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Wir beten

Gebet ist der Motor unserer Arbeit. In unserem Gebetskalender beten wir deswegen jede Woche für eine Einrichtung aus unserem Werk.

aktuelle Gebetsanliegen

SM Panorama Ausgabe 6/2020

Weil der Mensch mehr ist ...

Titelbild Panorama 06-2020

Vorwort

Der Kältebus der Stadtmission

Von der eigenen Wohnung träumen

Liebe Leserin, lieber Leser,

na, wie finden Sie unser Kältehilfemotiv auf dem Titel? Wir hoffen, es gefällt Ihnen. In diesem Jahr ist es ein „gestelltes“ Bild. Janes hat dafür Modell gestanden – für ihn und uns eine ungewohnte Situation. Er hat jahrelang auf der Straße gelebt und nun Schutz in unserer „Unterkunft zur Anspruchsklärung“ gefunden. Alle dort Untergebrachten lassen sich beraten, um ihr Leben zu verändern.

Bei eisigen Temperaturen und Regen träumen Obdachlose wie Janes von einem eigenen Zimmer, von einer eigenen Wohnung, einem Rückzugsort. Manche von ihnen sind dabei nicht nur ohne Obdach, sondern zusätzlich noch auf einen Rollstuhl angewiesen. Darauf macht unser Kältehilfemotiv aufmerksam. Sicher haben Sie schon Menschen mit Behinderung gesehen, die obdachlos sind. Den ganzen Tag ohne Hilfe in einem Rollstuhl zu sitzen, sich im Winter höchstens in einem Einkaufscenter aufwärmen zu können, ist hart.

Oliver Stemmann lenkt seit zehn Jahren ehrenamtlich einen Kältebus der Berliner Stadtmission durch die Nacht. Er bringt Obdachlose – auch im Rollstuhl – in Notunterkünfte. Dort werden sie gut versorgt und können sicher und ruhig die Nacht verbringen. Viel Elend haben Oliver Stemmann und die Kolleginnen und Kollegen in den Notunterkünften gesehen, aber sie haben auch viel Dankbarkeit erfahren. So wie die Mitarbeitenden der Clearingstelle: Seit zwei Jahren unterstützt das Team Hilfesuchende dabei, Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten. Immer mit dem Ziel, die Betroffenen im Krankheitsfall abzusichern und sie ins Regelsystem zu vermitteln. In diesem Heft wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in all diese Lebens- und Arbeitswelten geben. Wir hoffen, Sie können die Lektüre bei bester Gesundheit und einem Tässchen Tee oder Kaffee in den eigenen vier Wänden genießen. (BB)

Brot und Segen

„Papa, heute musst du mir ein extra Brot schmieren“, hatte meine Tochter neulich morgens gesagt. „Wieso“, fragte ich, „bist du heute hungriger als sonst?“ „Nein“, sagte sie, „aber meine Klassenkameradin hatte die letzten zwei Tage kein Brot dabei, weil ihre Eltern ihr keines mitgegeben haben.“ Als sie am Nachmittag nach Hause kam und die Brotdose leer gegessen war, habe ich mich gefreut.

„Brich mit dem Hungrigen dein Brot
und die im Elend ohne Obdach sind,
führe ins Haus!“ (Jes 58,7)

Diese Worte des Propheten Jesaja begleiten uns durch den Monat Dezember. Brotbrechen ist mehr als eine Spende an die nächste Tafel. Es geht um Teilen und Teilhabe. Denn Brotbrechen ist in Jesajas Zeiten der Beginn der gemeinsamen Mahlzeit. Dabei wird der Segen über das Brot gesprochen und anschließend bekommt jede und jeder ein Stück.

Brich mit dem Hungrigen dein Brot heißt also: Lad‘ den Hungrigen ein an deinen Tisch. Denn so bekommt er nicht nur Brot, sondern auch etwas von dem Segen, der über dem Brot gesprochen wird. Er sitzt mit am Tisch und gehört zur Gemeinschaft, die wir so nötig haben wie das Brot. Wer könnte das in diesen Tagen nicht nachfühlen. Darum gehören für die Berliner Stadtmission immer der Segen und das Gespräch dazu, wenn wir Menschen Brot und Obdach geben.

