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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

SM Panorama Ausgabe 2/2021

Weil der Mensch mehr ist ...

Titelbild Panorama 02-2021

Vorwort

Unterwegs auf neuem Terrain

Im vergangenen Monat, als das Thermometer weit unter Null Grad sank, hatten die Mitarbeitenden der Berliner Stadtmission zusammen mit den ehrenamtlich Tätigen sehr viel zu tun: Die Notübernachtung in der Lehrter Straße öffnete tagsüber ihre Türen, die Kältebusse hatten nachts bis zu 300 Anrufe und in der Kleiderkammer kamen an einem Tag 137 Menschen vorbei, um sich frisch einzukleiden.

Jetzt, wo die Temperaturen langsam frühlingshaft werden, rücken wieder andere Tätigkeits- felder in den Mittelpunkt: So beraten seit kurzem Kolleginnen und Kollegen der neu gegründeten Schuldnerberatung für Selbstständige und Kleinstunternehmen Menschen, die durch die Pandemie in wirtschaftliche Bedrängnis geraten sind. Der Andrang ist groß.

Im "Zentrum am Zoo" der Berliner Stadtmission

Auch im Zentrum am Zoo gibt es Hilfe: Psychologinnen und Sozialarbeitende helfen Menschen in prekären Lebenssituationen. Nach anderthalb Jahren Bauzeit konnte in der City-West das Zentrum am Zoo in den Räumen der ehemaligen Polizeistation eröffnen. An diesem Ort sollen sich künftig Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten begegnen, bilden und beraten lassen. Interessierte können sich dort interaktiv zu den Themen Armut und Obdachlosigkeit informieren – außerdem gibt es Räumlichkeiten für Ausstellungen, Lesungen, Filmvorführungen und Konzerte. Diese können nach dem Ende der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen von allen Menschen kostenfrei besucht werden – unabhängig von ihrer Lebenssituation. Hoffentlich kommen dort irgendwann wohlsituierte Berlinerinnen und Berliner mit mit obdach- und wohnungslosen Menschen zusammen.

Kein öffentlicher Raum sondern ein Zuhause mit Schutzfunktion ist das „Haus Leo“. Dort kümmern sich Mitarbei­tende der Berliner Stadtmission um Kinder, Jugendlich und Er- wachsene mit Fluchterfah­rung. Das Projekt feiert gerade sein zehnjähriges Bestehen. Wie es sich dort lebt, erzählt eine 17-Jährige Abiturientin. Sie wohnt zwar gerne im Haus Leo, träumt aber dennoch von einem eigenen Zimmer.

Wer in diesen schweren Zeiten Trost benötigt, auch dem gilt der Segen auf der letzten Seite dieser Ausgabe. Gesprochen hat ihn Bischof Christian Stäblein. Er hat die Mitarbeitenden der Quarantänestation auf dem Gelände der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße gesegnet, die inzwischen auf mehr als 100 Plätze erweitert worden ist.   (BB)

Den Blick aufrichten

Begegnungen berühren und ich glaube, genau deshalb haben Menschen manchmal Berührungsangst. Denn wenn ich mich einlasse auf eine Begegnung, dann gehen mich die Dinge auf einmal an. Ich trete in Beziehung. In guten Begegnungen, nehme ich etwas mit: Gefühle und auch Sichtweisen, die manchmal ganz schön anders sind als meine.

Manche Menschen haben Berührungsängste, wenn sie Obdachlose treffen. Oftmals schlichtweg deshalb, weil sie nicht wissen, was sie sagen sollen oder wie sie das Gespräch eröffnen können. Das ist einer der Gründe, warum sich manches Vorurteil über Obdachlose hartnäckig hält.

Als Stadtmission laden wir dazu ein, in Beziehung zu gehen. Wir begleiten dabei, laden ein und schaffen Gelegenheiten. Jetzt auch im Zentrum am Zoo, wo ein Begegnungsraum entstanden ist für Menschen mit und ohne Obdach. Dort können sie in Zukunft lernen und erkunden, wie es Menschen in prekären Lebenslagen wirklich geht, wo Armut ihren Ursprung hat und was wir alle gemeinsam dagegen tun können.

