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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

SM Panorama: Ausgabe 6/2018

Kältebusfahrer reicht Obdachlosem eine Jacke

Großzügigkeit leben

Erinnern Sie sich noch daran, wann das letzte Mal jemand großzügig Ihnen gegenüber war oder Sie selbst großzügig sein konnten? Welche Freude hat es Ihnen gegeben? Geben und Nehmen sind nie eine Einbahnstraße. Freude schenken macht Freude. Und oft kommt viel mehr zurück als man gegeben hat! 

Großzügigkeit lässt uns menschliche Bedürfnisse erkennen und unser Bestes geben, um anderen zu helfen. Und die Zahl der Menschen, die in Berlin unsere Hilfe brauchen, ist in diesen kalten Tagen größer denn je. Da wären zum Beispiel zwischen vier- und sechstausend obdachlose Menschen, die im Winter um ihr Leben fürchten. Mit dem Kältebus, Notübernachtungen und vielen weiteren Angeboten helfen wir, ihr Leben zu retten.

Auch bei den hier lebenden Geflüchteten wird Hilfe gebraucht: Viele sind zwar in der Hauptstadt, aber noch nicht in unserer Gesellschaft angekommen. Mit den Projekten der Flüchtlingshilfe wollen wir das ändern – unter neuer Leitung! Großzügigkeit, ein Geben und Nehmen, findet man in allen Einrichtungen und Bereichen der Berliner Stadtmission, von der Jugendarbeit bis zu den Angeboten für Senioren. Zeigen auch Sie sich großzügig und unterstützen Sie uns dabei, anderen Menschen zu helfen. Weihnachten ist eine gute Zeit dafür!

Zwei Männer stehen lachend in der Kleiderkammer

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.

Matthäus 2,10
Monatsspruch für Dezember 2018

Sterne haben Konjunktur in der Weihnachtszeit. Auf Grußkarten und Geschenkpapier sind sie noch häufiger abgebildet als Kerzen, Schneeflocken und Tannenbäume. All diese Sterne gibt es wegen des einen Sterns von Betlehem, der in der biblischen Weihnachtsgeschichte leuchtet. Dieser Stern zeigt, wo Gott zur Welt gekommen ist.

Sternzeit

Pfarrer Joachim Lenz

Wo ist Gott zu finden? Die biblische Weihnacht erzählt von Hinweiszeichen. Da leuchtet nicht nur ein Stern. Da sind auch Menschen, die mit Gott rechnen. Die auf ihn hoffen. Die Bibel kennt viele solcher Menschen. Auch heute sagen manche, dass sie Gott erlebt haben.
Gott ist zu finden. Aber wo und wie?
Das Matthäusevangelium erzählt, dass weise Männer aus dem Morgenland einem leuchtenden Stern folgen. Sie finden am Ende ihrer Wanderung den neugeborenen Jesus. Über seinem Geburtsort leuchtet ein Stern. „Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut“, ist in der Bibel zu lesen. Dabei ist nicht der Stern ihr Ziel, sondern das Kind. Die Weisen haben den himmlischen Hinweis verstanden: Gott ist zur Welt gekommen. Kind von Gott, Licht der Welt! Sie sind die ersten, die Jesus anbeten. Der Stern war nur ein Wegweiser.

Die Weisen hatten noch andere Wegweiser. Sie haben nämlich einfach kundige Menschen nach dem Weg gefragt. Die hatten viel in der Bibel gelesen und über Gott nachgedacht. Sie gaben den entscheidenden Hinweis: Geht nach Bethlehem! Und dort leuchtete tatsächlich der Stern und dort war tatsächlich Jesus zu finden.

Gibt es Wegweiser zu Gott? Ja, das glaube ich. Sterne. Menschen. Erfahrungen. Gespräche. Gott lässt sich finden.

Ihr
Joachim Lenz

Der Kältebus fährt wieder

Zwei Personen stehen vor dem ersten KältebusDer erste Kältebus
startete 1994.

... und rettet Menschenleben. Bis zum 31. März 2019 sind wir jede Nacht unterwegs, um hilflose Wohnungslose zu suchen und sie auf Wunsch in eine sichere Notübernachtung zu bringen.

 

Kältebus Tel. 0178 - 523 58-38
21 bis 3 Uhr früh

Die Kältebusfahrer unterhalten sich mit zwei Obdachlosen

Ganzjährige Notübernachtung

Mitte Juli eröffnete unsere neue, ganzjährige Notübernachtung für wohnungslose Menschen in Friedrichshain. Ganzjährig? Genau: Weil sich der Bedarf für eine warme, trockene Unterkunft nach dem Winter in den Wunsch zu einer sicheren Bleibe mit Hilfe zur Selbsthilfe verwandelt. 

