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Pressemitteilung: Frank Zander: Es gibt so viele kalte Herzen

Frank Zander, Frau Dr. Schön und Dr. Christian Ceconi vor dem Kältebus

„Viele vergessen, dass Weihnachten ein christliches Fest ist, bei dem es darum geht, abzugeben und zu teilen“, sagte Schlagersänger, Moderator und Schauspieler Frank Zander gestern bei der Berliner Stadtmission. Er kritisierte, dass es zu viele kalte Herzen in der Stadt gäbe. Dem setzte der 79-Jährige etwas entgegen, indem er sich wie schon seit Jahren auch in diesem Winter mit viel Herz für bedürftige Menschen engagiert. Weil er sein traditionelles Festessen für obdachlose Menschen an Heiligabend auch in diesem Jahr pandemiebedingt nicht durchführen kann, hat Frank Zander aus Spenden-Einnahmen knapp 8.000 Euro für das Erweitern der Kältebusflotte der Berliner Stadtmission gespendet. Normalerweise sind jeden Winter zwei Kältebusse des evangelischen Vereins auf den Straßen Berlins unterwegs, um obdachlosen Menschen, einen heißen Tee anzubieten und sie auf Wunsch in die Notunterkünfte zu bringen. Dank der Spende von Frank Zander, können in diesem Winter drei Kältebusse pro Abend unterwegs sein.

Außerdem unterstützen die Diakonie und Frank Zander den Kauf von Luftfiltern und das Bestücken der Kleiderkammer der Berliner Stadtmission. Symbolisch hat Frank Zander deshalb zusammen mit Dr. Ursula Schoen, der Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, zwei Kisten mit Socken an Stadtmissionsdirektor Dr. Christian Ceconi und Kleiderkammerleiterin Anna Gindina übergeben. „Wenn wir trotz Abstandsregelung unsere Herzen öffnen, dann verändert uns das“, sagte Dr. Christian Ceconi und bat die Menschen in dieser Stadt zu schauen, was sie anderen geben können. Er lobte Berlinerinnen und Berlin dafür, dass sie in der Vergangenheit immer wieder ihre Herzen geöffnet haben, damit es allen in dieser Stadt gut geht.

Dr. Ursula Schoen lenkte den Blick vom privaten auf das politische Engagement: „Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass die Kältehilfe dem Überleben dient – sie ist keine Hilfe, um die Spirale der Wohnungslosigkeit zu durchbrechen. Wenn wir das Ziel, bis 2030 die Wohnungslosigkeit zu beenden, erreichen wollen – und das haben sich sowohl die neue Landes- als auch die neue Bundesregierung vorgenommen – ist noch viel zu tun. Und wir werden nicht müde, die Senatsverwaltung immer wieder an die eigenen Ziele zu erinnern.“

Weitere Informationen:
Barbara Breuer, Pressesprecherin Berliner Stadtmission
Telefon: 030 / 690 33 413; Mobil: 0151 / 129 17 353
E-Mail:

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