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SM Panorama:Ausgabe 4/2016

Susan Sarandon im Gespräch mit Joachim Lenz.

„Komm herüber und hilf uns!“

Portraitfoto Joachim Lenz

„Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“ Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.“ (Apostelgeschichte Kap. 16 Verse 9-10)

„Komm herüber und hilf uns!“ Auf diese Worte hin geht Paulus, der Apostel und Missionar, nach Mazedonien. Es ist das erste Mal, dass Europa in den Lichtkegel des Evangeliums gerät. Die Not in Europa, die Not für Europa ist offenbar groß. Paulus sieht und hört die Not – und kommt erstmals auf unseren Kontinent, die Botschaft von der freien Gnade Gottes im Gepäck. Zum ersten Mal betritt ein Christ europäischen Boden. Hat uns das geholfen? Hilft es uns?

Die Sache mit Gott

Ja klar: Unzählige Europäerinnen und Europäer haben seither die Sache mit Gott gehört und erlebt. Christlicher Glaube hat Millionen Menschen Kraft und Trost geschenkt. Viele von uns leben dankbar und zuversichtlich, weil sie auf Glaube und Hoffnung und Liebe setzen. Die werden am Ende zählen, sonst nichts. Ja klar. Und doch ist unser Europa in einer Krise, die nun kräftig beschrien wird. Zwar kein Grexit, aber nun ein Brexit: Wie geht das weiter? Tausende ertrinken jämmerlich, weil sie nach Europa kommen wollen – derselbe Weg, auf dem Paulus das Evangelium zu uns brachte, wird in diesem Jahr wieder zum Massengrab für Flüchtlinge. Um Europa steht es nicht gut.

Weite Herzen, klare Köpfe

Manche wollen am liebsten alles dicht machen und das Elend der Welt aussperren. Uns geht’s ja noch gut. Oder? Ach Gott, willst du nicht selbst herüber kommen und uns helfen? Kannst du uns nicht die Herzen weit und die Köpfe klar machen, dass wir Wege aus dem Durcheinander finden? Reich genug hat Gott unser Land und unseren Kontinent doch werden lassen. Menschen guten Willens sind da, Gott sei Dank! Die Krise wird nicht das letzte Wort haben: Wir Christinnen und Christen können uns darauf verlassen. Mit weiten Herzen und klaren Köpfen werden wir sehen: Gott ist längst da und will uns helfen. Aber nie allein uns, sondern immer auch denen an den Rändern und Grenzen. So viel ist klar. Gott sei Dank.

Ihr Pfarrer Joachim Lenz  

"Ein fantastischer Ort!"

Mitte Mai besuchte Oscarpreisträgerin Susan Sarandon die Notunterkunft für Flüchtlinge der Berliner Stadtmission in Moabit. Rund 250 Menschen werden dort betreut. Susan Sarandon engagiert sich für Flüchtlinge und kam für den Besuch direkt von den Filmfestspielen in Cannes. Vor der Flüchtlingsunterkunft der Berliner Stadtmission ging sie direkt auf eine junge Mutter und ihr Baby zu und freute sich über den kleinen Jungen, der zufrieden im Kinderwagen schlief. Beim Betrachten der glänzenden, futuristisch wirkenden Traglufthalle und den davor spielenden Kinder sagte Susan Sarandon: „What an amazing place.“ („Ein fantastischer Ort.“) Die Schauspielerin hatte für die Bewohner der Traglufthalle eine Tischtennisplatte inklusive Equipment im Gepäck und spielte sogleich mit mit jungen Bewohnern einige Partien. Ihrer Überzeugung nach kann gerade dieser Sport, der hohe Konzentration, Schnelligkeit und Koordination erfordert, begeistern und Freude an der Bewegung bringen. Sport ist gut für Körper und Seele – in der Traumatherapie wird das längst erfolgreich eingesetzt. Stadtmissionsdirektor Joachim Lenz sagte danke für das Engagement des Hollywoodstars: „Die Berliner Stadtmission erhält von den unterschiedlichsten Gruppen und Personen Unterstützung. Der Besuch von Susan Sarandon und ihr aufrichtiges Mitgefühl für Flüchtlinge hilft uns sehr und weckt internationales Interesse.“

Oscarpreisträgerin Susan Sarandon besichtigt das Geländer der Traglufthalle.

