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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

SM Panorama: Ausgabe 2/2018

Frontseite SM Panorama

Mit dem Herzen dabei

Freude am Leben zu fühlen, ist großartig – vor allem, wenn man sie teilen kann. Weil diese Freude dann immer größer wird und Menschen erreicht, die noch nicht oder nicht mehr wissen, wie herrlich befreiend dieses Gefühl sein kann. Bei der Berliner Stadtmission begrüßen wir viele solcher Menschen – und geben ihnen jeden Tag Grund zur Freude.

Mädchen im GEC

So schenken wir zum Beispiel den Wohnungslosen im Winter nicht nur ein paar wärmende Decken, heißen Tee und ein Dach über dem Kopf, sondern ein Lächeln. Ein offenes Ohr. Aufmunternde Worte. Kurz: unser Herz. Damit auch sie wieder Lebensfreude spüren können, am besten so wie früher, in den schönsten Momenten ihrer Kindheit. Als die Welt für ein paar Augenblicke völlig in Ordnung war – so wie es die Teilnehmenden unserer Sommercamps eine ganze Woche lang erleben können. Das haben die Bewohnerinnen und Bewohner  der Wohngemeinschaft Bölschestraße längst hinter sich: Sie sind ein Herz und eine Seele, Lebensfreude ist ein Teil von ihnen.

Wir hoffen, dass es Ihnen ähnlich geht – wenn nicht, schauen Sie doch mal bei uns vorbei! 

Friede sei mit euch!

Das ist das Erste, was Jesus seinen Leuten sagt, nachdem Gott ihn aus dem Tod ins Leben gerufen hatte. Da ist es Ostern: Der Tod ist besiegt. Nun muss Friede werden. Friede sei mit euch! Schalom alejchem! Salam aleikum! Die Ostergeschichten klingen vom Friedensgruß des Auferstandenen. Ostern und Friede stecken voller Leben. Das ist schon drin im biblischen Wort für Frieden, im Wort Schalom: Friede herrscht, wenn es den Menschen gut geht. Wenn alle leben können, ohne Angst, ohne Not.

Joachim Lenz

Schalom ist das Beste für die Menschen

Luther hat das biblische Wort Schalom tatsächlich einmal als „das Beste“ übersetzt:
„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN“, heißt es in der Bibel (Jeremia 29,7). Schalom sollen wir suchen: Frieden, Leben und Möglichkeiten für die Menschen. Der Satz ist der Leitspruch unserer Stadtmission. In einer unfriedlichen Welt vom Frieden zu erzählen und Frieden zu suchen – ist das mehr als bloß ein frommer Wunsch? Aber ja, Gott sei Dank! Wir leben nicht in christusfreien Zonen. Zu Ostern feiern wir, dass Jesus lebt und bei uns als Friedefürst unterwegs ist und Frieden in die Herzen und in den Alltag bringt. Danke allen, die sich mitnehmen lassen und selber Botinnen und Boten des Friedens sind!

Ihr Pfarrer Joachim Lenz

„Jesus sagt: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

Johannes 20,21 – Monatsspruch für April

Wärme gespendet, Leben gerettet

Kältebusfahrer

Die Kältewelle mit tiefem Dauerfrost rollte noch nie später als in diesem Jahr über Berlin – zumindest seit Beginn der Messungen vor 110 Jahren. Klar, dass unsere Mitarbeitenden von der Kältehilfe alles gaben, um mitzurollen: In zeitweise vier Kältebussen waren sie jede Nacht bis in die Morgenstunden unterwegs, um wohnungslosen Menschen Hilfe zu bringen und sie, wenn möglich in die rettenden Notübernachtungen zu fahren.

Obwohl unsere Mitarbeitenden viele Obdachlose, die Tag und Nacht mitten in der Innenstadt oder versteckt und unsichtbar in Parks oder auf Friedhöfen leben, bereits kennen, fällt es manchmal nicht leicht, einen Zugang zu finden: Viele Menschen auf der Straße leiden unter physischen und psychischen Erkrankungen. „Gerade dann ist es wichtig, Vertrauen aufzubauen und regelmäßig nach ihnen zu sehen, Decken und heiße Getränke zu bringen!“ sagt Karen Holzinger von der Kältehilfe, „Wir hoffen, dass sie eines Tages unserer Einladung folgen!“ So wie viele andere, die ganz freiwillig zu den Notübernachtungen kommen und das Angebot sehr schätzen: eine sichere Schlafstätte mit Schutz vor der Kälte, medizinische und hygienische Versorgung sowie Beratung und Perspektiven durch unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

3.100 km legte im Schnitt jeder unserer Kältebusse pro Monat zurück – gefahren von meist ehrenamtlichen Helfern

54.000 Übernachtungen werden es diesen Winter sein – 6.000 mehr als im letzten Jahr, da die Kältehilfe um einen Monat verlängert wurde

Die Zahl der Notfälle steigt jedes Jahr

Ganze 9.800 Übernachtungen hat die Berliner Stadtmission mit den drei Notübernachtungen und dem Nachtcafé in jedem Monat bewältigt – mehr als je zuvor. Der Grund dafür ist kurz und schmerzhaft: Wer in Berlin als obdachloser Mensch krank ist, im Rollstuhl sitzt, Läuse oder Krätze hat bzw. alkoholisiert ist, hat kaum eine Chance, wo anders unterzukommen. Insbesondere die Notlage für schwer kranke Obdachlose ist erdrückend – hier bieten nur sehr wenige Organisationen Hilfe.