Das Beste ist: All das geschieht im direkten Dialog. Nicht reden übereinander, sondern miteinander. Wer dieses Angebot annimmt, sitzt vielleicht neben einem Menschen, der auf der Straße lebt. Oder neben einer Frau, die nach der Trennung von ihrem Ehemann wochenlang bei Freunden auf der Couch schlafen musste. Unser großes Vorbild dabei ist Jesus. Der ist mehr als einmal auf Menschen zugegangen, die ausgegrenzt oder links liegengelassen wurden und hat sie eingeladen zum Essen, zum Gespräch oder einfach gefragt: Wie geht’s? Und: Was brauchst du gerade? Das hat neue Perspektiven eröffnet, praktisch geholfen und Menschen Mut gemacht, sich einzulassen auf neue Begegnungen. Jesus hat ihnen die Gewissheit gegeben: Du bist gesehen und geliebt. Das brauchen wir alle, egal ob mit oder ohne Obdach. Wenn wir uns darauf einlassen, sagt Jesus, sind wir dem Himmel ganz nah.

Ich lade Sie herzlich ein, das auszuprobieren: Gleich bei Ihnen daheim um die Ecke oder indem Sie uns besuchen im Zentrum am Zoo.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Christian Ceconi

 

Christian Ceconi

Stadtmissionsdirektor

 

 

Zentrum am Zoo eröffnet

Wohnungslose Menschen sitzen neben wohlsituierten Berlinerinnen und Berlinern und lauschen einem Konzert. Das Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn lernt nebenan in einem Seminar-Raum den Umgang mit obdachlosen Menschen auf Augenhöhe. In den Büros davor beraten zwei Psychologinnen und eine Sozialarbeiterin Menschen in prekären Lebenssituationen. Begegnen, bilden, beraten – diese drei „Bs“ sind Programm im neuen „Zentrum am Zoo“ (ZaZ) der Berliner Stadtmission.

Das 500 Quadratmeter große Gewölbe unterhalb des Bahnhofs Zoo ist im Februar mit einem Gottesdienst eröffnet worden. Förderer, Freunde und Fans der Berliner Stadtmission haben den Livestream verfolgt – die Aufzeichnung ist noch über die Homepage der Berliner Stadtmission abrufbar. Helga F., eine Seniorin, die oft ihren Tag rund um den Bahnhof Zoo verbringt, durfte sich während der kalten Februartage kurz im ZaZ aufwärmen. „Das habt ihr schön gemacht. Das sieht ja aus wie im Hilton“, lobte sie und schaute sich interessiert die Ausstellung „Kein Raum“ an. Die schwarzweißen Fotografien stammen von Debora Ruppert: Seit 2009 porträtiert sie Menschen ohne Obdach. „Den hier kenne ich“, ruft Helga F. und zeigt auf einen Mann mit Bart. Nach Ende der Kontaktbeschränkungen wird die Schau öffentlich zugänglich sein.

Projektkoordinator Wolfgang Nebel, Pfarrerin Kathrin Oxen und Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi (v.l.n.r.) beim Eröffnungsgottesdienst im ZaZProjektkoordinator Wolfgang Nebel, Pfarrerin Kathrin Oxen (Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche) und Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi (v.l.n.r.) beim Eröffnungsgottesdienst im ZaZ

„Ich freue mich darauf, dass sich dann Menschen hier begegnen können und einander teilhaben lassen an ihrem Leben. Wir brauchen diese persönlichen Begegnungen jetzt mehr denn je“, sagte Stadtmissionsdirektor Christan Ceconi und bedankte sich bei den Unterstützenden des ZaZs darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, seine Gattin Elke Büdenbender und DB-Chef Richard Lutz. Letzterer erklärte: „Dieses Zentrum ist mehr als nur ein Ziel für Menschen in Not. Es ist zugleich der Anstoß für Begegnungen und Perspektivwechsel – für Obdachlose ebenso wie für Besucher.“

Auch deshalb hat die Deutsche Bahn den Bau des ZaZs maßgeblich ermöglicht und gefördert: So stellt sie der Stadtmission die Räume für 25 Jahre mietfrei zur Verfügung, DB Station & Service hat mehr als 100.000 Euro in Bauleistungen investiert und 50.000 Euro für das Projekt gespendet. Auch die Lotto-Stiftung Berlin förderte das ZaZ mit einer Million Euro. Über das Bundes-Programm „Aktive Zentren“ kamen weitere Fördergelder hinzu. Der Berliner Senat steuerte ebenfalls Mittel bei. Neben Michael Müller machten sich die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, sowie die ehemalige Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, dafür stark, dass das ZaZ entstehen konnte.