Traglufthalle am Containerbahnhof von innen bei der Eröffnung

„Im Winter wird die Traglufthalle für die Kältehilfe genutzt. Wir können dann etwa 120 Menschen pro Nacht aufnehmen – in den Sommermonaten sind es bis zu 70 Personen zur intensiven Betreuung“, erzählt Sabrina Bieligk, die Leiterin der Einrichtung. Sie sollen mit Unterstützung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern „zu einem menschenwürdigen Dasein und zur selbständigen Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft“ ermutigt werden. Dazu gibt es viele verschiedene Maßnahmen, die den Teilnehmenden helfen können – die Unterstützung bei Anträgen, der Kontakt mit Behörden, die Klärung von bürokratischen Fragen und vieles mehr. „Natürlich bieten wir auch im Winter diese Chancen“, sagt Sabrina Bieligk, „aber nach einem Tag in eisiger Kälte brauchen die Menschen vor allem Wärme und menschliche Zuwendung.“ Die meisten Gäste sind dann einfach nur froh, sicher zu sein, essen und trinken zu können, zu duschen und evtl. frische Kleidung zu erhalten – so können die Wohnungslosen wieder neue Kraft schöpfen.

Flüchtlingshilfe in Person

Dragana Duric lächelt in die KameraDragana Duric, Leiterin der Flüchtlingshilfe

Die Wege des HERRN sind unergründlich – und manchmal führen Sie von Novi Sad, einer Stadt im Norden Serbiens, über Jahre hinweg nach Berlin zur Stadtmission. So geschehen bei Dragana Duric, die wir als Leiterin der Flüchtlingshilfe im Café des Refugio in Neukölln treffen, um mehr über sie und die Flüchtlingshilfe zu erfahren...

„Alleine in diesem Jahr haben mehr als 6.000 Geflüchtete in Berlin einen Asylantrag gestellt – und den meisten fällt es nicht leicht, ihren Platz in unserer für sie völlig fremden Gesellschaft zu finden. Die Projekte der Berliner Stadtmission helfen ihnen dabei, richtig anzukommen.“

Dragana Duric weiß genau, welche Herausforderungen ein neues Land bereithalten kann: 2001 kam sie als Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes in Serbien nach Deutschland und war im Folgenden als Vize-Konsulin und Presse-Attaché tätig. In dieser Zeit heiratete Dragana und bekam zwei Kinder. Als die Diplomatin 2014 zurück nach Serbien berufen wurde, entschied sie sich, zu kündigen und mit der Familie in Deutschland zu bleiben. Die Kinder sollten nicht von ihr getrennt aufwachsen: „Natürlich hatte ich damals Angst, was die Zukunft bringt. Aber ich vertraute auf den HERRN“, erinnert sich Frau Duric.

Mit Gottes Hilfe anderen helfen

Und der HERR  führte sie zu uns: erst als Mitarbeiterin in der Traglufthalle Kruppstraße – dann innerhalb weniger Monate über eine Teilzeit- zur Vollzeitstelle bis zur Leitung der Einrichtung. Nach deren Schließung leitet die gebürtige Serbin seit Anfang 2018 alle Projekte unserer Flüchtlingshilfe.

Zwei Personen beim Arbeiten in der TextilwerkstattTextilwerkstatt in einer Flüchtlingsunterkunft

Viele Geflüchtete betreut sie persönlich: „Menschen menschlich behandeln“ bestimmt ihr Tun. Auch wenn es mal schwieriger wird – und das passiert fast jeden Tag: „Ich musste erst lernen, dass ich nicht allen helfen kann. Bei manchen geht es einfach und schnell, bei anderen konnte ich nicht viel bewirken. Aber ich habe immer alles gegeben.“

Wussten Sie schon...

... dass die Flüchtlingshilfe der Berliner Stadtmission mit ihren Projekten an die 1.000 Menschen intensiv betreut und begleitet?! Darunter das Refugio, unser Haus Leo, das Begleitprogramm „Learning by doing“, das Willkommensbüro Lupsteiner Weg und, ganz neu, die Gemeinschaftsunterkunft Senftenberger Ring mit Wohnungen für 400 Menschen, für deren Integration wir aktiv werden.

Angebote für Senioren

Jedes Alter hat seine Reize – die drei Seniorinnen Helga Lehmann,  Erna Reichert und Johanna Gehrmann freuen sich Tag für Tag auf Kommunikationsmöglichkeiten  und kulturelle Angebote im Seniorenzentrum Bestensee. 2004 eröffnet, bietet diese Einrichtung 60 Seniorinnen und Senioren sowie vier Kurzzeitpflegegästen ein freundliches, gemütliches und verlässliches Zuhause.

Seniorin sitzt in ihrem Garten im SeniorenzentrumHelga Lehmann

Damit ist das Seniorenzentrum ein gutes Beispiel für die insgesamt vier Standorte in Berlin und Brandenburg, an denen wir älteren Menschen je nach Mobilität und Unterstützungsbedarf unterschiedliche Wohnformen zur Verfügung stellen. Alle haben eines gemeinsam: „Bei uns werden christliche Werte gelebt“, erklärt Katharina Kupke, ihres Zeichens Musik- und Beschäftigungstherapeutin sowie Musikgeragogin (Spezialistin zur musikalischen Bildung im Alter) im Seniorenzentrum Bestensee. Das bedeutet: Man nimmt jeden Menschen als Geschöpf Gottes wahr, achtet seine Persönlichkeit und begegnet ihm mit Wertschätzung – unabhängig von körperlichen oder geistigen Gebrechen. Obwohl viele der Bewohnerinnen und Bewohner unter Demenz leiden, unterstützen wir sie dabei, so aktiv wie möglich am Leben in unserer Gemeinschaft teilzunehmen.

