem Glauben spielen bei unseren beiden im Bau befindlichen neuen Einrichtungen ebenfalls eine tragende Rolle: dem Familien- und Gemeindezentrum Lichtenberg und dem Zentrum am Zoo – bei letzterem steht die wachsende Zahl der Obdachlosen im Focus unserer Arbeit, denen auch die Aktion „Sternstullen“ gewidmet war. Hier kamen mehr als 1.000 Bedürftige in den Genuss einer besonderen Mahlzeit – weil der Mensch mehr ist. 

Gott sagt: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.

Genesis 9 Vers 13
Monatsspruch für Januar 2019

Mehr, als man denkt

Pfarrer Joachim Lenz

Hinter vielem steckt mehr, als man denkt. Der Regenbogen soll Juden und Christen daran erinnern, dass Gott es gut meint mit der ganzen Welt. Der Bogen ist kein Kriegsbogen mehr, mit dem getötet wird. Zu biblischen Zeiten war der Bogen eine Kriegswaffe – der Bogen in den Wolken ist das aber nicht. Sondern er ist ein leuchtendes Zeichen dafür, dass Gott uns den Frieden erklärt hat. Die Geschichte dazu finden Sie auf den ersten Seiten der Bibel: im 1. Mosebuch, Kap. 8 und 9.

Auch im Menschen steckt mehr, als man denkt. Es lohnt sich daher, ganz aufmerksam hinzusehen und hinzuhören, wenn mir Menschen begegnen. „Wir vertrauen auf Gott, der uns in Jesus Christus begegnet, und versuchen aus seiner Perspektive Menschen zu sehen und Beziehungen zu gestalten.“ So steht es am Beginn des Leitbilds der Berliner Stadtmission.

Weil der Mensch mehr ist

Weil der Mensch mehr ist, lerne ich da tatsächlich immer wieder Neues kennen. Da ist die FSJ’lerin, gerade aus der Schule heraus, die in unserer Ambulanz für Obdachlose auf souveräne Art und Weise eine schwere Arbeit tut und Menschen zum Segen wird. Da ist der alte Stadtmissionsmann, der seit Jahrzehnten ganz unverdrossen für die Menschen in seinem Kiez betet. Da ist ein Gast, selber hilfebedürftig, dem das Elend des eigenen Lebens unwichtig wird, wenn er sich für Flüchtlinge einsetzt.

Weil der Mensch mehr ist, suchen wir gemeinsam der Stadt Bestes und erreichen Gutes. Weil der Mensch mehr ist, lohnt sich aller Einsatz für andere. Wer sich um andere kümmert und sie aus Gottes Perspektive anschaut, ist auf dem richtigen Weg. Gott hat uns den Frieden erklärt!

Ihr
Joachim Lenz

Winterspielplätze geöffnet

Die beste Zeit, um mit dem kleinen Nachwuchs auf dem Spielplatz rumzuturnen? Der Winter! Weil dann nämlich unsere vier Indoor-Winterspielplätze geöffnet sind. Die bieten an mehreren Tagen in der Woche Spiel und Spaß für die Kleinen – und Erfahrungsaustausch für die Großen.

Kind in Winterspielplatz mit großem Legostein

„Bei uns sind alle willkommen!“ sagt Jost Berchner vom Winterspielplatz der Gemeinde Frankfurter Allee: „Für die Kinder gibt es alle möglichen Spielsachen und die Gelegenheit, neue Freunde zu finden, während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen über Gott und die Welt sprechen können.“ Alles ist kostenlos, aber Spenden sind natürlich willkommen. „Wir betreuen die Winterspielplätze ehrenamtlich“, erzählt Isabella Lautenbach, die sich seit etwa sechs Jahren engagiert: „Das ist eine sinnvolle Sache, weil es immer weniger Eltern-Kind-Cafés im Kiez gibt.“ Kommen Sie doch auch mal vorbei: in F’hain, Kreuzberg, Wedding und Tegel.

Familienarbeit im Wedding

Porträt Rebecca Aßmann

Große Fenster, hohe Decken, eine Bühne und mehr als genug Platz drumherum: Unser Gemeindesaal im Wedding bietet Rebecca Aßmann viel Freiraum, um ihn mit Leben zu füllen. Hier organisiert die Stadtmissionarin seit einigen Monaten zahlreiche Projekte für Kinder und Jugendliche im Kiez.   

„Als ich 2017 nach meinem Theologiestudium die Stelle als Stadtmissionarin angetreten habe, gab es in der Gemeinde zwar Angebote für Groß und Klein, aber nichts für die Zeit dazwischen“, erkärt die 25-Jährige. Also für die Heranwachsenden, alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 16 Jahren. Genau für die gibt Rebecca Aßmann jetzt ihr Bestes: „Mein Herz schlägt für die Familien im Wedding. Ich nehme jeden so wie er ist, will immer offen, aufmerksam und liebevoll sein.“ 

Hier sind alle willkommen

Der Kiez bietet Rebecca zahlreiche Gelegenheiten dazu: „Hier wachsen nicht wenige
Kinder und Jugendliche unter schwierigen Bedingungen auf.“ Wir laden alle herzlich dazu ein, an Rebeccas Projekten teilzunehmen: „Während sich der Winterspielplatz an Eltern mit Babys und Kleinkindern bis 6 Jahren richtet, gibt es für die Älteren die ‘sChOOL Kids’ Gruppe ab der 1. Klasse. Hier machen wir mit den Kindern unter anderem kreative Workshops wie Tanzen, Musik und Theater.“ Außerdem stehen ein bis zwei mal im Jahr Mitmach- Musicals auf dem Plan: „Bei diesen kreativen Projekten entdecken wir unglaublich viel Potenzial, das in den Kindern steckt. Ein unbeschreibliches Gefühl – natürlich auch für sie selbst.“ Weitere Aktionen sollen folgen – auch für Teenager.    

„Kinder sind wertvoll, weil sie sind, nicht weil sie etwas leisten. Das dürfen sie bei uns erleben.“

Stadtmissionarin Rebecca Aßmann

Familien- und Gemeindezentrum

Bauarbeiter vor Absperrzaun

Drei Kartons mit Liederbüchern, die Kaffeemaschine und eine gute Gemeinschaft mit Gottvertrauen: Das ist alles, was den Abriss der jahrzehntealten Räumlichkeiten der Stadtmissionsgemeinde im Lichtenberger Weitlingkiez überstanden hat. Es ist alles, was ein Neuanfang braucht! Und die Vorbereitungen dazu sind gerade in vollem Gange: Drei von fünf Geschossen des geplanten Familien- und Gemeindezentrums mit Kindergarten stehen bereits, das ganze Bauvorhaben soll bis Sommer nächsten Jahres fertig sein.  

Dann wird die Gemeinde zurückkehren – und mit ihr neues Leben einziehen. Künftig sollen im Zentrum generationsübergreifende Begegnungen und nachbarschaftliche Beziehungen sowie eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert werden. Den Raum dazu gibt eine Kita mit Platz für mehr als 70 Kinder, ein Café, Seminar- und Beratungsräume, kleine Wohnungen sowie der Gemeindebereich. „Das wird toll hier“, ist sich Pfarrerin Andrea Völkner sicher und lobt die Gemeinde für ihren Mut, aufzubrechen, nahezu alles Bekannte aufzugeben und damit Platz für Neues zu schaffen.

Eine Bereicherung für den Bezirk

Das geplante Zentrum ist mit über 5 Millionen Euro Investitionskosten ein großes Projekt mit viel Potenzial für die Menschen im Kiez. Es wird von der Europäischen Union gefördert und macht den Bezirk Lichtenberg noch ein Stück lebens- und liebenswerter. Der trägt schließlich nicht umsonst bereits die Auszeichnung „Familiengerechte Kommune“.

Musik in St. Lukas

Es gibt einen Unterschied zwischen Musik hören und Musik verstehen. Das wird besonders deutlich, wenn die Lukas-Kantorei unter der Leitung von Gerd Rosinsky ein Konzert mit christlicher Werkeinführung von Pfarrer Gerold Vorländer gibt – so geschehen am 2.12. zum Weihnachtsoratorium von Bach.

Orchester spielt

An diesem Abend feierte die Kantorei ihr 25-jähriges Chorjubiläum. „Wir sind ein Ensemble von einzelnen Musikliebhabern, die im Laufe der Zeit das Singen als Form der Entspannung entdeckt haben“, erklärt Gründer und Leiter Gerd Rosinsky: „Unser Motto lautet: Aus Freude am gemeinsamen, etwas anspruchsvolleren Singen, Teil einer gelebten Kultur der Toleranz und Nächstenliebe.“ So wurde die Lukas-Kantorei über die Jahre zum festen Bestandteil stadtmissionarischer Arbeit, ihre Konzerte Einladung zum Glauben – vor allem, wenn Pfarrer Gerold Vorländer einen direkten Bezug schafft und zum Nachdenken über Gott und die Welt anregt: „Ich möchte der Zuhörerschaft neue Impulse geben, in der Musik bisher Unbekanntes zu entdecken und ihre christlichen Inhalte besser zu verstehen.“ Deswegen hat er vor vier Jahren damit begonnen, die Musikarbeit in der Berliner Stadtmission zu fördern und zu organisieren. Mittlerweile gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die zum Hören und Verstehen einladen.