Aber auch ohne die vielen kleinen und großen Spenden wäre das ZaZ ein Traum geblieben. Die Berliner Stadtmission bedankt sich bei allen, die einen Beitrag zu diesem Ort geleistet haben. „Ohne sie alle hätten wir niemals von einem neuen Standort am Zoologischen Garten zu träumen gewagt, ohne sie würde es diesen neuen Hoffnungsort für bedürftige Menschen nicht geben“, so Christian Ceconi. 

Zwei Psychologinnen und eine Sozialarbeiterin ergänzen die Arbeit der Bahnhofsmission und des Hygienecenters. Sie haben ihre Büros im ZaZ bezogen und beraten Menschen in prekären Lebenslagen. Projektkoordinator Wolfgang Nebel erklärt: „Ich hoffe, dass wir mit dem Zentrum am Zoo einen neuen Hoffnungsort geschaffen haben und diesen demnächst mit noch mehr Leben füllen können.“

Wer das ZaZ mit Ideen und Beiträgen mitgestalten möchte, kann sich an ihn wenden. Telefonisch: 030 / 690 33 – 494 oder per E-Mail:                (BB)

10 Jahre Haus Leo für Geflüchtete

Mahnaz am Schreibtisch im Haus Leo der Berliner Stadtmission

Vor sechs Jahren floh sie mit ihren Brüdern und ihrer Mutter aus Afghanistan nach Berlin. Wer sie trifft, merkt davon nichts: Die 17-Jährige Mahnaz Jafari spricht perfekt Deutsch, besucht ein Gymnasium und macht im Sommer Abitur. Dennoch unterscheidet sich ihr Leben von dem ihrer deutschen Mitschülerinnen und Mitschüler. Mahnaz wohnt mit ihrer Mutter und den acht- und zwölfjährigen Brüdern im Haus Leo der Berliner Stadtmission. Dort wird vor allem der Nachwuchs pädagogisch betreut: von den Kleinkindern bis zu den jungen Erwachsenen. Für sie gibt es Spielenachmittage, Prüfungsvorbereitungen, Kunst- und Theaterprojekte oder auch die Fahrradwerkstatt.

Das Haus Leo feiert dieser Tage zehnjähriges Jubiläum. „Bei uns leben besonders schutzbedürftige geflüchtete Personen wie Menschen mit Behinderungen, Personen, die Folter, Vergewaltigung oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben, alleinreisende Frauen mit minderjährigen Kindern oder Opfer von Menschenhandel sowie Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten“, erklärt Hausleiter Daniel Manthey. Er und sein Team setzen sich aus vielen Gründen für diese Menschen ein: „Wir möchten uns dafür engagieren, dass sie sich sicher fühlen, wertgeschätzt werden und sie Hoffnung und eine Perspektive für ihr Leben gewinnen können.“

Erwachsene werden beraten und unterstützt im Alltag und Miteinander im Haus, aber auch bei behördlichen Angelegenheiten sowie Asyl- und Aufenthaltsfragen. Wer möchte, kann Termine mit Psychologen vereinbaren.

Gestartet ist das Ganze als „Flüchtlingsprojekt“ mit 17 Personen in vier Wohnungen. Inzwischen leben im „Haus Leo“ 140 Menschen – 60 davon sind Kinder. Sie bewohnen insgesamt 30 Zimmer oder Wohneinheiten mit WC und 21 Wohnungen mit zwei Zimmern plus Küche und Bad. So wohnt auch Mahnaz. Ein Zimmer für sich hat sie nicht, sie schläft auf der Couch. Mit einer eigenen Wohnung hat es bisher trotz vieler Besichtigungen noch nicht geklappt. Mahnaz mag die engagierten Mitarbeitenden der Berliner Stadtmission und fühlt sich wohl in ihrem Zuhause. „Trotzdem habe ich noch nie Mitschülerinnen zu mir eingeladen, weil es schwierig ist, sich gemeinsam auf ein Referat vorzubereiten, wenn meine Brüder durchs Zimmer springen.“ Um für das Abitur zu lernen, geht Mahnaz deshalb oft in das neu eingerichtete Hausaufgabenzimmer. Zwei Schreibtische, ein Bücherregal und vor allem Ruhe zum Lernen hat sie dort. „Oft kommt meine Mutter spät abends und sagt, es reicht. Komm jetzt nach Hause“, erzählt sie. Und wenn das Mädchen an den schweren Aufgaben verzweifelt, erinnert die Mutter, die selbst nicht zur Schule gehen durfte, sie daran, dass Bildung ein Privileg ist – denn in Afghanistan wäre sie längst verheiratet. Wohl auch deshalb ist die 17-Jährige besonders fleißig. Sie weiß ganz genau, was sie will: Einen guten Schulabschluss und später studieren. Sie würde gerne anderen helfen. Täglich denkt sie an die vielen Menschen, die auf der Flucht sind – wie ihre Tante, die in Griechenland verweilt.