Gemeinde im Aufbruch - Traditionsreiche Gemeinde mit großen Plänen

Portrait von Andrea Völkner.Andrea Völkner ist Pfarrerin im Entsendungsdienst der ev. Kirche. In der Gemeinde Lichtenberg der Stadtmission ist sie auf ihrer ersten Pfarrstelle.

Heute ist die Stadtmissionsgemeinde Lichtenberg, die „Arche“, wie sie sich selber nennt, ein kleiner, lebendiger Ort des Glaubens. Zum Gottesdienst kommen sonntags gut 50 Menschen zusammen, viele Familien mit Kindern, auch Alte, man begegnet sich herzlich und familiär. Es gibt Gemeindeglieder, die seit mehr als einem halben Jahrhundert dazu gehören, hier getauft und konfirmiert wurden, geheiratet haben. Die Menschen sind füreinander da, Gleichgültigkeit, Anonymität sind hier Fremdworte.

100 Jahre Gemeindetradition

Andrea Völkner ist seit Januar 2015 Stadtmissionarin in der Archenholdstraße. Die junge Pfarrerin steht in einer guten Tradition, stolze 100 Jahre gibt es die „Arche“, nicht immer waren es leichte Zeiten. Eine vierjährige Vakanzzeit endete mit Dienstantritt der 34-Jährigen. Dank des engen Zusammenhalts und durch großes freiwilliges Engagement überstand die Gemeinde die Durststrecke. Der lange Atem wurde belohnt. Das alte Gemeindehäuschen, Baujahr 1931, ist neu mit Leben gefüllt, der einst verträumte Kiez belebt durch Zuzug vieler Junger, es gibt große Visionen: Ein Familienzentrum ist in Planung. Dort würde eine Kita unter Trägerschaft der Stadtmission gut hineinpassen, auch ein Kiezcafé. Beides könnten Bindeglieder zwischen Gemeinde und Menschen aus der Nachbarschaft werden.

In unsere „Arche“ passt noch mehr rein

Die Gemeinde ist einladend, zeichnet sich durch enge Gemeinschaft und Verbundenheit, den gemeinsamen Glauben ebenso wie durch Offenheit für das sie umgebende Leben im Stadtteil aus. Sie bietet einen Schülertreff mit Hausaufgabenhilfe, macht mit bei Stadtteiltreffen und -aktionen z. B. beim „Kiez-Adventskalender“ oder mit Trompeten und Gitarren bei „Wir im Kiez“. Das Gemeindeleben ist gut organisiert, verschiedene Alters- und Interessengruppen treffen sich regelmäßig – von der Jungschar bis zum Seniorenkreis.

www.berliner-stadtmission.de/gem-lichtenberg

Mit Gott auf der Spree - Besondere Bootstouren der Berliner Stadtmission

„Als Pfarrer bin ich manchmal Reiseführer im Land des Glaubens.“ So beschreibt Stadtmissionar Lorenz Bührmann, einer der „Lotsen“ bei dem neuen Angebot der Berliner Stadtmission „Mit Gott auf der Spree“, anschaulich einen Aspekt seines Berufs. „Mancher Reisende kennt sich gut aus in diesem Land, möchte aber neue Entdeckungen machen. Andere wollen das noch unbekannte Land des Glaubens unternehmungslustig erkunden.“

Gott in Berlin auf der Spur

So geht es auch den Fahrgästen der besonderen Bootstouren der Stadtmission: Für Berlinreisende ist vieles neu, Einheimische können Neu- und Wiederentdeckungen machen. „Mit Gott auf der Spree“ ist eine Weiterentwicklung der traditionellen Schiffsgottesdienste der Berliner Stadtmission, die auf dem vor Anker liegenden Spreedampfer gefeiert wurden. Nun gehen die Fahrgäste für 90 Minuten auf Tour, um Spuren von Gott in unserer Stadt zu entdecken, begleitet von einem sachkundigen Reiseführer und musikalischen Klängen.