Konzert für den Aufbau des ZaZ

Wenn am 20. Februar das Stabsmusikkorps der Bundeswehr im Konzertsaal der UDK aufspielt, tut es das von ganzem Herzen – und für die ganze Stadt. Das Benefizkonzert soll mit seinem Erlös helfen, unser Zentrum am Zoo weiter auszubauen. 

Wohnungsloser schläft auf Bank

Hier sollen auf 500 Quadratmetern Hilfsangebote für Obdachlose und eine Lernwelt entstehen. Dazu ist eine Erweiterung der bisherigen Räumlichkeiten direkt am Hardenbergplatz geplant. Damit möchten wir allen helfen: den Obdachlosen, für die unsere bisherigen Angebote vor Ort um neue Beratungs-, Bildungs- sowie Begegnungsmöglichkeiten ergänzt werden – und den Menschen, die Berührungsängste haben. Unsere geplante Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit soll ihren Teil dazu beitragen, diese Ängste abzubauen. „Mit dem Zentrum am Zoo wird ein Ort entstehen, an dem sich Menschen mit und ohne Wohnung auf Augenhöhe begegnen können“, erklärt Ortrud Wohlwend, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit: „Wir möchten uns schon heute für die großartige Unterstützung zu unserem Vorhaben bedanken – bei der Deutschen Bahn AG für die Bereitstellung der Räumlichkeiten über einen Zeitraum von 25 Jahren, beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr und bei allen, die uns mit Ihrem Besuch beim Konzert oder danach helfen. Danke!“

Sternstullen für die Kältehilfe

Zwei Sternenköche schmieren Stullen

Selten lief eine gute Sache so geschmiert wie diese: Vom 5. bis zum 9. November entstanden im Alexa am Alexanderplatz mit dem Feinschmeckerfestival eat! Berlin die leckersten Stullen der Stadt – für die bedürftigsten Menschen Berlins.

Neun Spitzenköche mit zahlreichen Michelin-Sternen und Gault-Millau-Hauben schmierten unter der Schirmherrschaft von Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, und Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel, täglich bis zu 200 leckere Stullen für den Kältebus und die Notübernachtungen. „Unsere Gäste waren überwältigt und genossen dieses wunderbare Geschenk sichtlich“, freute sich Ortrud Wohlwend, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Mit dieser Aktion wollten das Alexa und eat! auf die dringenden Bedürfnisse der vielen obdachlosen Menschen in unserer Mitte aufmerksam machen. Dass bald weiter geschmiert wird, ist wahrscheinlich.

Wärme spenden

Spielen ohne Frieren

Spielen, richtig Austoben, Interaktion mit anderen Kindern und nicht zuletzt soziale Kontakte durch Austausch mit anderen Eltern sollen auch bei kaltem Wetter möglich sein. Daher schaffen vier unserer Gemeinden mit Winterspielplätzen Orte der Begegnung für junge Familien.

132 € pro Öffnungstag unserer Winterspielplätze schenken Familien einen wertvollen Begegnungsort und den Kindern viel Platz zum gemeinsamen Spielen.

Renovierungshilfe


Durch unsere Tanz- und Theaterangebote entdecken Kinder und Jugendliche aus dem Wedding neue Talente. In einer Atmosphäre der Wertschätzung können sie sich entfalten und an Selbstbewusstsein gewinnen.

50 € tragen dazu bei, für die Kids ein Programm auf die Beine zu stellen und sie zu fördern.

Kinder malen

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit
Leiden nicht ins Gewicht fallen
gegenüber der Herrlichkeit,
die an uns offenbart werden soll.


Römerbrief 8 Vers 18
Monatsspruch für Februar 2019

Wir sagen von Herzen Danke

Ihre Unterstützung stärkt die Vision der Berliner Stadtmission und trägt dazu bei,
direkte und nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in
Berlin zu finden. Nicht zweckgebundene Spenden ermöglichen es uns, flexibel auf
aktuelle Notlagen einzugehen. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die uns anvertrauten Ressourcen verantwortungsbewusst einzusetzen.

Spendenkonto
Verein für Berliner Stadtmission
IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00  

Sofort helfen – online spenden:
www.berliner-stadtmission.de/spenden 

Bei Fragen rund um das Thema Spenden melden Sie sich gern bei uns:
Telefon 030 69033-404 oder

Für den Kalender für sich und andere

BENEFIZKONZERT FÜR  DIE BERLINER STADTMISSION MIT DEM STABSMUSIKKORPS DER BUNDESWEHR

Schirmherrin: Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Steinmeier

Mittwoch, 20.02.2019 | 19.30 Uhr Konzertsaal der UDK Berlin
Tickets 25 € zzgl. VVK-Gebühr |
in allen üblichen Vorverkaufsstellen | eventim.de Ticket-Hotline: 030 47997447
www.berliner-stadtmission.de/benefizkonzert2019 

Schauen Sie doch mal rein...

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