Summerinthekiez
Sachspenden-Button
Spenden-Button
Button Mission
Button Gästehäuser
Mit Link unterlegter Newsletter-Button

Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

SM Panorama: Ausgabe 5/2018

Titelbild Panorama

Voller Dankbarkeit

Danke! Ein kleines Wort mit großer Wirkung – vor allem wenn es von Herzen kommt. Es zeigt dann nämlich zwei Dinge: Jemand hat geholfen und die Hilfe wurde angenommen. Beides ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, aber wenn es nach uns geht, eine absolute Notwendigkeit.

Die Zahl derer, die in unserer Stadt Hilfe brauchen, ist so hoch wie nie zuvor. Die Zahl der Helfenden aber auch! Wir tun alles dafür, dass alle zusammenkommen. Zum Beispiel im Zentrum am Hauptbahnhof, wo die „Barber Angels“ einen Tag lang Wohnungslose frisierten – für viele das erste Mal seit Jahren. Und natürlich auch beim Begleitprogramm, das ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe für Geflüchtete bietet. Hilfe spielt in der Wohnstätte Telz ebenfalls eine große Rolle. Hier hilft jeder jedem und wir sind dankbar für all’ die schönen Momente mit den Bewohnern, Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Jede Menge toller Augenblicke gab es übrigens auch beim Gussower Erlebniscamp, wo 180 Kinder mit unseren Betreuern einen tollen Sommer erleben konnten. Darüber hinaus freuen wir uns über zwei gute Neuigkeiten: Am Familienzentrum in Lichtenberg haben die Bauarbeiten begonnen – und unsere Buchhandlung Blattgold ist eröffnet. Allen, die uns geholfen haben, und die unsere Hilfen annehmen: von Herzen Danke! 

rennende Kinder

Lehrt Not beten?

Not lehrt beten, sagt man – ich bin nicht sicher, ob das stimmt. Können wir nicht besser in Not beten, wenn wir das auch vorher schon getan haben? Wenn wir dann nicht erst anfangen und lernen müssen? Außerdem gibt es Menschen, die sagen: Seit damals das und das passiert, kann ich nicht mehr an Gott glauben. Wo war er da? Das Gebet kann in der Not auch verstummen.

Pfarrer Joachim Lenz

Die Psalmen sind das Gebetbuch der Bibel. Ich mag diese alten Gebete, auch wenn sie manchmal sehr fremd und schroff sind. Ich mag sie, weil sie echt sind. Weil sie mir zeigen: Ich kann getrost vor Gott bringen, was mir auf der Seele liegt. Auch Fragen, Zweifel oder Zorn. Ich lerne viel von den Psalmen.

HERR, all mein Sehnen liegt offen vor dir,
mein Seufzen war dir nicht verborgen.

Psalm 38,10 – Monatsspruch für Oktober 2018

Im 38. Psalm betet zum Beispiel jemand, der krank und verzweifelt ist und von Gott in seinem Leben nichts mehr merkt. Die Mitmenschen helfen nicht, im Gegenteil. Er selbst kann sich auch nicht helfen. Ihm ist klar, was er selbst alles falsch gemacht hat. Aber er betet. Er betet, wie er auch früher schon gebetet hat.

Weiter beten

Er merkt nichts von Gott, aber er erzählt ihm seine Not. Er verlässt sich darauf, dass Gott seine Probleme kennt und ihn im Blick hat. Gott kennt ihn und seine Probleme doch! Er betet und vertraut, dass Gott ihm helfen kann, helfen wird. „All mein Sehnen liegt offen vor dir…“

Gut, wenn ein Mensch sich so an Gott wenden kann! Ob ich selber so beten kann, wenn es drauf ankommt? Ich wünsche es mir. Und ich will beten, jetzt, wo es mir leicht fällt, weil ich so viel Grund zur Dankbarkeit sehe. Ich will beten lernen.

Friseurtermin für Bedürftige

Ein Kamm und eine Schere: Manchmal braucht es nicht mehr, um einem Menschen sein Gesicht zurückzugeben. Besonders, wenn die „Barber Angels“ am Werk sind – so wie Ende Juli im Zentrum am Hauptbahnhof.