Mit den Hygieneregeln ist das in diesen Tagen manchmal eine Herausforderung, aber mit Ihrer Hilfe bekommen wir das hin. Ganz selbstverständlich. Weil selbstverständlich sein soll, dass jede und jeder bekommt, was sie oder er braucht: Brot, Obdach und Gemeinschaft.

Vielen Dank, dass Sie Teil dieser Gemeinschaft sind und uns unterstützen.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Christian Ceconi

 

Christian Ceconi

Stadtmissionsdirektor

 

 

 

10 Jahre mit dem Kältebus auf Tour

Im Berufsleben managt er Senioren-Residenzen. Immer freitags nach Feierabend, macht Herr Stemmann noch eine zweite Schicht: Dann ist er für alle nur noch Oliver, holt sich den Plastik-Zip-Beutel mit dem Autoschlüssel aus dem Keller in der Lehrter Straße und fährt mit seinen Kollegen los in die Nacht.

Seit zehn Jahren lenkt Oliver Stemmann einmal pro Woche ehrenamtlich den Kältebus der Berliner Stadtmission. Nachdem er vor Jahren als Gast eine Nacht lang im Kältebus mitfahren durfte, war es um ihn geschehen: „Wir haben um 3 Uhr morgens den Bus zurück gebracht und da lagen Menschen auf dem blanken Boden in der Notunterkunft Lehrter Straße und schliefen. Da weiß man erst, wie gut man es selbst hat“, sagt er. Sofort war der Wunsch da, auch ehrenamtlich tätig zu werden.

Nach Rücksprache mit seiner Ehefrau half Oliver Stemmann zunächst in der Obdachlosentagesstätte „Citystation“. Dann wollte er selbst Kältebusfahrer werden. „Da kam ich zuerst auf eine Warteliste, durfte dann eine Zeit lang Beifahrer sein und lernen“, erinnert sich der 61-Jährige. Heute lernen andere von ihm: Ehrenamtler, Studierende, Schulabsolventen, die ein freiwilliges Soziales Jahr machen. „Ich genieße es, mit den jungen Leuten unterwegs zu sein, weil wir zusammen ein tolles Team sind“, weiß Oliver Stemmann. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, denn unterwegs, auf den Straßen Berlins, gibt es keine Hierarchie.

Bild von Oliver Stemmann vor dem Kältebus der Berliner Stadtmission

Seit ein paar Tagen ist Oliver nun wieder auf Winter-Tour. Durch die Pandemie ist in diesem Jahr vieles anders: In der Saison 2020/2021 fahren als Teil der Kältehilfe vier Busse der Berliner Stadtmission durch die Hauptstadt. Sie versorgen Menschen, die auf der Straße leben, mit Suppe, bringen sie in Notunterkünfte und versorgen sie mit Verbänden und Medizin.

Oliver Stemmann fährt traditionell den Kältebus eins. Sein Auftrag: Menschen vor dem Erfrieren retten und bei Anruf sofort reagieren. Oliver Stemmann sagt: „Allerdings befördern wir diesen Winter weniger Menschen und geben dafür mehr Schlafsäcke aus.“ Dafür bittet die Stadtmission dringend um Schlafsackspenden.

Zusätzlich zu den beiden Kältebussen erweitert zwei Mal pro Woche zwischen 19 und 23 Uhr die Straßenambulanz die „Kältebus-Flotte“.  Auch dieses große Gefährt kennt Oliver Stemmann gut: Denn wenn sich die Kältebusse im Sommer ausruhen, fährt er das medizinische Team in der Straßenambulanz umher.

Andere ehrenamtlich Helfende sind aktuell täglich von 19 bis 23 Uhr mit dem Suppenbus unterwegs. Sie suchen schwerpunktmäßig einzelne Obdachlose an ihren Schlafplätzen auf, sehen nach ihnen, versorgen sie mit einem warmen Essen, Wasser und bieten ihnen die Möglichkeit, sich die Hände zu waschen.

