Dem Frieden dienen

Weltfriedenstag

Am 21. September 1981 verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO): „Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.“

Die Berliner Stadtmission steht mit ihren Projekten seit vielen Jahren an der Seite von jenen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten.

Setze dich heute, am Weltfriedenstag, mit uns zusammen für Gastfreundschaft und Frieden ein!

Kein Frieden in der Ukraine

Leider herrscht bereits seit über einem halben Jahr Krieg in der Ukraine. Die Folgen sind Angst, Leid, Tod, Zerstörung und Flucht. Unzählige Menschen erreichen seit Kriegsbeginn Deutschland, um hier eine neue Lebensgrundlage zu finden. Als Berliner Stadtmission haben wir bereits tausende Menschen in der Willkommenshalle empfangen und begleiten sie bei ihren ersten Schritten. Im Haus Kopernikus finden einige von ihnen vorübergehend ein Zuhause. Das Café Ukraine ermöglicht kulturellen und kulinarischen Austausch zwischen Geflüchteten aus aller Welt und Berliner:innen.

Flüchtlingshilfe der Berliner Stadtmission

Doch nicht erst seit der Ukrainekrise ist die Flüchtlingshilfe ein Schwerpunkt der Berliner Stadtmission. Seit vielen Jahren unterstützen wir Menschen, hier anzukommen, Kontakte zu knüpfen, Deutsch zu lernen, sich eine Lebensgrundlage zu erschließen, Selbstständigkeit zu erlangen und sich zu entfalten. In unserem Haus Leo wohnen rund 150 Angekommene verschiedenster Nationen friedlich zusammen. Durch ein pädagogisches Angebot werden die derzeit 66 Minderjährigen in ihrer Entwicklung gefördert. Im Refugio gestalten 37 Menschen unterschiedlichster Ethnien und Religionen, mit und ohne Fluchterfahrung, zusammen ihr Leben. Gemeinsames Kochen, Spielen oder Ausflüge stehen auf dem Programm.

Gemeinsam wachsen

Auch das Begleitprogramm schafft Begegnungsräume für Menschen mit Migrations- und Zufluchtsgeschichte und Berliner:innen. Derzeit begleiten wir 450 Teilnehmende aus über 32 Nationen. Zusammen mit Ehrenamtlichen lernen sie von- und miteinander auf Augenhöhe, erleben Gemeinschaft und werden auf ihrem Weg in ihrer Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit gestärkt. Unter dem Leitmotto „Learning by doing“ erhalten sie das richtige Handwerk für den Berliner Alltag. Auch der Blick aller Beteiligten für Alltagsrassismuss wird geschärft. In einer partizipativen Theatergruppe können sie ihre Geschichte mit der Welt teilen:

„Bürgerkrieg, islamistischer Terror, Trockenheit und Hunger. Zeinab* hatte als alleinerziehende Mutter in Somalia keine Lebensgrundlage für sich und ihre jugendlichen Töchter. Ihr gelang die Flucht nach Deutschland, mit dem Ziel, ihre Töchter möglichst bald nachzuholen. Doch das ist schwieriger als gedacht. Zuerst muss sie Deutsch lernen, sowie einen Job und eine Wohnung finden. Etwas verloren landet sie 2020 im Begleitprogramm der Berliner Stadtmission. Es ist ihr kaum möglich, sich zu verständigen. Doch mit Hilfe der ehrenamtlich Engagierten lernt sie schnell Deutsch, findet schon bald einen Job als Reinigungskraft in einem Krankenhaus und später sogar eine Wohnung. Aufgrund ihrer Herkunft erlebt sie immer wieder Diskriminierung. In einem Möbelhaus wird sie rassistisch behandelt und betrogen. Auch hier unterstützt das Begleitprogramm sie, für ihr Recht einzustehen. Zeinab ist inzwischen sehr selbstständig und kämpft mit einer Anwältin darum, ihre Mädchen baldmöglichst in die Arme schließen zu können.“ Jolien Luckow ist Sozialarbeiterin und stellvertretende Leiterin des Begleitprogramms

*Name geändert, Bild exemplarisch

Unterstütze mit uns Geflüchtete auf ihrem weiteren Weg

Mit deinem Beitrag stellst du sicher, dass wir Menschen mit Fluchtgeschichte weiterhin einen Schutzort geben und ihnen dabei helfen, hier Fuß zu fassen.

15 € Materialkosten sorgen dafür, dass die Teilnehmenden des Begleitprogramms in ihren Deutschunterricht starten können.

50 € unterstützen das Refugio dabei, durch wöchentliche Aktivitäten die Gemeinschaft ihrer Hausbewohner:innen zu stärken.

130 € tragen dazu bei, die 66 Kinder und Jugendliche im Haus Leo durch Ausflüge und einen erneuerten Spieleraum persönlich zu fördern.

Schenken Sie Gemeinschaft, positive Erfahrungen und neue Perspektiven für Geflüchtete.


Jetzt Spenden!

Beten Sie mit uns gemeinsam für Frieden

Jeden Mittwoch um 12 Uhr trifft sich eine Gruppe der Berliner Stadtmission, um gemeinsam für Frieden in der Ukraine zu beten.

Wir laden dich ein, dich mit uns im Gebet zu verbinden.
Dabei können dich zum Beispiel diese Worte unterstützen:

Dreieiniger und barmherziger Gott,
Du bist ein Gott des Friedens und der Versöhnung.
Mitten am Tag und mitten in einer von Krieg zerrissenen Welt
Kommen wir zu dir.
Mit unseren Fragen, unserer Verunsicherung, unserer Wut,
Verzagtheit und Trauer,
unserer Hoffnung, Entschlossenheit und Solidarität.

Wir klagen dir unseren Schmerz über jede Form kriegerischer Gewalt, Menschenverachtung, Diktatur und Benachteiligung von Schwachen.
In besonderer Weise bitten wir dich für Frieden in der Ukraine.
Wir vertrauen darauf, dass du unsere Welt und uns Menschen nicht allein lässt.
Herr erbarme dich!

Amen


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