Wir danken allen Spenderinnen, Spendern und Ehrenamtlichen von Herzen für ihre Unterstützung! Sie haben Leben gerettet!

www.berliner-stadtmission.de/kaeltehilfe

Hund NÜ3In den Notübernachtungen treffen Gegensätze aufeinander: Mann und Frau, Alt und Jung, verschiedene Nationalitäten, Zwei- und Vierbeiner.

Party und Partizipation

Schmetterlinge im Bauch, Flausen im Kopf und Füße im See? Das klingt ganz nach einem Sommer im Gussower Erlebnis Camp und dem Jugendcamp! Auch dieses Jahr laden wir Kinder und Jugendliche zu einem tollen Abenteuer ein, das neben jeder Menge Spiel und Spaß viel Raum für wertvolle Themen über Gott und die Welt bietet.

Mädels im GEC"Es ist Abend und du sitzt am Lagerfeuer.
Über dir der sternenklare Himmel.
Du lehnst dich zurück und denkst einfach nur:
Heute war ein genialer Tag –
und morgen wird’s sogar noch besser!“

Mitten in der wunderschönen Landschaft des Naturpark Dahme-Heideseen gelegen, warten die Gästehäuser Gussow und das Feriendorf Groß Väter See in den Sommerferien auf die Teilnehmer unserer Camps. „Hier gibt’s eine Auszeit vom Alltag, den Eltern und dem Stress in der Schule – dafür bieten wir Freizeit, um zu sich selbst zu finden und dabei jede Menge Spaß zu haben“, erklärt unser Mitarbeiter Stefan Boscheck, der die Camps leitet. Das Gussower Erlebnis Camp (GEC) ist für Kinder von 8 bis 13, unser Jugendcamp für 13 bis 18-Jährige. Beide bieten eine Woche Action mit viel Sport rund um den See, kreative Workshops zu christlichen Themen und eine geniale Gemeinschaft.

Hier steht der Mensch im Vordergrund

Und zwar jedes einzelne Kind! Es soll Zuwendung, Wertschätzung und natürlich viele Abenteuer erfahren. Der eigene Wert wird nicht am teuren Smartphone gemessen,sondern an den Fähigkeiten und Talenten, an Freundschaften, die dann entstehen, wenn Kinder gemeinsam Zeit verbringen und im See toben. Die Camps bieten natürlich 24h-Betreuung und Vollverpflegung. Jetzt online oder telefonisch anmelden: 030-69033511!

13 unvergessliche Sommer bescherte das Gussower Erlebnis Camp bereits
300 Kinder und Jugendliche werden 2018 in etwa teilnehmen

Termine

GEC 1:   9. – 14. Juli
GEC 2:   16. – 21. Juli
GEC 3:   23. – 28. Juli 
GEC 4:   30. Juli – 4. August

Jugendcamp für alle von 13–18:
11. – 18. August

GEC Reloaded im Herbst:
20. – 27. Oktober

Junge springt ins Wasser

Urlaubspaten gesucht!

Wir suchen dringend 75 großzügige Urlaubspaten, die mit ihrer Spende einem Kind aus einer finanziell schwachen Familie eine Woche lang Lebensfreude, Gemeinschaft und Zuwendung im GEC oder Jugendcamp schenken! Mehr Infos auf Seite 10.

www.jkb-jugendcamp.de / www.gussower-erlebniscamp.de

Miteinander leben und lachen

Bewohnerin der Wohngemeinschaft

Die besten Zutaten für ein gutes Leben? Sind, wenn es nach Bärbel, Fredy, Heiko und Anja aus unserer Wohngemeinschaft für Menschen mit geistiger Behinderung geht: ein schönes Zuhause, sinnvolle Beschäftigung und natürlich besondere Momente in der Gemeinschaft – wie beim Kochen in der Gruppe, wo alle immer mit Herz und Seele dabei sind.

Begleitet werden die vier von Heilerziehungspflegerin Annekatrin Roggatz und zwei Kollegen bzw. Kolleginnen. „Wir unterstützen unsere Bewohnerinnen und Bewohner im täglichen Leben und erledigen gemeinsam alle Aufgaben nach ihren Fähigkeiten“, erklärt Frau Roggatz. Dazu gehören unter anderem das Einkaufen, die Essenszubereitung, Körperpflege, Zimmer- und Wäschereinigung sowie die Förderung der Mobilität. „Unsere Bewohner arbeiten zum Teil in der Behindertenwerkstatt oder besuchen Angebote zur Beschäftigung, Förderung und Betreuung“, beschreibt die Heilerziehungspflegerin den Alltag in der Bölschestraße.