Für Selbstmitleid ist da kein Platz. Deshalb hat das damals schüchterne Mädchen auch nie jemandem in der Schule erzählt, dass sie geflüchtet ist, hat es still ertragen, wenn andere über ihre Grammatikfehler lachten. „Erst als wir vor zwei Jahren über Flucht sprachen, habe ich mich geoutet“, erzählt sie heute selbstbewusst. Das Erstaunen war bei Lehrenden und Gleichaltrigen groß. Der Lehrer bot Lernhilfe an.

Mahnaz fühlt sich eher als Afghanin, was genau Deutschsein ist, weiß sie nicht so richtig: „Ich hatte nie das Gefühl, dass ich so ticke wie die anderen.“ Irgendwie lebt sie in zwei Welten. Doch das empfindet sie inzwischen als Bereicherung. „Es ist ja auch langweilig, wenn alle gleich sind.“                               (BB)

Gut beraten bei Corona-Schulden

Frank Wiedenhaupt berät Schuldner für die Berliner Stadtmission

Seit kurzem hat die Berliner Stadtmission eine Schuldner- und Insolvenzberatung für Solo- und Kleinstselbstständige. Juristinnen und Juristen, Diplom-Kaufleute sowie Sozialarbeitende helfen Berliner Kleinstselbstständigen mit weniger als zehn Mitarbeitenden und weniger als zwei Millionen Jahresumsatz. Im Gespräch erzählt Projekt-Leiter und Diplom-Kaufmann Frank Wiedenhaupt von den Herausforderungen für Ratsuchenden und Beratende.

Herr Wiedenhaupt, wann kommen Menschen zu Ihnen?

„Beraten wird, wenn das Finanzamt und andere Forderungen stellen, bei Kontopfändungen, wenn der Überblick zu den Finanzen verloren ging, sich der Gerichtsvollzieher angekündigt hat oder Insolvenzverfahren anstehen. Auch bei weiteren Fragen in der Krise oder dazu, wie sich die eigene Existenz sichern lässt, helfen wir kostenlos.“

Die Idee hatten Sie bereits vor 15 Jahren.

„Ja, Schuldner- und Insolvenzberatungen gibt es schon lange – aber die waren bis dato nur für private Verbraucher. Selbstständige durften nicht teilnehmen – obwohl viele das dringend nötig gehabt hätten. Als die Pandemie begann, stieg der Bedarf rasant. Wir präsentierten der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ein Konzept – und rannten damit gleich offene Türen ein. Alsbald gab man der Berliner Stadtmission grünes Licht und so konnten wir starten.“

Wie geht es den Kleinstselbstständigen? 

„Nicht gut. Resignation und Wut machen sich breit, den Menschen gehen langsam die Nerven durch. Viele warten auf die Auszahlung von Corona-Zuschüssen, aber eine ganze Menge haben diese auch gar nicht beantragt, weil es ihnen zu kompliziert war. So langsam gehen die Ersparnisse aus und die Leute haben Angst davor, was die Zukunft bringt.“

Wer gerät jetzt vor allem in Schieflage?

„Alle, die mit dem Tourismus verbunden sind, leiden besonders. Dazu gehören Läden, aber natürlich auch die Gastronomie. Und alle, die vor der Pandemie kräftig investiert oder bereits Zahlungsschwierigkeiten hatten, sind jetzt besonders betroffen.“

Haben Sie ein konkretes Beispiel?

