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Juli 2018

Unser Abschlussseminar

Storkower See

Der Juli begann alsbald mit unserem Abschlussseminar in Storkow. Vom Berliner Hbf ging es bis Fürstenwalde (Spree), danach einige Zeit mit dem Bus quer durch Wiesen und Felder und zuletzt wartete noch ein kleiner Fußmarsch durch den Wald bis zu unserer Unterkunft, direkt neben dem Storkower See, auf uns. In erster Linie reflektierten wir diese Woche unser FSJ und machten uns Gedanken über uns und wie wir leben wollen. Wie in jedem Seminar hatten wir auch eine Menge Spaß, zum Beispiel beim Bau einer Kugelbahn mit Rampe, Sprung und Flug. Trotz etlicher Fehlversuche erreichte die Kugel letztlich ihren Bestimmungsort am unteren Ende des Hangs und lies uns alle aufatmen. Da wir Riesenglück mit dem Wetter hatten, wurde der See und die Möglichkeit Kanu zu fahren jeden Tag von einigen genutzt. Doch auch ernste Themen waren Bestandteil unseres Seminars. So beschäftigten wir uns mit Gerechtigkeit und Vergebung und schauten bei Chips und Salzstangen den Film: „Schuld sind immer die Anderen“. Abschließend fanden noch von uns selbst initiierte Workshops statt, wie Sportbeutel bemalen und gestalten, „Capture the Flag“ im Wald, Kanufahren oder Selbstverteidigung. Den Abschluss bildete ein leckerer Grillabend.  Allgemein wurden wir die Woche sehr gut verpflegt – von Falafel bis chinesischen Nudeln mhhh.

Die Kinderbespaßung geht los

Strand Olympiade Zingst

Mitte Juli begannen für einige von uns dann schon die Sommercamps. In Brandenburg und an der Ostsee machen Großfamilien, Jugendgruppen oder sozialschwache Familien Urlaub. Dort werden alle großen und kleinen Kinder von uns Freiwilligen morgens, nachmittags und abends mit einem abwechslungsreichen Programm, welches wir uns selber erarbeitet haben, betreut. Spätestens da war allen klar, dass sich das Jahr dem Ende zuneigt. Einige verabschiedeten sich auch schon für „immer“, denn durch die unterschiedliche Einteilung zu den Sommercamps wird es vorkommen, dass sich bis zum Auszug nicht mehr alle sehen werden. Denn einige werden auch schon eher ausziehen.

Kinderprogramm in Zingst

Betreuer in Zingst

Los ging es nach Zingst mit drei amerikanischen Praktikanten, Paula und Nathan. Am Ufer der Ostsee gelegen, ist der Ort sehr schön, ruhig und perfekt um die Sonne zu genießen. Die erste Woche war sehr nützlich, um zu lernen, wie wir das Kidsprogramm leiten können. Zum Glück war unsere Leiterin Mimi dabei, um uns zu helfen. Unser Hauptthema war Farben. Jeden Tag hatten wir eine Farbe, deren Bedeutung die Kinder lernten und mit der gearbeitet wurde.

Wasserschlacht Zingst

Es hat sehr gut geklappt und die Kinder waren beim Programm motiviert. Das gute Wetter erlaubte es uns, Aktivitäten wie eine Beach-Olympiade zu machen, die mit den Kindern sehr erfolgreich war. Am ersten Wochenende ist Mimi dann nach Groß Väter See weiter gefahren, dafür haben wir Milena und Johanna begrüßt und mit ihnen das Kinderprogramm weitergemacht. In der zweiten Woche war unser Hauptthema Entdecker mit einer passenden biblischen Geschichte für jeden Tag. Abends waren wir baden, haben zusammen Karten gespielt oder sind in die Surfbar gegangen. Nach zwei wunderbaren Wochen mussten uns die amerikanischen Studenten verlassen und eine weitere FSJlerin reiste an.

Letzter großer WG-Abend

In der Zeit, in der ein Großteil der WG auf Sommercamps ist, liegt die WG wie leer gefegt inmitten von Berlin. Ein letzter ‚größerer’ WG-Abend mit uns zehn und den Studenten rundete die langsam immer leerer werdende WG, vor den weiteren Camps noch mal gebührend ab.

Wir verabredeten uns wie immer am Donnerstagabend diesmal auf dem Gelände der Stadtmission, grillten und aßen unsere selbst zubereiteten Köstlichkeiten und redeten und spielten bis tief in den Abend. Von den Studenten waren viele dabei, die ehemals auch FSJler waren und sehr interessiert waren an unseren Erfahrungen und auch unseren Zukunftsplänen. Alles in allem ein sehr gelungener Sommerabend mit netten Leuten.

Skyline von Berlin im Abendrot

Eine leere WG bleibt zurück

Von da an, wurde die WG immer leerer bis zum Schluss nur noch vier Freiwillige vor Ort waren. In dieser Zeit haben sich viele schon von Teilen oder Mitarbeitern ihrer Arbeit verabschiedet. An den Abenden mit wenigen Leuten in der WG wurde gekocht, Singstar gespielt oder Filme geschaut. Auch wenn die WG wie leer gefegt ist, wird kein WG-Abend ausgelassen. Am 26. Juli haben wir Dorothea aus dem Kiwoki zu uns eingeladen und eine tolle Yoga-Stunde draußen im Garten verbracht. Von einer Körperreise, Entspannungsübungen, Atemübungen und sogar einer Einheit auf der Yantramatte, welches eine Akkupressurmatte ist, war alles dabei. Danach sind wir ganz schnell und tiefenentspannt ins Bett gefallen.

Elisa, Nathan & Liesel