Hier wohnt die Lebensfreude

Das Besondere an der WG ist die unglaubliche Lebensfreude, welche den Räumen in Berlin-Friedrichshagen innewohnt. Eigentlich kein Wunder, denn wenn es nach uns geht, sind die besten Zutaten für ein gutes Leben: jeden Menschen, mit und ohne Behinderung, als einmalig zu begreifen und persönlich anzunehmen.

Zum Gedenken an Guido Brück

Guido Brück

Wir trauern um unseren Mitarbeiter Guido Brück, der am 26. Januar überraschend von uns gegangen ist. In dem 61-Jährigen nahmen Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Hoffnung auf besondere Weise Gestalt an: Mit seinem ehrenamtlichen Engagement bei öffentlichen Veranstaltungen und der Tätigkeit in unserer Kleiderkammer ist Guido über viele Jahre hinweg zu einer Institution der  Berliner Stadtmission geworden – nach einem langjährigen Leben auf der Straße. Guido wurde am 2. Dezember 1956 in Saarbrücken geboren und kam in jungen Jahren als Bauhelfer nach Berlin.  Wir werden Guido sehr vermissen und wir danken Gott, dass wir ihn hatten. Wir hoffen auf Jesus Christus, der gesagt hat: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben.“ (Johannes 14,9)

Ihre Spende hilft!

Jungs im Gussower Erlebnis Camp

Abenteuer in den Sommerferien

Nicht für jedes Kind hält der Sommer große Reiseabenteuer bereit. Familien über einen kleinen Eigenanteil hinaus zu unterstützen, ihren Kindern in unseren Camps einen abwechslungsreichen Urlaub zu ermöglichen, ist uns daher ein Herzensanliegen. Werden Sie mit 165 € Urlaubspate und schicken Sie ein Kind auf Reisen! 

Hilfe, die weitergeht

Wichtige Aspekte unserer Arbeit mit Obdachlosen sind ganzheitliche Begleitung und weiterführende Hilfe: Jene, die das Leben auf der Straße hinter sich lassen wollen, können im Projekt Lehrter Plus durch ein betreutes WG-Leben nachhaltig auf ihrem Weg zu neuen Perspektiven unterstützt werden. 46 € pro Tag ermöglichen einem obdachlosen Menschen konkrete Schritte in ein besseres Leben.

www.berliner-stadtmission.de/spenden

"... und ihr habt mich aufgenommen."
Matthäus 25,35
Monatsspruch für April

Die Kältehilfe hat in diesem Winter wieder Großartiges geleistet. Danke! Nun wollen wir an anderen Stellen Menschen aufnehmen. Und annehmen. Helfen Sie uns?

Ihr Pfarrer Joachim Lenz

Wir sagen von Herzen Danke!

Ihre Unterstützung kommt dort an, wo sie am dringendsten benötigt wird. Jede einzelne Spende stärkt die Vision der Berliner Stadtmission und trägt dazu bei, direkte, nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Berlin und Brandenburg zu finden.                           

Nicht zweckgebundene Spenden ermöglichen es uns, flexibel und unbürokratisch auf aktuelle Notlagen einzugehen. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die uns anvertrauten Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient einzusetzen. Geldspenden per Dauerauftrag oder die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats reduzieren Verwaltungskosten und ermöglichen uns eine langfristige Planung. Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns: Telefon 030 69033-404 oder

Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00  |  BIC BFSWDE33BER

Sofort helfen und online spenden: 
www.berliner-stadtmission.de/spenden

Neu – wir holen Ihre Sachspenden ab!

Sie haben entrümpelt oder gut erhaltene Kleidung, die Sie spenden möchten – und hatten bis jetzt keine Möglichkeit, Ihre Spende zu unserer Annahmestelle in der Lehrter Straße oder zu einem unserer Container zu bringen? Dann testen Sie doch einfach im Frühling unseren neuen Service und beauftragen Sie Ihre Spendenabholung auf www.berliner-stadtmission.de/sachspende

Gott kommt zum Zuge.

Berlin Hauptbahnhof

Herzliche Einladung zum Osternacht-Gottesdienst
im Berliner Hauptbahnhof, Südseite (Reichstag / Kanzleramt)
Eingangsebene, Samstag, 31. März 2018, 21.00-22.00 Uhr

Zentrum am Hauptbahnhof
Lehrter Str. 68 | 10557 Berlin
030 690333 | Fax 6947785

berliner-stadtmission.de
Schriftleitung: Joachim Lenz,
Redaktion: Jan-Erik Nord

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zu.

Fotos: 
Jon Adrie Hoekstra
Jan-Erik Nord, Carmen Lenk
Berliner Stadtmission
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