Auf Spreefahrt mit der Berliner Stadtmission.

Alte und neue Geschichte

„Jungfernfahrt“ war am 1. Mai, an Bord Berliner ebenso wie Berlinbesucher. Vorbei an jahrhundertealten Bauwerken wie dem Dom, ebenso an Orten der neueren Geschichte wie dem Tränenpalast oder Bundeskanzleramt, untermalt von Kirchenliedern und angereichert mit Anekdoten von Zeitzeugen, etwa wie Stadtmissionare aus Ost und West trotz Mauer und eisernem Vorhang trickreich Wege zueinander fanden.

Kommen Sie an Bord!

Wer herausfinden will, was es mit dem Berolinismus auf sich hat oder warum Moabit an das biblische Land Moab erinnert, ist bei „Mit Gott auf der Spree“ richtig. Sind Sie neugierig geworden? Dann kommen Sie an Bord, Abfahrt um 11 Uhr am Anleger Haus der Kulturen der Welt.

Weitere Informationen und einen Info-Flyer zum Download finden Sie auf der Internetseite der Berliner Stadtmission.

Nächste Termine: 7. August 
                                4. September

http://www.berliner-stadtmission.de/wann-findet-was-statt/veranstaltungen/mit-gott-auf-der-spree

"Gib keinen verloren" - Eine junge Pfarrerin lernt die Stadtmission kennen

Portrait von Elisabeth Mayer.Elisabeth Mayer

Bei einer Führung mit ihrem Pfarrkonvent durch das Zentrum am Hauptbahnhof lernte Elisabeth Mayer die Berliner Stadtmission kennen. Schon bei den Begrüßungsworten von Stadtmissionsdirektor Joachim Lenz sprang ein Funke über. „Ich spürte seine Begeisterung über das Engagement seiner Mitarbeitenden und die große Wertschätzung“, erinnert sich die junge Pfarrerin.

Eine tragfähige Gemeinschaft

Im Zentrum sind verschiedene Arbeitsbereiche und Einrichtungen beheimatet, z. B. die Kälte-Notübernachtung, eine Ambulanz und weitere Einrichtungen für Wohnungslose, ein Projekt der Flüchtlingshilfe, eine Stadtmissionsgemeinde, ein Café und ein Gästehaus. Bei der Führung entstand der Wunsch, die Stadtmission besser kennenzulernen. „Mich beeindruckt“, sagt Elisabeth Mayer, „dass es hier so gut gelingt, auf Grundlage des Glaubens auf Menschen zuzugehen, Angebote zu machen und Hilfen zu gestalten.“ Schnell war ein zweiwöchiges Praktikum ausgemacht, um einige Arbeitsbereiche besser kennenzulernen. Der erste Eindruck bestätigte sich in dieser Zeit. „Ich habe bei der Stadtmission eine tragfähige Gemeinschaft kennengelernt“, sagt sie und betont, wie durch das Zusammenspiel von professionellen, kenntnisreichen Hauptamtlichen und engagierten Ehrenamtlichen die Qualität und Kontinuität der Arbeit möglich ist. Die 33-Jährige ist beeindruckt von der Bereitschaft und Fähigkeit der Mitarbeitenden der Wohnungslosenhilfe, mit Rückschlägen umzugehen: „Es gehört einiges dazu, trotzdem weiterzumachen, keinen hilfesuchenden Menschen aufzugeben,“ betont sie. „Gib keinen verloren!“ – das Motto für ihre eigene Arbeit findet die Christin bei der Stadtmission mit Leben erfüllt: „Die Hinwendung zu den Menschen ist umfassend: geistlich, seelisch und leiblich. Das ist toll.“