„Wir wurden nachts zu einem Mann gerufen, der bei Minusgraden auf dem Gehweg vor einer Kneipe schlief. Ich hatte mich vor ihn gekniet, um ihm einen Schlafsack und eine Isomatte zu geben. Da fiel er mir um den Hals, weinte Rotz und Wasser und umarmte mich

Fahrer Oliver Stemmann gibt auch Schlafsäcke aus, oft denkt er dabei an eine bewegende Begegnung: 

 

 

 

 

Zwei Jahre Clearingstelle für nicht krankenversicherte Menschen

Gülnara Rödel mit Gesundheitskarte

Zahnschmerzen, Grippe oder eine Wunde, die nicht heilen will – gute Gründe für einen Arztbesuch. Doch was, wenn die Krankenversicherung (KV) fehlt? Dann hilft die Clearing- stelle der Berliner Stadtmission! Seit 2018 unterstützen die Mitarbeitenden hilfesuchende Berlinerinnen und Berliner dabei, Zugang zu medizinischer Versorgung zu erhalten. Ziel ist es dabei immer, die Betroffenen im Krankheitsfall abzusichern und sie ins Regelsystem zu vermitteln.

So wie Saso K. Der heute 44-jährige Slowene war in Deutschland als Bauarbeiter tätig, bis er einen Schlaganfall erlitt. Er kam mit einem kaputten Rollstuhl in die Clearingstelle, für den seine Freunde zusammengelegt hatten. Eine Krankenversicherung hatte er nicht. Vor zwei Jahren war er damit kurz nach der Eröffnung einer der ersten Klienten.

Im November feiert die Clearingstelle ihr zweijähriges Jubiläum – Zeit für eine Zwischenbilanz. „Wir sind in jeder Hinsicht gewachsen“, sagt Projektkoordinatorin Louise Zwirner. Denn es galt viele Herausforderungen zu meistern: Aus dem Nichts eine funk-tionierende Einrichtung zu schaffen, war rückblickend noch die kleinste. Den überraschenden Andrang an Klienten zu bewältigen, die nächste. Doch die größte sollte noch folgen – für die Menschen auch während der Corona-Pandemie weiterhin ohne Unterbrechung da zu sein.

Statistik zu Menschen ohne Versicherung

Es wurden sogar noch Hilfen ausgebaut: So informieren die Mitarbeitenden der Clearingstelle nicht nur zur Krankenversicherung und unterstützen bei Problemen damit, sie beraten auch zum Aufenthaltsstatus – sogar in der jeweiligen Muttersprache oder mit Dolmetschern. „Wenn kein Krankenversicherungsschutz besteht oder hergestellt werden kann, vermitteln wir bedürftigen Personen in Berlin medizinische Behandlungen“, erklärt Projektkoordinatorin Louise Zwirner. Dazu musste das Team jedoch erst die passenden Partner finden: Krankenhäuser, Fachärzte, Labore und Apotheken: „Zum Glück erklären sich immer mehr bereit, uns zu helfen“, sagt sie.

Finanziert werden diese Leistungen dann – wie auch die gesamte Clearingstelle – von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Rund 1.3 Millionen Euro standen in diesem Jahr für die medizinische Versorgung bereit. Gelder, die voraussichtlich restlos aufgebraucht werden, weil immer mehr Menschen bei der Clearingstelle Hilfe suchen. Das Team ist deswegen ebenfalls gewachsen, inzwischen sind in der Lehrter Straße fünf Beraterinnen, zwei medizinische Fachangestellte, Medizinstudierende, eine Teamassistenz, eine Aufenthaltsberatung sowie eine externe Rechtsberatung tätig.

Statistik zu Menschen ohne Versicherung

Louise Zwirner erklärt: „Der Ablauf mit den Klienten ist immer gleich. Erst findet eine Sozialberatung statt. Danach können wir prüfen, ob die Möglichkeit einer Kostenübernahme für die medizinische Versorgung besteht, wenn es dringenden Bedarf gibt. Ist das der Fall, vereinbart die Clearingstelle für den Klienten einen Termin beim Arzt.“

Saso K. konnte so geholfen werden. Nach vielen Monaten auf der Straße konnten die Mitarbeitenden der Clearingstelle ihm einen Platz in einer Pflegeeinrichtung vermitteln, da er vor dem Schlaganfall in Deutschland gearbeitet hat. Und nicht nur das – einen neuen Rollstuhl hat er auch. 2021 wird die Clearingstelle weiter arbeiten – und wohl auch weiter wachsen. (JN)

Die Clearingstelle auf den Seiten der Berliner Stadtmission

Ein Stück Zuhause

Das Übergangshaus gibt 40 Menschen mehr als nur ein Dach über dem Kopf 

Sie hat ein Zimmer mit Bett, Esstisch und Stuhl, einen Wohnzimmertisch und eine eigene Toilette mit Waschbecken. Das ist mehr, als viele andere Menschen in dieser Stadt haben. Und deshalb ist Sabrina Käsch zufrieden mit ihrer Unterkunft. Seit Anfang April ist das Übergangshaus der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße das Zuhause der 57-Jährigen. 

