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Zentrale Beratungsstelle

Ansprechpartner

Elfriede Brüning, Regina Berchner
Tel.: (030) 390 47-40

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Zentrale Beratungsstelle

Über uns

Wir stellen uns vor

Die Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Berlin Levetzowstraße bietet seit 1979 Beratung und weiterführende Hilfen für Menschen ohne eigene Wohnung oder bei drohendem Wohnungsverlust an. Das Team besteht aus neun SozialarbeiterInnen und einer Verwaltungsangestellten in 4 Vollzeit- und 6 Teilzeitstellen. Die Träger der Einrichtung sind die Berliner Stadtmission - Soziale Dienste gGmbH und der Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V..

Die Besucher kommen aus allen Berliner Bezirken, aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland. Neben den Problemlagen Wohnungslosigkeit oder drohendem Wohnraumverlust haben sie in der Regel auch mit Armut, Ausgrenzung, Verwahrlosung, Krankheit, Schulden, Süchten oder - bei ausländischen Wohnungslosen - mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus zu kämpfen.

Ziele der Beratung sind:

o die Behebung einer akuten Notlage,

o Unterstützung bei der Suche nach geeigneten weiterführenden Hilfen und

o die grundlegende Verbesserung der Lebenssituation.

Bei der Problemlösung bieten wir die notwendige Hilfestellung z.B. beim Beantragen oder Durchsetzen gesetzlicher Leistungen, Kontaktaufnahme mit Einrichtungen,  Aufbau von sozialen Bindungen etc. und fördern dabei die vorhandenen Selbsthilfekompetenzen. Grundgedanke der Arbeit ist es, den Klienten ganzheitlich zu helfen. Dass heißt vor allem sie neben der Bearbeitung der besonderen Lebenslagen wie Obdachlosigkeit, Mittellosigkeit und gesundheitlichen Problemen auch in ihren seelischen Nöten ernst zu nehmen. Mit Empathie und viel Geduld versuchen wir, Vertrauen aufzubauen und Barrieren oder Hemmungen abzubauen, die bislang - zum Teil über Jahre -  eine Einbindung in das vorhandene soziale Netz verhindert haben.

Wir arbeiten mit unterschiedlichen Ansätzen, insbesondere der aufsuchenden Arbeit an den Brennpunkten (zum beispiel Bahnhof Zoo), Beratung, Begleitung und Gruppenarbeit. Für ausländische Wohnungslose bieten wir Beratung in mehreren Fremdsprachen (englisch, französisch, spanisch, polnisch) an.

Durch die Einbindung in das Netzwerk der Berliner Wohnungslosenhilfe und angrenzenden Fachdiensten können wir bei der Vermittlung in weiterführende Hilfen auf ein breites Spektrum an Einrichtungen zurückgreifen. Neben der direkten Hilfe durch die Beratung bieten wir außerdem die notwendige Infrastruktur für Wohnungslose in Form von Serviceangeboten wie Information, Möglichkeit der Einrichtung einer Postadresse, medizinische Versorgung,  Wäschereinigung, sanitäre Grundversorgung und Schließfächer an.

Gleichzeitig verstehen wir uns als ein Sprachrohr für Wohnungslose und versuchen über Gremien- und Lobbyarbeit die Situation von Wohnungslosen immer wieder bei verantwortlichen Stellen und in der Öffentlichkeit bewusst zu machen und zu verbessern. Während unserer 25-jährigen Geschichte waren wir immer wieder Motor für neue Entwicklungen in der Wohnungslosenarbeit.

Jährlich beraten wir ca. 1400 Klienten, wobei derzeit eine steigende Tendenz zu verzeichnen ist. Im Jahr 2005 wurden über 6000 Beratungsgespräche geführt. Der Anteil der Frauen liegt bei etwa 22%; der, der ausländischen Wohnungslosen bei ca. 25%.

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