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Pressemitteilung: Aussteigen aus dem Alltag mit der Berliner Stadtmission - Bis Ostersamstag „Sieben Wochen ohne Stillstand“ üben

Pressemitteilung
Dienstag, 1. März 2022

Kriegsbedingt ist Karneval in diesem Jahr ausgefallen. Die Fastenzeit beginnt aber am Aschermittwoch, wie gewohnt. Vierzig Tage lang heißt es dann an einem Verzicht „festzuhalten“, um sich auf Ostern vorzubereiten – das höchste Fest des Christentums.
Wer daran zweifelt, ob es tatsächlich möglich ist, sieben Wochen lang Nahrungsmittel wie Fleisch, Alkohol, Kaffee oder Schokolade nicht zu konsumieren, der kann es einfach ausprobieren. Die Berliner Stadtmission ermutigt dazu gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Deutschland. „Üben! Sieben Wochen ohne Stillstand“ lautet das diesjährige Fastenmotto. Es soll Menschen ermutigen, Neues auszuprobieren, sich auf den Weg zu machen. Denn üben ist Bewegung. An jedem Tag, in jeder Situation. Und „7 Wochen Ohne“ ist das Trainingslager dafür.
Während der Fastenzeit erinnern sich Christinnen und Christen an die Tiefen von Jesus Lebensweg, der verraten, verurteilt und gekreuzigt worden ist. Viele fasten bis Ostern oder nehmen sich mehr Zeit fürs Gebet. Einige Menschen praktizieren „Klimafasten“, um einen nachhaltigen Lebensstil zu trainieren, andere wiederum „Handyfasten“ damit sie nicht den gesamten Tag verdaddeln, sondern mehr Zeit haben, um über die wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken oder ihre wertvolle Freizeit mit den Menschen zu verbringen, die ihnen wichtig sind. Auch „Sorgen fasten“, um auf schlechte Gedanken zu verzichten oder „Stress fasten“ sind in Mode, weil sie sensibel machen für raumeinnehmende negative Gedanken, die das Leben oft zu sehr bestimmen und den Weg für einen positiven Neustart versperren.
Fasten ist also kein Selbstzweck. Fasten steht im Dienst von etwas Höherem. Es geht darum, die Prioritäten im Leben zu überdenken und neu zu ordnen. Es geht darum, mit seinen Fragen nicht allein bei sich zu bleiben, sondern die Nähe Gottes zu suchen und sich von ihm hinterfragen zu lassen.

Viele wird in der diesjährigen Fastenzeit sicher auch die Lage in der Ukraine beschäftigen. Das ungewisse Schicksal unzähliger Menschen lässt niemanden kalt. Die großen Fragen nach Krieg und Frieden stellen sich uns mit neuer Schärfe. Vielleicht ein Anlass, um für die Ukraine und den Frieden zu beten, geflüchteten Ukrainer:innnen zu helfen und für den Frieden einzutreten. Unsere Welt braucht das.
Hintergrund: Die Fastenzeit dauert vierzig Tage. Jesus hat nämlich vierzig Tage allein in der Wüste gefastet, bevor er begann, Menschen zu heilen und ihnen von der Liebe Gottes zu erzählen. Jesus stieg also ganz bewusst aus dem Alltag aus. Er nahm sich Zeit für sich selbst und seinen himmlischen Vater. Er stellte sich schwierigen Fragen: Wo gerate ich in Versuchung oder wo bin ich manipulierbar? Ist es Anerkennung, Sicherheit oder Macht? Worum geht es mir eigentlich im Leben? Und wo liegt mein Auftrag? Schon etwa seit dem 4. Jahrhundert nach Christus ist die vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern praktiziert worden. Mit der Zeit sind viele weitere Bräuche entstanden.
Weitere Informationen:          
Barbara Breuer
Pressesprecherin

Berliner Stadtmission | Evangelische Kirche (EKBO)
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