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Pressemitteilung: Neues Projekt 24/7: Berliner Stadtmission bietet 80 Plätze im Projekt „SuN – Schutz und Neustart für Menschen ohne Obdach“

Pressemitteilung
Freitag, 5. November 2021

Anfang der Woche ist die Berliner Stadtmission mit vielen Angeboten in die Kältehilfesaison 2021/2022 gestartet. Die Kältebusflotte wurde aufgestockt: Täglich fahren drei Kältebusse in den Abend- und Nachtstunden durch die Straßen Berlins, um Menschen vor dem Erfrieren zu retten und bei Anruf sofort zu reagieren. „Um diese Hilfe effektiv zu koordinieren, wird die Nummer des Kältebusses in ein Callcenter umgeleitet, das von ehrenamtlichen Mitarbeitenden betrieben wird“, erklärt Karen Holzinger, Initiatorin des Kältebusses und Leiterin des Fachbereiches Wohnungslosenhilfe. Sie bittet allerdings darum, vor einem Anruf den obdachlosen Menschen anzusprechen und zu fragen, ob ein Transport mit dem Kältebus gewünscht ist.

Ganz wichtig: Der Kältebus hat in diesem Jahr eine neue Nummer, sie lautet: 030 690 333 690.

Der Kältebus bietet Menschen, die auf der Straße leben, einen heißen Tee an und bringt sie auf Wunsch in die Notunterkünfte. Uli Neugebauer ist Leiter der niedrigschwelligen Hilfen. Er sagt: „Wenn die pandemische Lage das zulässt, werden wir in dieser Saison mehr als 270 Plätze in der Kältehilfe anbieten“.

Die Europäische Union und auch das Land Berlin wollen die Obdachlosigkeit bis 2030 beseitigen. Darum sollen nachhaltigere Hilfen abseits der Kältehilfe verbessert und ausgebaut werden. So bietet die Berliner Stadtmission in diesem Winter 80 Plätze im Projekt „SuN Schutz und Neustart für Menschen ohne Obdach“. Der Betrieb ist dank der finanziellen Unterstützung der Europäischen Union durch REACT-EU Mittel bis November 2023 bewilligt und ist Teil der Reaktion der Union auf die Covid-19-Pandemie. Die mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Berlin eröffnete Unterkunft können sozial besonders benachteiligte, wohnungslose und auf der Straße lebende Menschen über einen längeren Zeitraum bleiben. Das Ziel ist, ihre physische, psychische und soziale Sicherheit zu verbessern und Beratung und Hilfe anzubieten. „Mit diesem EU-Projekt erhalten viele Menschen die Chance, ihr Leben wieder besser in den Griff zu bekommen“, weiß Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi. Neben einem Schlafplatz mit ganztägiger Aufenthalts- und Rückzugsmöglichkeit, bekommen die Gäste regelmäßige Mahlzeiten und haben Zugang zur Gesundheitsversorgung. Weiterführende Beratungs- und Hilfeangebote vermitteln dort tätige Sozialpädagog:innen, Seelsorger:innen und eine Psychologin.

Denn in Folge der Pandemie sind psychische Erkrankungen noch deutlicher in den Fokus gerückt. Auch auf den Straßen leben viele Menschen mit schweren psychischen Problemen. Aus diesem Grund setzt die Berliner Stadtmission Psycholog:innen in unterschiedlichen Projekten ein, neben der SuN auch im Zentrum am Zoo oder bei Housing First Berlin – in Kooperation mit der Neuen Chance gGmbH. „Die Expert:innen beraten in akuten physischen oder sozialen Notlagen, bauen Beziehungen auf, bieten Gespräche in geschützten Räumen an und erstellen Hilfepläne für obdachlose Menschen“, erklärt Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi. Ziel sei es, sie zu weiterführenden Dienststellen und Organisationen im Berliner Hilfesystem zu vermitteln.

Sozialberatung gibt es demnächst auch in der Kleiderkammer der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße 68. Im Winter kommen dort mehr als 100 Menschen pro Tag vorbei. Viele von ihnen frieren und haben wunde Füße. Vor allem gut erhaltene Turnschuhe und Sneaker in den Größen 41 bis 50 werden dort dringend benötigt – ebenso Socken und eng anliegende Boxershorts. Außerdem werden für Männer in allen Größen warme Winterjacken und Kapuzenpullover sowie Trainingshosen benötigt.

 

Die Kleidung sollte in einem guten Zustand sein – als ob sie Freunden weitergegeben würde. Die genannten Sachen können werktags von 8 bis 18 Uhr am Empfang der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße 68 kontaktlos abgegeben werden. Zudem stehen dort Container bereit. Die Spendenabgabe ist auch im Textilhafen der Berliner Stadtmission in der Storkower Straße 139D in 10407 Berlin – nahe S-Bahnhof Landsberger Allee möglich. Spendenannahme immer montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr. Auch in der Shopping-Mall Alexa am Alexanderplatz werden montags bis samstags von 11 bis 19 Uhr Kleiderspenden entgegengenommen. Und zwar im Pop-Up       -Store der Berliner Stadtmission in der zweiten Etage gleich neben Spielemax. Leider kann die Berliner Stadtmission die Spenden nicht abholen. Danke an die Berlinerinnen und Berlinern dafür, dass die Container und Annahmestellen der Stadtmission nicht zur Entmüllung nutzen.

 

 

Weitere Infos:

Barbara Breuer

Pressesprecherin

 

Berliner Stadtmission | Evangelische Kirche (EKBO)

Unternehmenskommunikation

Lehrter Straße 68 | 10557 Berlin
Telefon 030 69033-413 I Mobil 0151 129 17 353

breuer(at)berliner-stadtmission.de

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