Friseurin bei der Arbeit

Ein knappes Dutzend Friseurinnen und Friseure aus der ganzen Bundesrepublik verwandelte für einen Tag die Wiese vor unserer Ambulanz in einen Open-Air Salon. Durch das einladende Auftreten der Ehrenamtlichen wurde die Aktion zu einem vollen Erfolg und viele Wohnungslose nutzten die Gelegenheit, sich die Haare schneiden und rasieren zu lassen. „Ich war seit Jahren nicht mehr beim Friseur“, erklärte ein älterer Herr, der das Prozedere sichtlich genoss: „Jetzt fühle ich mich wie ein neuer Mensch!“ Genauso soll es sein – ein herzliches Danke an die Barber Angels Brotherhood, deren Verein Ende 2016 gegründet wurde und inzwischen mehr als 140 Mitglieder zählt. Diese sind alle 14 Tage bundesweit tätig, um Bedürftigen zu helfen. 

BU: Die Barber Angels wurden von Claus Niedermaier aus Biberach an der Riß gegründet und arbeiten ehrenamtlich.

Wohnstätte Telz

Jeder Mensch braucht ein Zuhause und zwar ein schönes! In der Wohnstätte Telz bieten wir Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung 26 stationäre Betreuungsplätze – also ein sicheres und therapeutisch wirksames Lebensumfeld. 

Frau mit Behinderung beim Basteln

„Dabei lautet unser Motto: Komm, wir leben los!“ erklärt Michaela Gruban, die Assistierende Wohnstättenleitung. Soll heißen: Sie und die zehn Mitarbeitenden der Wohnstätte unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner darin, ihren Alltag so aktiv und vor allem selbständig wie möglich zu erleben: „Es gibt einen festen Tagesrhythmus mit genügend Freiraum für sich selbst und unsere Gemeinschaft.“ Sie unternehmen vieles zusammen, dazu zählen regelmäßige Gartenarbeit, gemeinsames Kochen, kreative Workshops und natürlich immer wieder Spaziergänge oder Radtouren in der wunderschönen Natur rund um Telz. Die Wohnstätte liegt nämlich mitten im Grünen. Zum Haus gehört ein 8000 m2 großes Grundstück mit Garten, Wiesen, Scheune und ein Kleintiergehege.

Manche Bewohner sind schon 60 Jahre hier

„Unser Haus ist im Ort fest verwurzelt, alle Bewohner sind gut integriert“, erklärt Michaela Gruban. Kein Wunder, denn die Wohnstätte gibt es schon seit dem zweiten Weltkrieg – erst als Waisenhaus, dann unter unserer Trägerschaft. Manche der Betreuten sind schon ihr ganzes Leben hier, sie schätzen den geschützten Raum mit dem besonderen, familiären Umgang in der Wohnstätte. Es sind übrigens Plätze frei, wenn noch ein schönes Zuhause gesucht wird.

Klammer: „Ich bin gerne hier daheim und mag mein Zimmer sehr!“      Bewohnerin

Das Begleitprogramm feiert

„Wir sind Nachbarn“ lautete das Motto des 1. interkulturellen Nachbarschaftsfestes, das unser Projekt „Das Begleitprogramm - Learning by doing“ am 18. August in Spandau Hakenfelde veranstaltet hat. Mehr als 200 Gäste aus über 15 Nationen kamen zu einem bunten Kennenlernen mit spannendem Programm und internationalem Buffet zusammen. Ein voller Erfolg – so wie das Projekt selbst.

Tanzende Menschen

Seit 2016 gibt es das interkulturelle Projekt „Das Begleitprogramm“ unter der Leitung von Nina Lenz Rivas: „Bei uns werden Geflüchtete von Ehrenamtlichen begleitet, die sie mit der deutschen Alltagskultur vertraut machen“, sagt die Projektleiterin: „Sie helfen unter anderem beim Erlernen der Sprache, bei Ämtergängen und der Freizeitgestaltung.“ Menschen aus 22 Nationen sind im Projekt aktiv – alle begegnen sich auf Augenhöhe und gehen friedlich miteinander um. Zu den Grundwerten gehören Vertrauen, Zuverlässigkeit, Eigenengagement und die Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

Wie eine große Familie

„Hier spricht jeder Deutsch, das verbindet. Außerdem legen wir großen Wert auf Learning by doing“, berichtet die Sozialmanagerin Nina Lenz Rivas. Alle machen und lernen Dinge zusammen: „So werden die Geflüchteten schneller eigenständig – und können bei Erfolgserlebnissen stolz auf sich sein.“ Inzwischen ist das Büro in der Spandauer Streitstraße 23 zu einem Nachbarschaftstreff geworden, wo Anwohner, Ehrenamtliche und Teilnehmer auf eine Tasse Kaffee, Tee oder Saft vorbeikommen, miteinander reden, sich Nachhilfe geben oder Hilfe suchen und erhalten. „Ihr seid meine Familie" hören wir ganz oft – und sind unglaublich dankbar dafür.