Viele Möglichkeiten selbst zu helfen

Noch eine wichtige Erfahrung nimmt die junge Bayerin mit: „Die Stadtmission gibt Menschen unterschiedliche Möglichkeiten, mitzuhelfen. Das ist eine Erleichterung, weil es davor bewahrt zu meinen, man wäre mit der vielfältigen Not allein. Man kann Geld oder Sachen spenden, ehrenamtlich mitarbeiten, Hilfsangebote weiterleiten. Es ist schön, dass positives Engagement eine so große Anziehungskraft entwickeln kann.“

Lernen Sie uns kennen! - Führungen im Zentrum am Hauptbahnhof

„Was hat denn die Frau da an?“ fragt eine sichtlich amüsierte Berliner Schülerin, deren Klasse an einer Führung durch das Zentrum am Hauptbahnhof teilnimmt. Auch ihre Mitschlüler wissen nicht, was es mit der seltsamen Kleidung auf sich haben könnte. Ich stelle ihnen Schwester Inge vor, die in Diakonissentracht mit ihrem Team das Café Innehalt betreibt.

Begegnung mit einer fremden Welt

Auf unserem Rundgang über das 30.000 qm große Areal werden die Jugendlichen mit einer ihnen fremden Welt konfrontiert. Die Kältenotübernachtung und eine Ambulanz für wohnungslose Menschen liefern den Einstieg in das Thema Wohnungslosigkeit in Berlin. „Wieso werden Menschen wohnungslos?“ oder „Was machen die tagsüber, wenn die Notübernachtung zu hat?“ – die 15-16-Jährigen haben viele Fragen. Am Beispiel des Übergangshauses und der Wohnhilfe für alkoholkranke Menschen „CumFide“ erfahren sie, welche Alternativen die Berliner Stadtmission wohnungslosen Menschen bietet. Auch Menschen, die straffällig geworden sind oder Schulden haben, bekommen im Zentrum am Hauptbahnhof Beratung und Unterstützung. Ein Schüler horcht auf und erzählt uns: „Mein Cousin war im Knast, weil er Schulden hatte.“

Ein gastfreundlicher Ort

Munter und lautstark spielende Kinder bringen uns auf ein anderes Thema. Das Flüchtlingswohnheim Haus Leo beherbergt geflüchtete Menschen aus aller Welt. Die Schülerinnen und Schüler kennen das Thema aus den Medien und finden es gut, dass die Familien hier ihre Privatsphäre haben und die Kinder viel Platz zum Spielen. Nun sind wir auf dem Weg zum Jugendgästehaus. Wir sehen uns den Eingangsbereich und die Kantine an. Gäste aus aller Welt sind hier und genießen die zentrale Lage und die Gastfreundschaft. Besonders begeistert sind die Neuntklässler von dem Graffiti-Wandbild am Jugendgästehaus II. Man ist sich einig: „Super für Klassenfahrten!“

Martina Rogasch führt eine Besuchergruppe über das Gelände Der Berliner Stadtmission im Zentrum am Hauptbahnhof.

„Die beten!“

Wir vollenden nun unsere Runde und kommen am Studentenwohnheim vorbei. Neben kurzen Wegen zu allen Berliner Unis, genießen die Studierenden hier die ruhige Lage und das Gemeinschaftsgefühl. Viele engagieren sich ehrenamtlich in Einrichtungen der Berliner Stadtmission. Ein paar Meter weiter fällt der Blick auf die Kapelle der Gemeinde im Zentrum am Hauptbahnhof. „Und was machen die dort?“ kommt eine Frage. „Die beten!“, platzt es von anderer Seite heraus. Die Klasse lacht – aber nun können wir über den Glauben sprechen, über Gott und Jesus und was das alles mit unserer Arbeit zu tun hat.

