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September 2017

Hallöchen, das sind wir, die neuen Freiwilligen der Berliner Stadtmission:

Foto der FSJler

Der Umzug von uns nach Berlin ist nun knapp drei Wochen her, doch wirkt es so, als würden wir hier schon ewig wohnen. Wir haben so viel erlebt: Am 30.8. fuhren/flogen schon 12 der 14 Freiwilligen in unseren neuen Lebensabschnitt und kamen sehr gespannt in der Freiwilligen-WG an, wo Caro und Uli schon auf uns warteten.  Die Hälfte der Freiwilligen kannte sich bereits durch das Bewerbungswochenende im Frühjahr 2017, trotzdem war die Aufregung und gleichzeitige Freude bei allen spürbar. Nach dem Auspacken und Umschauen stand die erste Herausforderung bevor: Alle hatten Hunger und es musste für zwölf Personen gekocht werden; nicht wie zu Hause mit 500g Nudeln und einer Dose Tomatensoße, sondern mit 2kg Nudeln, drei Dosen Tomatensoße und drei Gläsern Pesto.  Zum Glück hat aber alles gut geklappt, sodass wir abends an der Spree entspannen konnten.

Die nächsten Tage wurden hauptsächlich mit Besuchen von Möbelhäusern, Um- und Einräumen, Einkaufen mit dem Bollerwagen, Gottesdienstbesuchen und ersten Erkundungs- sowie Shoppingtouren durch Berlin verbracht. Zusätzlich hatten wir schon einen ersten Seminartag, wo wir Grundlegendes über die Berliner Stadtmission gelernt haben. Am Wochenende kamen dann auch noch die zwei fehlenden Freiwilligen in unserer WG an: Denys, aus der Ukraine, und Sopiko, aus Georgien, die jedoch die letzten zwei Monate schon einen Sprachkurs in Deutschland belegte.  Zur Feier des Tages machten wir uns abends mit dem Großteil der FSJler und FSJlerinnen auf den Weg zur Pyronale (einem Feuerwerkswettbewerb). Dort angekommen stellten wir jedoch fest, dass diese bereits vorbei war, weshalb wir zunächst etwas planlos durch den Untergrund fuhren, bis wir uns entschlossen, dann doch einen gemütlichen Abend in der WG zu verbringen.

WG-Einkauf mit Bollerwagen

Am Montag mussten wir die beiden Neuankömmlinge und unsere WG leider direkt wieder verlassen, da uns ein fünftägiges Seminar des CVJMs erwartete. Dafür fuhren wir nach Schöneberg in das CVJM-Jugendgästehaus, wo bereits mehrere FSJler und FSJlerinnen aus ganz Deutschland waren. Zusammen verbrachten wir tagsüber die mit reichlich Informationen gefüllten Seminareinheiten und genossen abends die Berliner Luft auf der Dachterrasse oder unterwegs in der Stadt. Pausen  wurden mit Musik, Spielen oder Essen überbrückt, so dass die Zeit verflog und die teils auch anstrengende Woche sehr schnell umging. Das Tolle an dem Seminar war, dass jeder sich so einbringen konnte, wie er wollte. Ob es um eine morgendliche/abendliche Andacht ging, wer musiziert oder wer die Spielleitung übernimmt, für jeden war etwas dabei.

Aussicht vom CVJM-Haus

Nun starten wir nach einem weiteren eintägigen Seminar über das WG-Leben (was gar nicht so leicht zu koordinieren ist), ganz gespannt und voller Freude in unsere Arbeit bei der Berliner Stadtmission, die bei allen sehr unterschiedlich und vielfältig ist. Jedoch kann man zum gemeinsamen Leben schon sagen, dass es in der Freiwilligen-WG noch nie langweilig war, es immer was zu tun und zu lachen gibt und wir uns alle schon sehr auf das kommende Jahr miteinander freuen!

Anna