Lange hat die gelernte Zahntechnikerin mit ihrem Partner in dessen Wohnung gelebt. Doch als der Tischler verstarb, stand sie plötzlich auf der Straße.

„Wer im Übergangshaus wohnen darf, entscheiden die Mitarbeitenden der Stadtmission gemeinsam mit den Berliner Bezirksämtern. Letztere finanzieren die Betreuung, weil die Bewoh­nenden das Ziel haben, bei uns allmählich den Übergang in ein neues Leben zu schaffen", erklärt Jürgen Becker. Er ist einer von sieben Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen.

Käsch und Becker im Übergangshaus

Gemeinsam betreuen sie die 40 Menschen, die aktuell im Übergangshaus wohnen: 37 Männer und drei Frauen. Einige kommen von der Straße, andere wurde aus dem Gefängnis entlassen oder ihre Wohnung wurde geräumt, weil die Miete nicht gezahlt wurde. Bei Sabrina Käsch war es ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt, nachdem bereits ihr zweiter Partner über Nacht verstorben war. „Das hat mich völlig aus der Bahn geworfen“, erinnert sie sich. Als sie die Polizei darüber informiert hatte, erlitt Sabrina Käsch einen Nervenzusammenbruch. „Die haben mich noch im Nachthemd ins Krankenhaus eingeliefert“, sagt sie.

Ihre persönlichen Dinge blieben in der Wohnung. „Die hat aber die Polizei versiegelt“, ergänzt Jürgen Becker. Das sei so üblich, wenn erst einmal geklärt werden muss, ob jemand eines natürlichen Todes gestorben ist. Sabrina Käsch hatte weder ihre Bankkarte, noch ihren Personalausweis bei sich. Und war somit über Nacht wohnungs- und mittellos geworden. 

Als das Bezirksamt anrief und fragte, ob denn ein Zimmer in der Lehrter Straße für Sabrina Käsch frei sei, machte sich Jürgen Becker auf den Weg zu ihr. Im Krankenhaus unterhielten sich die beiden lange. „Ich stand da wie ein armes Würstchen und wir haben uns auf Anhieb verstanden“, sagt sie.

Inzwischen sind beide stolz, wie gut sich die 57-Jährige im Übergangshaus und in der neuen Lebenssituation zurechtfindet. Oft kocht sie in der Gemeinschaftsküche zusammen mit den anderen. Jürgen Becker begleitet sie zu Ämtern oder Ärzten. „Frau Käsch ist traumatisiert“, erklärt er. Unbegleitet könnte sie derzeit ihren Weg nicht durch den Berliner Behördendschungel finden oder zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein. Sabrina Käsch bestätigt das: „Wenn ich allein losziehe, dann komme ich nicht da an, wo ich hinmöchte.“ Das ist auch ein Grund, warum Jürgen Becker gemeinsam mit ihr kleine Ziele erarbeitet, die sie versucht, zu erreichen. So hat Sabrina Käsch inzwischen wieder einen Personalausweis und eine Bankkarte. Zusammen wollen sie ein Wohnprojekt finden, in dem die 57-Jährige mit der entsprechenden Unterstützung leben kann.

Bis dahin vertreibt sie sich viel Zeit damit, zu basteln oder zu puzzeln. Wegen der Pandemie können die Betreuenden ihren Schützlingen zurzeit nicht allzu viel Abwechslung bieten.

„Ein paar Ausflüge hin und wieder wären schon schön“, sagt sie. Und fügt ein weiteres Puzzleteil ein. Manchmal hilft ihr Jürgen Becker dabei, das richtige Teil zu finden. So wie im richtigen Leben: Schritt für Schritt gemeinsam mit der Berliner Stadtmission zum Ziel.                         (BB)

Kältehilfe in Zeiten von Corona

Kurz vor Beginn der Kältehilfe hat die Berliner Stadtmission die freudige Botschaft erreicht: Der Berliner Senat und der Bezirk Berlin-Mitte finanzieren bis zum 31. März  2021 sowohl die Quarantänestation in der Lehrter Straße als auch die Unterkunft zur Anspruchsklärung.