„Hauptsache das Ding fährt ...“

Auch Verwaltung und Leitung des Werkes arbeiten hier, ganz nah dran an allem. „Was für Autos fahren eure Chefs?“ Die Frage überrascht mich, aber ich finde sie gut. Wir gehen zum Parkplatz und bewundern die „Chef-Limusine“. „Hauptsache das Ding fährt,“ tönt es lapidar aus der Gruppe. Wir verabschieden uns fröhlich; die Jugendlichen und die beiden Lehrerinnen bedanken sich herzlich. Sie möchten im nächsten Jahr mit einer anderen Klasse wiederkommen. Gut so.

Herzliche Einladung: Lernen Sie uns kennen!

Ob jung oder alt, mit einer Gruppe oder allein: Wir laden Sie herzlich ein, an einer Führung durch das Zentrum am Hauptbahnhof teilzunehmen. Gern gehen wir auf Ihre speziellen Fragen ein und geben konkrete Einblicke in unsere Arbeitsbereiche.

Martina Rogasch

Kontakt: Martina Rogasch
Stabsstelle Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
☎ 030 69033-416 (Mo-Fr 12-17 Uhr)

www.berliner-stadtmission.de/fuehrungen

Den Alltag kennenlernen - Ehrenamtliche begleiten Flüchtlinge

Miteinander und voneinander zu lernen, ist eins der Ziele des Begleitprogramms für geflüchtete Menschen. Unterstützung, viel praktische Hilfe und Ermutigung helfen, wieder selbstständiger zu werden und sich bei uns zurechtzufinden. Die ehrenamtlichen Begleiter gewinnen ebenfalls: Sie lernen fremde Kulturen kennen, verändern ihren Blickwinkel – das erweitert den Horizont. So sehen die Hilfsangebote konkret aus:

Besuche

Freude und Abwechslung bringen Besuche bei geflüchteten Menschen, zum Beispiel im Krankenhaus. Die Kranken sollen erleben, dass sie nicht vergessen sind und unterstützt werden.

Begleitung

Oft fühlen sich die Menschen sicherer, wenn sie bei Terminen Begleitung haben. Zum Beispiel bei einem Arzttermin, einem Bewerbungsgespräch, oder einem Behördengang.

Wohnung suchen

Wohnung suchen ist in Berlin nicht leicht. Wir helfen bei der oft schwierigen Suche.

Interaktive Alltagshilfen

Gemeinsam werden Alltagssituationen erlebt und erklärt. Beim Einkaufen und Kochen kann man z. B. gut lernen, mit Geld hauszuhalten.

Raum der Ruhe

Es gibt viele Stressfaktoren, denen geflüchtete Menschen ausgesetzt sind. Im Raum der Ruhe können sie Techniken der Entspannung erlernen oder einfach Ruhe finden.

Iman aus Afghanistan

Iman aus Afghanistan ist seit einem Unfall als Kind fast taub. In seiner Heimat gab es keine Möglichkeit, für ihn ein Hörgerät anzuschaffen. Nina Lenz-Rivas, die in dem von ihr konzipiertenBegleitprogramm Hilfen für geflüchtete Menschen koordiniert, fand für Iman eine ganze Gruppe von Helfern und Unterstützern: der ehrenamtliche Begleiter Adam, Dr. Frank Hintringer, der das Hörgerät spendete, Dolmetscher Ajmal und Praktikantin Jolien, die Iman treu bis zur Anpassung des Hörgerätes begleiteten und weiter für ihn da sind.

Große Dankbarkeit

Zum ersten Mal richtig zu hören, überwältigte Iman. „Ein Traum ist wahr geworden, an den ich nicht mehr geglaubt hatte,“ sagte er glücklich und überreichte den Helfern sogar Geschenke. „Mein Geschenk ist klein im Vergleich dazu, was ihr für mich gemacht habt,“ bedankt er sich. Nun beginnt eine intensive Lernphase, denn Imans Gehirn muss lernen, die ungewohnten Geräusche zu differenzieren und zu verarbeiten.

Iman mit seinen Unterstützern.