„Vor zwei Jahren war die Welt von Herrn Kay* noch in Ordnung. Sein Souvenirshop lief prächtig. Dann kamen Corona und der erste Lockdown. Die Urlauber blieben fern, niemand kaufte mehr Andenken. Herr Kay konnte zum ersten Mal seine Miete nicht mehr bezahlen, musste Aushilfen entlassen. Letzten Sommer erholte sich der Laden ein bisschen, aber als der zweite Lockdown drohte, war klar: nun ist es vorbei, der Souvenir-Shop wird für immer schließen. Herr Kay sucht nun händeringend einen Job, damit er nicht arbeitslos wird und seinen noch bestehenden Mietvertrag bedienen kann.“

Was raten Sie Betroffenen?

„Nicht gleich an Insolvenz zu denken, sondern erst jegliche Unterstützung wahrzunehmen. Entweder durch uns, die Industrie- und Handelskammer oder durch Steuerberater. Auch sie helfen dabei, Zuschüsse zu beantragen. Und wenn es irgendwie geht, Geld für den Neustart nach dem Shutdown zu sparen, um das Geschäft so schnell wie möglich wieder in Gang zu bringen.“        

Eure Armut geht uns an!

Obdachloser mit Plakat

Mit der Neueröffnung des Zentrums am Zoo starten die ersten Angebote: Obdachlose Menschen werden individuell psychologisch beraten. Nach Ende der Kontaktbeschränkungen bietet die Berliner Stadtmission Raum, um über die Themen Obdachlosigkeit und Armut ins Gespräch zu kommen, aufzuklären sowie Menschen jeglicher Couleur darauf einzustimmen: „Eure Armut geht uns an“. Setzen Sie mit uns ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und solidarisieren Sie sich mit Menschen in Not.

40 € helfen, mit neuem Ausweis, Tickets zum Amt oder Fahrkarten in die Heimat erste Schritte in eine hoffnungsvolle Zukunft zu ermöglichen.

120 € werden benötigt, um interessierte Gruppen durch Führungen und Seminare für das Thema Armut und Obdachlosigkeit zu sensibilisieren – sobald es die Kontaktbeschränkungen wieder zulassen. Werden Sie Unterstützer oder Kooperationspartnerin eines außergewöhnlichen Projektes mit großer Strahlkraft. Mit Ihren Ressourcen – ob Geld oder Zeit, Know-How oder Sachmittel – wird die Vision des Zentrums am Zoo Wirklichkeit.

Fit machen fürs Online-Lernen

Homeschooling stellt auch die Familien im Haus Leo vor besondere Herausforderungen: Von den rund 140 geflüchteten Menschen, die im Zentrum am Hauptbahnhof leben, sind 39 schulpflichtige Kinder und Jugendliche. Zusätzlich warten 26 Kinder darauf, im Sommer in die Schule zu kommen. Berliner Kinder lernen aktuell größtenteils online.

Tragen Sie mit 250 € dazu bei, dass das Team im  Haus Leo den Kindern adäquate Lernmittel wie Laptops zur Verfügung stellen kann.

Die Berliner Stadtmission sagt "Danke"!

Auch auf die Arbeit der Berliner Stadtmission wirkt sich Corona aus: Seit dem Beginn der Pandemie hat der gemein­nützige Verein mit umfangreichen Hygienemaßnahmen reagiert. Zudem wurden viele Angebote umorganisiert und den Bedürfnissen der Hilfsbedürftigen angepasst. Doch leider fehlt aktuell Geld, da die Hotels und Gästehäuser keine Touristen beherbergen dürfen. Teile ihrer Einnahmen fließen sonst in die sozialen Angebote der Berliner Stadtmission. Die Folge: Zusätzliches Geld wird für die erweiterte Angebotspalette gebraucht.

Ihre Unterstützung kommt dort an, wo sie am dringendsten benötigt wird. Jede einzelne Spende stärkt die Vision der Berliner Stadtmission und trägt dazu bei, direkte, nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Berlin und Brandenburg zu finden. Geldspenden per Dauerauftrag oder die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats reduzieren Verwaltungskosten und ermöglichen uns eine langfristige Planung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns: telefonisch unter 030 690 33-404 oder per E-Mail an

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Zentrum am Hauptbahnhof
Lehrter Str. 68 | 10557 Berlin
030 690333 | Fax 6947785

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Schriftleitung: Joachim Lenz
Redaktion: Jan-Erik Nord

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Bischof Stäblein vor der Quarantänestation der Berliner Stadtmission