Wussten Sie schon ...
... dass beim Begleitprogramm aktuell 68 Ehrenamtliche in verschiedenen Bereichen 297 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleiten? Dabei gibt es keine zeitliche Begrenzung – weder für die Ehrenamtlichen noch für die Geflüchteten. Jeder ist so lange willkommen, wie er mag. Wenn auch Sie sich engagieren möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme: Telefon 030 26587127

Gussower Erlebniscamps und Jugendcamp 2018

Gruppenbild vom Camp

Sommer, Sonne, Supercamps! Unsere Ferienfreizeiten dieses Jahr waren ein voller Erfolg! Rund 180 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren erlebten in einem von vier GEC-Erlebniscamps den Sommer ihres Lebens! Viermal wurden bei aufregenden Tag- und Nachtgeländespielen Goldschätze und Lichter gejagt. Viermal durfte über Banana Boss und Maulwurf gelacht werden, welche die unglaubliche Geschichte von Jona, dem Agenten Gottes, greifbar machten. Viermal konnten die Kinder Gott kennenlernen. Es wurde am und im See gespielt, es gab sportliche und kreative Workshops zum Ausprobieren und Austoben. Kinder aus den verschiedensten Umfeldern haben gemeinsam gesungen und gelacht. Nach den vier GEC fand dann unter dem Motto „SUPERHELDEN“ das Jugendcamp im Feriendorf Groß Väter See statt – mit 60 Jugendlichen und 40 Mitarbeitenden. Fortsetzung folgt – im kommenden Jahr! 

Blattgold eröffnet

Als Udo Brandes Anfang Juli zum ersten Mal die Tür zur neuen Buchhandlung „Blattgold“ im Zentrum am Hauptbahnhof aufschließt, könnte das der Beginn einer besonderen Erfolgsgeschichte sein – zumindest wenn es nach dem erfahrenen Buchhändler geht.

Leiter des Buchlades, Herr Brandes

„Es ist eine wunderbare Gelegenheit, langjährige Berufserfahrung in ein neues Konzept zu fassen“, freut sich Udo Brandes. In den vergangenen Monaten hat er sich um alles Nötige gekümmert: die Renovierung der Räume vom ehemaligen Café InneHalt, die Beschaffung des neuen Mobiliars, die Auswahl des Sortiments und schließlich die Einrichtung. Jetzt findet man im Blattgold aktuelle Literatur mit christlichem Schwerpunkt, einen Schulbuchservice, Hörbücher und CDs, eine Abo-Zeitschriftenverwaltung und nicht zuletzt viele besondere Geschenkideen. 

Blattgold geht mit der Zeit – auch online

„Natürlich gibt es die Möglichkeit, bei uns über das Internet Bücher zu bestellen“, sagt Udo Brandes. Das gehört inzwischen einfach zum guten Ton. Am besten kommt man jedoch persönlich vorbei. Zum Schmökern – und um sich mit anderen Literaturfreunden auszutauschen: „Wir planen Lesungen, Literaturkreise und vieles mehr!“ Schauen Sie doch mal rein: Blattgold ist Mo–Fr von 10–18 Uhr offen.

Baubeginn Familienzentrum

Endlich ist es soweit: Am 27. Juni konnten wir im Rahmen einer Feierstunde den Grundstein für das neue Familien- und Gemeindezentrum mit Kindergarten im Weitlingkiez, Lichtenberg, legen. Die Bauarbeiten auf dem Grundstück in der Archenholdstraße sind nun in vollem Gange.

Das Befüllen einer ZeitkapselMartin Zwick, Architekt Uwe Schmidtmann und Andreas Schlamm beim Befüllen einer Zeitkapsel, die danach eingemauert wurde.