Ihre Spende hilft! Durch Sie - über uns - für die Menschen dieser Stadt

Feriencamps in Gussow

Raus aus der Großstadt, rein ins Naturvergnügen und für eine Woche in eine andere Welt eintauchen: In den Sommerferien startet wieder unser Gussower Erlebniscamp (GEC) für Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren. Schule und Alltag hinter sich lassen, abenteuerliche Unternehmungen, mitreißende Geschichten hören, kreative Workshops – das und mehr füllt jeden spannenden Urlaubstag. Von den Pädagogen der Berliner Stadtmission wird jedes Jahr ein attraktives Programm erarbeitet. Engagierte Mitarbeitende leiten die Kids an. Stefan Boscheck leitet das GEC: „Ich freue mich auf den Sommer, weil wir wieder alles geben werden, um Kinderherzen zum Leuchten zu bringen.“ Dabei sind immer auch Kinder, die es sich nicht leisten könnten, Urlaub zu machen. Auch Flüchtlingskinder aus unseren Unterkünften gehören dazu. Für sie alle suchen wir „Urlaubspaten“ – Unterstützerinnen und Unterstützer, die ein Herz für die Kids haben und bereit sind, die Kosten für die jungen TeilnehmerInnen zu übernehmen. Werden Sie Urlaubspate oder Urlaubspatin!Ermöglichen Sie einem Kind oder Jugendlichen mit 145 € Spaß und Abenteuer für eine Woche.

Die Würde achten

Im Haus Leo wohnen 130 Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt. Die Menschen sind froh, hier eine vorübergehende Bleibe zu haben, sich selbst versorgen und in Sicherheit leben zu können. Die kleinen Apartments für unsere größeren Flüchtlingsfamilien sind alt und brauchen eine Renovierung. Wir wollen gute und sichere Mindeststandards einhalten. Natürlich soll der Wohnraum ansprechend gestaltet sein, um den Menschen zu zeigen, dass sie uns willkommen sind und im Haus Leo gut und sicher leben können. Derzeit renovieren wir frei gewordene Wohnungen komplett und richten sie neu ein. Die Kosten werden nur zu einem geringen Anteil durch den Senat übernommen und müssen zum größten Teil durch Spenden finanziert werden.

Sie können mit für ein würdiges, schönes Zuhause sorgen und dazu beitragen, dass unsere Arbeit unter den Flüchtlingen gut vorangeht:
25 € ermöglichen z. B. den Kauf eines Regals
50 € kosten Malerarbeiten für 5 qm Wohnraum
90 € kostet beispielsweise ein Tisch www.berliner-stadtmission.de/spenden

Ihre Spende hilft uns zu helfen

Wir gehen verantwortungsbewusst und nachhaltig mit den uns anvertrauten Spenden um und setzen sie dort ein, wo sie am dringendsten benötigt werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, der Berliner Stadtmission Ihre Spende zukommen zu lassen:

Anlass-Spenden

Feiern und Gutes tun – Geburtstage, Jubiläen oder Familienfeiern sind wunderbare Anlässe für Spenden.

Kondolenzspende

Blumen oder Kränze? Vielleicht ist es im Sinne des Verstorbenen, etwas Positives zu bewirken und neue Perspektiven für andere zu schaffen.

Nachlass und Testament

Ermöglichen Sie mit uns Chancen auf eine bessere Zukunft für Menschen in unserer Stadt! Sofort helfen durch Online-Spenden www.berliner-stadtmission.de/spenden

Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf:
☎ 030 690 33-405 oder fundraising(at)berliner-stadtmission.de

Unser Konto für Spenden
IBAN DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC BFSWDE33BER Bank für Sozialwirtschaft

Das Beste - Das war ein schönes Fest

Es war ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch, an dem wir am 3. Juli mit vielen fröhlichen Gästen unser Fest für die Stadt – „Das Beste“ feierten.

Judy Baily auf dem Stadtmissionsfest "Das Beste"