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Pressemitteilung: 145 Jahre Berliner Stadtmission - Jahresfest-Gottesdienst & Einführung Vorständin Dragana Duric

Pressemitteilung
Montag, 28.Februar 2022

Gleich zwei Gründe, Gemeinden, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Familien und Freunde zu einem Gottesdienst plus Imbiss einzuladen, hat die Berliner Stadtmission am kommenden Sonntag, 6. März. Erstens wird die neue Vorständin Dragana Duric feierlich eingeführt. Zweitens zelebriert der evangelische Verein traditionell am ersten Sonntag im März seine Gründung: Unter dem Motto „Ich habe dich zur willkommenen Zeit erhört und habe dir am Tag des Heils geholfen (Die Bibel, 2. Korinther 6,2)“, findet der Gottesdienst ab 11 Uhr im Festsaal in der Lehrter Straße 68 in 10557 Berlin statt. Parallel feiern Kinder bis zwölf Jahren in den Gemeinderäumen nebenan einen Kindergottesdienst.  
Der Gottesdienst im Festsaal ist eine Hybridveranstaltung, die auch live gestreamt wird. Interessierte Teenager können online per Zoom an einem Jugendgottesdienst anlässlich der Geburtstagsparty teilnehmen. Infos zu den Live-Streams, mögliche Änderungen und die Corona-Regelungen unter: www.berliner-stadtmission.de/jahresfest
 
Historischer Hintergrund: Nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und nach Wiederherstellung des Deutschen Reiches kommen viele Einwanderer in die Reichshauptstadt. Die Not in Berlin wächst. Arbeiter leben auf engstem Raum im Elend, andererseits entstehen große Vermögen.
Am 9. März 1877 wird im Melanchthon-Haus die Berliner Stadtmission gegründet. Entsprechend ihrem Leitbibelvers „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ (Jeremia 29,11), versucht der evangelische Verein, den Nöten der Menschen Berlins zu begegnen. So eröffnet die Stadtmission Sonntagsschulen für Kinder. Dort gibt es Nahrhaftes für den Magen und für die Seele. Den Eltern der Kinder werden konkrete Hilfen angeboten, die so manche Not lindern.
Bereits zum 25. Geburtstag des Vereins 1902 gibt es Jünglings-, Männer-, Frauen- und Jungfrauenvereine, Sonntagsschulen, überall Kirchen, Säle, Gottesdiensträume und Kapellen, Besuchsdienste in Familien, bei Kranken oder Gefangenen, Familienabende und Familiengottesdienste, Schiffsgottesdienste, Armenpflege, Straffälligenhilfe, Gasthausmission, Frauenarbeit mit Prostituierten und Gefangenen, Schriftenmission, Asyle, Hospize. Die Arbeit gründet in dem Wunsch, den entfremdeten Menschen in der Großstadt den christlichen Glauben nahe zu bringen. So erhalten Besucher vor den sonntäglichen Gottesdiensten ein Frühstück mit Schrippen. Geöffnet war die „Schrippenkirche“ für Bedürftige immer sonntags von Oktober bis Mai ab 6.30 Uhr. Die „Schrippenkirche“ war eine Vorläuferin der Kältehilfe.
1905 startete dann die MitternachtsMission (MiMi). Prostitution ist besonders in Städten ein Problem. Viele in Berlin eintreffende, junge Frauen fallen in die Hände von Zuhältern oder landen in Bordellen. Um ihnen zu helfen, beginnen Missionare der Berliner Stadtmission, die Frauen aufzusuchen, um ihnen Wege aus der Prostitution zu zeigen.
 
Weitere Informationen:          
Barbara Breuer
Pressesprecherin
 
Berliner Stadtmission | Evangelische Kirche (EKBO)
Unternehmenskommunikation
Lehrter Straße 68 | 10557 Berlin
Telefon 030 69033-413 I Mobil 0151 129 17 353
breuer@berliner-stadtmission.de
berliner-stadtmission.de
 
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