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2. Jetzt geht's los!

Jetzt geht’s los…! Jetzt geht’s los…!

Die erste Arbeitswoche der Freiwilligen-WG

Montag, der 09. September 2013. Ein besonderer Tag für die Freiwilligen, denn es ist der Tag an dem sich alles verändern sollte. Es werden Herausforderungen auf die Jugendlichen zukommen, die ungeahnte Talente, aber auch Bereiche, die mehr Erfahrung bedürfen, offenbaren. Und das sind die Auserwählten:

Tabea, die housekeepende Gutelaunefee.
Mareike, die Oase des Friedens.
Christine, die schutzbedürftige Frohnatur.
Lynn, die ehrgeizige Überlebenskämpferin.
Ingmar, der hilfsbereite Blindenführer.
Aaron, der konterstarke Musiker.
Anne, die singende Handwerkerin.
Timo, der ironische Tegeltyp.
Lucas, der motivierte Haareglätter.
Und ich, Maike.

Die Bedrohungen der Woche: Zeitmanagement, Essen nicht anschimmeln lassen, früh genug ins Bett gehen und die Küche sauber halten. Ganz schön heftig für zehn Jugendliche, die gerade erst aus Hotel-Mama und ins kalte Wasser der Berliner Stadtmission geschmissen wurden. Aber was haben wir denn schon für eine Wahl? Richtig – Herausforderung annehmen oder kläglich untergehen.

Doch neben der nervenbelastenden Druckausübung des selbstständigen Lebens, konnten auch einige Erfolge gefeiert werden:

Zum einen gelang es Christine, die keinem Fettnäpfchen auszuweichen vermag, eine Gardinenstange ohne Halterung und nur mit zwei Nägeln an der Wand zu befestigen – sie machte also das Unmögliche möglich. Wir sind stolz auf dich!

Außerdem zauberten Lynn und Tabea unglaublich schmackhafte Zimtschnecken, die den ein oder anderen wohligen Aufseufzer aus den Mündern der Freiwilligen und hoffentlich auch Uli, für den diese eigentlich bestimmt waren, entlockte. Danke für dieses geschmackliche Highlight, ihr zwei.

Zudem gibt es den Erfolg der Installation zweier W-lan-Router zu feiern, sodass nun auch die Internetlosen, deren Lan-Kabel aus unerklärlichen Gründen nicht funktionsfähig war, wieder Anschluss an die sozialen Medien erhielten. Danke an dieser Stelle an Timo, Lucas, Aaron, Ingmar und dessen Vater.

Nach langer Zeit und mehrfachen Anläufen gelang es mir, Maike, dank vieler Unterstützung der WGler endlich mein neues Bett aufzubauen. Puh, gutes Gefühl endlich nicht nur auf einer Matratze auf dem harten Boden schlafen zu müssen…

Besonderes Lob geht auch an Lynn und mich (Eigenlob stinkt, ich weiß, aber ♪♪‚I don’t care... I love it…’♪♪), da wir ein extrem hartes Survivalcamp über den ganzen Flur überlebten. Mit letzter Kraft robbten wir am Geländer entlang bis zur langersehnten WG, wo jedoch keiner auf uns wartete. Schade.

Am Donnerstag gab es auch schon den ersten WG-Abend. Begonnen mit Lobpreis und einem kleinen Input, begleitete uns Thomas Hölzemann, der Pastor der Gemeinde ZaH, nach einer Führung übers Gelände in seine Wohnung, wo seine Frau Doris bereits mit leckrem Essen auf uns wartete. Mh, das hat gut geschmeckt. Doris, Thomas? Wenn ihr das lest: Nochmals vielen Dank für die Einladung und das gute Essen. Wir sind gerne wieder eure Gäste!

Insgesamt gab es viele Eindrücke von den einzelnen Einsatzstellen, die zum Staunen, Lachen, aber auch Weinen anregen. Wir sind dankbar für jede Erfahrung, die wir machen dürfen und können und freuen uns auf die folgenden Momente, die unser Leben bereichern werden.

Bis bald und Servus,

die Freiwilligen

 

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