Nach ihrer Fertigstellung in zwei Jahren sollen im Zentrum generationsübergreifende Begegnungen und nachbarschaftliche Beziehungen sowie eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert werden. Dazu entstehen eine Kita mit Platz für bis zu 72 Kinder, Wohnungen und ein Gemeindezentrum, ein Café, Seminar- und Beratungsräume sowie ein PEKIP®-Raum zur Förderung von Spiel, Bewegung und sinnlicher Wahrnehmung bei Kleinkindern. Geplant sind auch ein Jugend- und Musikraum, ein Kreativ-Atelier, eine Küche für Koch-Events sowie ein Saal für vielfältige Veranstaltungen, der Platz bis zu 150 Personen bietet. 

Ihre Spende hilft!

Gemeinsames Essen

Wiedersehen macht Freude

Auch nach dem Sommerfest will das Begleitprogramm weiterhin offene Räume schaffen, um einen längerfristigen Beziehungsaufbau anzuregen. Das geschieht am besten an einem gedeckten Tisch! Daher bietet das Team regelmäßig interaktive Kochabende an: Mit 80 € können Sie es rund 40 Personen pro Abend ermöglichen, gemeinsam zu kochen, zu essen und sich kennenzulernen – eine vielfältige Nachbarschaft aus 22 Nationen zusammen an einem Tisch.

Nach dem GEC ist vor dem GEC

Diesmal reloaded! Alle GEC-Fans, die im kommenden Jahr zu alt für das Sommerangebot sind, erwartet im Herbst eine geniale Ferienwoche mit Camp-Partys und jeder Menge Action. Das wollen wir auch Teens ermöglichen, deren Familien sich dies nicht leisten können. Werden Sie Urlaubspate und schenken Sie mit 190 € einem jungen Menschen eine Woche unvergessliche Ferien.

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11
Monatsspruch für September 2018

Schönheit der Schöpfung.
Ewigkeit im Herzen.
Davon etwas erfahrbar werden lassen, ein Dach für leib und Seele bekommen: das wollen wir jedem Menschen gönnen.

Ihr Joachim Lenz

Wir sagen von Herzen Danke!

Ihre Unterstützung kommt dort an, wo sie am dringendsten benötigt wird. Jede einzelne Spende stärkt die Vision der Berliner Stadtmission und trägt dazu bei, direkte, nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Berlin und Brandenburg zu finden.

Nicht zweckgebundene Spenden ermöglichen es uns, flexibel und unbürokratisch auf aktuelle Notlagen einzugehen. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die uns anvertrauten Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient einzusetzen. Geldspenden per

Dauerauftrag oder die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats reduzieren Verwaltungskosten und ermöglichen uns eine langfristige Planung.

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns: per Telefon unter 030 69033-404 oder über E-Mail an spenderservice(at)berliner-stadtmission.de

Spendenkonto

IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC BFSWDE33BER (Bank für Sozialwirtschaft)

Online spenden:

www.berliner-stadtmission.de/spenden

Freude teilen

Kuchenbasar, Erntedankfest oder Weihnachtsfeier – es gibt viele Anlässe und kreative Ideen, Spenden für Menschen in Not zu sammeln. Gemeinsam lässt sich viel bewirken. Melden Sie sich bei unserem Spenderservice – Spendenboxen und Infomaterial stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Oder verschenken Sie zu einem besonderen Anlass Karten zu unserem Benefizkonzert.

Termine

BENEFIZKONZERT FÜR DIE BERLINER STADTMISSION MIT DEM STABSMUSIKKORPS DER BUNDESWEHR

MITTWOCH, 20.02.2019 | 19.30 UHR
KONZERTSAAL DER UDK BERLIN

Für den Aufbau des neuen Zentrums am Zoo mit Hilfsangeboten für Obdachlose und einer „Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit“

Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße | 10623 Berlin-Charlottenburg
Tickets 25 € zzgl. VVK-Gebühr | erhältlich in allen üblichen Vorverkaufsstellen | eventim.de

Weitere Informationen unter: 

www.berliner-stadtmission.de/benefizkonzert2019 

Stabsmusikkorps der Bundeswehr

Zentrum am Hauptbahnhof
Lehrter Str. 68 | 10557 Berlin
030 690333 | Fax 6947785

berliner-stadtmission.de
Schriftleitung: Joachim Lenz
Redaktion: Jan-Erik Nord

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zu.