„Hier ist es nicht wie daheim, aber es ist ein gutes Zuhause!“  Helga Lehmann

Die Schwestern Reichert und Gehrmann lächeln in die KameraDie beiden Schwestern Erna Reichert (links) und Johanna Gehrmann

Möglichkeiten dazu gibt es viele: Jede Woche finden kreative Vormittage, Spielrunden, gemeinsames Singen und sportliche Übungen statt, hinzu kommen regelmäßige Andachten und auch Gottesdienste: „Diese Angebote werden sehr gut angenommen.“ Zum Beispiel von den beiden Schwestern Johanna Gehrmann (92) und Erna Reichert (90), die nach dem zweiten Weltkrieg von Schlesien nach Brandenburg kamen und an verschiedenen Orten eine Familie gründeten. „Wir hätten nie gedacht, dass wir nach der langen Zeit wieder zusammen unter einem Dach leben!“, schmunzelt Frau Gehrmann und freut sich mit ihrer Schwester über die gemeinsame Zeit in Bestensee.

Auch Helga Lehmann (87) gehört fest zur Gemeinschaft – und pflegt mit Hingabe ihren kleinen Blumengarten neben dem Zimmer: „Das hält mich jung“, meint sie.

 

Wärme spenden

Ein Kältebusfahrer umarmt einen Obdachlosen

Schutz vor Läusen

Während der vergangenen Kältesaison haben unsere Notübernachtungen über 44.000 Mal einen sicheren, warmen Schlafplatz für ihre Gäste geboten. In unserer Ambulanz und den Pflegezimmern werden rund 80 obdachlose Menschen pro Woche versorgt. Hier gibt es einen enormen Bedarf an Hygieneartikeln.

175 € helfen, genügend Einwegrasierer, Zahnbürsten und elektrische Haarschneider bereit zu stellen – wichtig für den Schutz vor Läusen.

Renovierungshilfe

Bewohnerinnen und Bewohner, ehemals Flüchtlinge des Refugio in Neukölln bereiten sich auf Weihnachten vor. Beim gemeinsamen Fest soll es wieder eine Tombola geben. Es stehen auch einige dringende Renovierungsarbeiten im Haus an.

75 € ermöglichen,  neue Sofabezüge und kleinere Einrichtungsgegenstände zu kaufen, um das Haus wohnlicher zu gestalten.

Wir sagen von Herzen Danke!

Ihre Unterstützung kommt dort an, wo sie am dringendsten benötigt wird. Jede einzelne Spende stärkt die Vision der Berliner Stadtmission und trägt dazu bei, direkte, nachhaltige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen in Berlin und Brandenburg zu finden.

Nicht zweckgebundene Spenden ermöglichen es uns, flexibel und unbürokratisch auf aktuelle Notlagen einzugehen. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die uns anvertrauten Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient einzusetzen. Geldspenden per

Dauerauftrag oder die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats reduzieren Verwaltungskosten und ermöglichen uns eine langfristige Planung.

Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns: per Telefon unter 030 69033-404 oder über E-Mail an spenderservice(at)berliner-stadtmission.de

Spendenkonto

IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC BFSWDE33BER (Bank für Sozialwirtschaft)

Online spenden:

www.berliner-stadtmission.de/spenden

Termine

Bitte Tickets sichern!

BENEFIZKONZERT FÜR DIE BERLINER STADTMISSION
MIT DEM STABSMUSIKKORPS DER BUNDESWEHR

MITTWOCH, 20.02.2019 | 19.30 UHR
KONZERTSAAL DER UDK BERLIN

Für den Aufbau des neuen Zentrums am Zoo mit Hilfsangeboten für Obdachlose und einer „Lernwelt Armut und Obdachlosigkeit“

Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße | 10623 Berlin-Charlottenburg
Tickets 25 € zzgl. VVK-Gebühr | erhältlich in allen üblichen
Vorverkaufsstellen | eventim.de

Weitere Informationen unter:
www.berliner-stadtmission.de/benefizkonzert2019

Heiligabend-Gottesdienst

Feiern Sie mit uns die Heilige Nacht, bringen Sie gern Freunde und Verwandte mit!
24. Dezember 2018 22 Uhr mitten im Berliner Hauptbahnhof

Bibelgespräche in der Lutherstadt Wittenberg

Mit Hans-Georg Filker, ehem. Stadtmissionsdirektor
28. Februar bis 5. März 2019

Anmeldung und Preis:
Luther-Hotel
Wittenberg, Tel.: 03491 458-0

www.luther-hotel.de