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Pressemitteilung: Berliner SPD-Vorsitzende Franziska Giffey und Raed Saleh danken mit der Berliner Stadtmission ehrenamtlich Tätigen

Pressemitteilung

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Raed Saleh, Franziska Giffey und Christian Ceconi vor der Nothilfe

Deutschland ist im Lockdown – allerdings nicht überall. Bei der Berliner Stadtmission sorgen auch wei-terhin bis zu 1.500 Ehrenamtliche in 80 Projekten dafür, dass obdachlose, straffällig gewordene oder geflüchtete Menschen die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Damit auch die freiwillig Hel-fenden in Zeiten der Pandemie bestmöglich versorg werden, stellt die Berliner Stadtmission bei Bedarf Schutzkleidung, Masken und auch Schnelltests. Die Stabsstelle Ehrenamt begleitet die Helferinnen und Helfer zudem auf zwischenmenschlicher Ebene: „Die Berliner Stadtmission ist ein Ort, an dem sich ehrenamtlich Tätige in Würde und Respekt mit ihren teilweise sehr begrenzten Möglichkeiten ein-bringen können und angenommen werden. Ressourcenorientiert mit diesen Menschen zu arbeiten und ihnen ein Engagement zu ermöglichen, ist dem Werk in besonderer Weise ein Anliegen“, erklärt Stabsstellenleiterin Henriette von Wulffen.

Viele ehrenamtlich Tätige arbeiten aber auch in Zeiten der Pandemie weiterhin in den Kältebussen, den Notunterkünften oder in der „#nothilfeberlin“. Dieses Projekt haben gestern die Berliner SPD-Vorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh besucht und gemeinsam mit der Berliner Stadtmission den ehrenamtlich Tätigen gedankt. Sie schmieren dort seit Anfang November zusammen mit Festangestellten der Berliner Stadtmission jeden Morgen mehr als 800 Brote, die später am Tag zusammen mit einem Obst, einem Getränk und einer Süßigkeit eingetütet und als „Nothilfepäckchen“ verteilt werden – unter anderem an der Bahnhofsmission am Zoo.

Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi freute sich, dass auch während des aktuellen Lockdowns ehrenamtlich Engagierte durch den Berliner Senat von der Ausgangssperre ausgenommen sind: „Sie haben auf Wunsch von uns ein Bestätigungsschreiben für ihr Ehrenamt erhalten und dürfen so auch nachts auf den Straßen Berlins unterwegs sein.“ Bevor sie selbst zum Messer griff und Brote schmierte, lobte Franziska Giffey das Engagement der Helfenden: „Danke an alle Ehrenamtlichen, die sich in der Berliner Stadtmission so engagiert für Menschen in Not einbringen – auch und gerade in Zeiten der Pandemie.“

Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi sprach über die Herausforderungen in der Arbeit mit Ehrenamtlichen in Zeiten der Pandemie: „Es ist uns wichtig, auch Menschen weiter als Teil der Stadtmissionsfamilie gut zu begleiten, die sich aus gesundheitlichen Gründen während dieser Pandemie nicht engagieren können. Oder deren Engagement aufgrund von Corona ausgesetzt ist.“ Franziska Giffey und Raed Saleh kamen auch ins Gespräch mit Kamil Janus. Er lenkt seit vielen Jahren einen der Kältebusse der Berliner Stadtmission und erzählte: „Ich bin von Beruf Ingenieur, aber nachdem ich den ganzen Tag mit Excel-Tabellen hantiert habe, möchte ich abends oder nachts noch etwas gesellschaftlich relevantes tun. Dabei fehlen mir hier aber bildlich gesprochen meine Kolleginnen und Kollegen. Es wäre schön, wenn sich noch mehr Menschen ehrenamtlich engagieren, die finanziell abgesichert sind und eigentlich auch die Zeit dazu haben.“

Weitere Informationen:
Barbara Breuer, Pressesprecherin
Berliner Stadtmission
Telefon: 030 / 690 33 413; Mobil: 0151 / 129 17 353
E-Mail: