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SM Panorama: Ausgabe 2/2016

Schlüsselbund der Stadtmission mit dem Aufdruck: Geliebt! Beloved!

Gastfreundschaft

Portraitfoto Joachim Lenz

„Wir leben Gastfreundschaft“. So steht es im Leitbild der Berliner Stadtmission. Seit 139 Jahren bemühen wir uns, Menschen eine Heimat zu geben – eine Heimat auf Zeit oder sogar ganz: Leiblich, seelisch und geistlich. „Übt Gastfreundschaft!“, schreibt der Apostel Paulus (Römer 12,13). Ohne Wenn und Aber. Wer in eine unserer Notübernachtungen kommt, um geschützt eine kalte Winternacht zu verbringen, ist unser Gast. Jeder wird respektvoll behandelt und freundlich versorgt. Auch wer angetrunken oder unleidlich ist. Christen achten das Gastrecht, ob sie sich ihre Gäste ausgesucht haben oder nicht.

Ohne Wenn und Aber?

Wer als obdachloser Mensch in unsere medizinische Ambulanz kommt, ist dort ebenfalls Gast und wird versorgt. Auch wenn er aus staatlicher Sicht „nicht anspruchsberechtigt“ ist und kein Recht auf finanzielle Unterstützung oder Leistungen aus dem Gesundheitssystem hat, weil er aus einem Nicht-EU-Staat kommt. Übt Gastfreundschaft! Ohne Wenn und aber. Zweimal, dreimal, immer wieder. Und wer auf der Flucht bei uns ankommt, kommt auch bei uns unter. Nicht nur wenn er aus Syrien oder dem Irak kommt. So weit klingt das einfach. Aber was, wenn der Fremde wirklich fremd ist und mir fremd bleibt?

Gastfreundschaft wirklich für alle?

Gibt es vielleicht doch auch für uns „nicht anspruchsberechtigte“ Personen? Natürlich nicht! Aber was ist, wenn sie dann kommen – und mir überhaupt nicht passen? Wenn sie womöglich unverschämt sind oder Spötter, Atheisten, Wirtschaftsflüchtlinge, Andersgläubige, Kriminelle – und wollen unsere Gäste sein? Gilt es dann auch? Unbegrenzt, vorbehaltlos, ohne Wenn und Aber? Oder doch nur, wenn und weil sie sich hoffentlich ändern? Hat Jesus eigentlich wirklich alle angenommen? „Gott will nicht, dass ich den Andern nach dem Bilde forme, das mir gut erscheint, also nach meinem eigenen Bilde, sondern in seiner Freiheit von mir hat Gott den Andern zu seinem Ebenbilde gemacht.“ So hat Dietrich Bonhoeffer einmal geschrieben. Es ist gut, wenn uns gerade fremde, andere Menschen willkommen sind. Übt Gastfreundschaft, sagt der Apostel. Und er sagt es ohne Wenn und Aber.

Ihr Pfarrer Joachim Lenz  

Geliebt! Beloved!

Geliebt „Geliebt!“, englisch: „Beloved!“ steht auf dem Schlüsselband vom Titelbild. Beim Stadtmissions-Geburtstagsfest am 6. März haben wir die Bänder an unsere Gäste verschenkt: „Du bist, Sie sind GELIEBT.“ Es ist eine Grundüberzeugung im christlichen Glauben, dass Gott uns Menschen bedingungs- und vorbehaltslos nicht nur annimmt, sondern liebt. Das sprengt mein Vorstellungsvermögen, aber ich darf es glauben.

Liebe deinen Nächsten …
Das biblische Gebot der Nächstenliebe ist eine gewaltige Zumutung. Doch wer sich selbst geliebt fühlt, hat es leichter, anderen Menschen freundlich, hilfsbereit und geduldig zu begegnen. In allen Arbeitsbereichen der Berliner Stadtmission sind Menschen tätig, die sich mit großem persönlichem Engagement, mit Liebe und Hingabe ihren Aufgaben stellen.