In dem Wohnheim sind knapp 100 obdachlose Menschen untergebracht, die etwas an ihrer Lebenssituation verändern wollen. Dazu tauschen sie sich regelmäßig mit Sozialarbeitenden und Behörden aus. Jeden Morgen nach dem Aufstehen wird bei allen Bewohnenden Fieber gemessen. Gäste mit erhöhter Temperatur ziehen zunächst in ein Isolierzimmer um. Wenn sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert, wird ein Corona-Test durchgeführt. 

Wer positiv getestet wurde, kann auf dem Gelände in die Quarantänestation für Menschen ohne Obdach umziehen. Dort stehen 16 Betten bereit. Unter medizinischer Aufsicht können Erkrankte dann auf zwei Etagen ihre häusliche Quarantäne verbringen.

Fieberthermometer der Stadtmission

Hilfe kommt zu den Menschen

Um niemanden im Stich zu lassen, mussten auch für die restliche Kältehilfe wegen der strengen Pandemie-Regeln neue Konzepte erarbeitet werden. Weil in den Notübernachtungen viel weniger Betten belegt werden dürfen, kommen nun Hilfen zu den Menschen auf die Straße. Zwei Kältebusse, ein Ambulanzbus und zusätzlich der „Suppenbus“ sind jede Nacht unterwegs und die Crews versorgen Wohnungslose auf Wunsch mit Kleidung, Schlafsäcken und Essen. Durch den Kontakt können sie akute Notsituationen erkennen und handeln.

In der Notübernachtung Lehrter Straße dürfen in diesem Jahr nur 80 Menschen pro Nacht unterkommen, trotzdem fehlen dort 40 Matratzen, die seit dem Frühjahr in der Unterkunft zur Anspruchsklärung gebraucht wurden. Mit 99 Euro schenken Sie einem wohnungslosen Menschen die Möglichkeit, in einem warmen, sauberen Bett mit Matratze zu übernachten.

Händewaschen, Fiebermessen, Fragen nach Symptomen und Risikokontakten sind in den Kältenotübernachtungen vor dem Einlass obligatorisch. Die besonders genauen Ohr-Thermometer sind teuer. Mit 200 Euro ermöglichen Sie durch zuverlässige Messungen Gesundheitsschutz für Gäste und Mitarbeitende.

Kommen Sie gesund durch diese Zeit!

Spenden statt Geschenke

Suchen Sie für Ihre Liebsten oder Kunden ein Weihnachtsgeschenk mit Sinn? Oder können Sie wegen der Pandemie ein Geschenk nicht persönlich überreichen? Wie wäre es mit einer allgemeinen Spende an die Berliner Stadtmission als Geschenk zugunsten obdachloser Menschen oder von Armut betroffener Familien?

Ganz einfach online spenden und eine digitale Geschenkurkunde als Weihnachtsgruß erhalten: www.berliner-stadtmission.de/spenden-statt-Geschenke.

Wenn es Ihnen nicht möglich ist, nach Ihrer Online-Spende eine Urkunde herunterzuladen, erhalten Sie einen Vordruck zum Selbstausfüllen von unserem Spenderservice unter der Telefonnummer: 030 69033-404. Für Ihre Spende auf unser Spendenkonto IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00 verwenden Sie bitte folgenden Verwendungszweck „Spenden statt Geschenke“.

Nicht zweckgebundene Spenden ermöglichen es, flexibel und unbürokratisch auf aktuelle Notlagen einzugehen. Dabei ist es für uns selbstverständlich, die uns anvertrauten Ressourcen verantwortungsbewusst und effizient einzusetzen.

Vielen Dank und ein gesegnetes Fest!

Sofort helfen und online spenden auf berliner-stadtmission.de/spenden
Unser Spendenformular im Internet macht Spenden einfacher! Sie können uns per Lastschrift, Kreditkarte und auch über Paypal unterstützen. Einmalig oder gern langfristig – richten Sie dazu einfach einen Dauerauftrag über den gewünschten Zeitabstand ein. Auf Wunsch können Sie einen Verwendungszweck angeben, damit Ihre Spende gezielt ankommt.

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Schriftleitung: Joachim Lenz
Redaktion: Jan-Erik Nord

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Bank für Sozialwirtschaft
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Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zu.

Rückseite des Panorama 06-2020