Kompetenz und Liebe
Viele, die bei der Stadtmission Hilfe suchen, fühlen sich ungeliebt. Gerade Wohnungslose sind oft gefangen in einem Teufelskreis aus fehlender Selbstachtung, Verwahrlosung, Krankheit und der alltäglichen Erfahrung, gemieden zu werden und sich wertlos zu fühlen. An den gleichgültigen bis angewiderten Gesichtern vieler Mitmenschen lesen sie die vermeintliche eigene Wertlosigkeit ab. Grenzenlose Hoffnungslosigkeit wird dann zum Selbstschutz. Neben großer professioneller Kompetenz bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den hilfesuchenden Menschen viel Geduld und Liebe entgegen. Die Bereitschaft, nach Rückschlägen nicht aufzugeben, ist unbezahlbar.

Gott ist dabei
Diesen Geist spiegeln auch die Berichte und Geschichten in diesem Heft wider. Es liegt viel helle, frohe Hoffnung darin, dass es wirklich wahr ist: Wenn Liebe Menschen ins Leben zurückbringt, ist Gott nicht weit. Was Joachim Lenz bei der Eröffnung des Hygienecenters am Bahnhof Zoo (Seite 7) sagte, bringt es für die Arbeit der Berliner Stadtmission auf den Punkt: Wir retten nicht die Welt, aber wir verbessern sie. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und einen vergnügten, sonnigen Frühling.

Ihre Bettina Kopps  

Kochen für die Kältehilfe - Heiße Suppe und coole Musik

600 frische, nahrhafte Portionen heiße Suppe bereitet das Team um Küchenchef Klaus-Dieter Hoppe jeden Tag für die Einrichtungen der Kältehilfe der Berliner Stadtmission zu. Lebensmittelspenden der „Tafel“ werden in riesigen Töpfen zu leckerem Eintopf verarbeitet und nachmittags vom Kältebus in unsere Notübernachtungen gefahren. Ohne ehrenamtliche Hilfe wäre diese Riesenaufgabe gar nicht zu bewältigen. So kommen unter anderem auch regelmäßig Flüchtlinge aus der nahegelegenen Flüchtlingsnotunterkunft Kruppstraße zum Helfen.
Musiker von „Metalheads vs. Hunger“ unterstützen seit Jahren die Kältehilfe. Sie bereiteten im Februar mit ehrenamtlicher Hilfe der „Zigeunerköche“ unseren obdachlosen Gästen einen schönen Abend. Schnitzel mit Kartoffelsalat und ein Konzert waren Gute-Laune-Garanten in der Notübernachtung.

Zigeunerkoch Joe Riha hilft in der Küche.

Erfahrungen in der Kältehilfe - Freundlich und dankbar

„Für mich ist die Notunterkunft für Obdachlose im Zentrum am Hauptbahnhof ein einzigartiger Ort der Begegnung. Meist haben unsere Gäste nichts außer der Plastiktüte, die sie am Eingang abgeben. Es ist bemerkenswert, mit welcher Freundlichkeit und Dankbarkeit sie trotz allem kommen. Die Arbeit gibt mir sehr viel zurück und lässt mich bewusst dankbarer werden für alles, was ich habe. Nach vier Monaten in der Kältehilfe habe ich persönlichen Kontakt zu vielen Gästen aufgebaut. Es ist schön, ihnen auch außerhalb der Notübernachtung zu begegnen und mit einem freundlichen Lächeln begrüßt zu werden.“

Yannick Büchle, 20 Jahre, macht ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Berliner Stadtmission

Kältehilfe der Berliner Stadtmission

  • Zwei Kältebusse
  • Drei Kälte-Notübernachtungen, ein Nachtcafé mit insgesamt 298 Schlafplätzen.
  • Bis Ende Februar ca. 35.000 Übernachtungen in den Kältehilfeeinrichtungen seit 1. November 2015.
  • 946 Patienten wurden in der medizinischen Versorgung in der Notübernachtung und in der Ambulanz behandelt. 115 Menschen wurden von der mobilen Straßenambulanz aufgesucht.
  • 17 Patienten wurden von Notübernachtungen und Ambulanz auf die Pflegestation verlegt.

Hilfen und Chancen für kranke Wohnungslose

Ein obdachloser Gast wird in der Ambulanz untersucht.Ein obdachloser Gast wird in der Ambulanz untersucht.

Seit Dezember bietet die Berliner Stadtmission kranken Wohnungslosen vier Pflegebetten, um sich auszukurieren. Im letzten Heft haben wir davon berichtet. Leiterin Svetlana Krasovski erzählt dankbar, dass die oft schwierige Arbeit zu etwas Gutem führt, das Bestand hat.

Ein geborgener Raum eröffnet Chancen
„Wir erleben, welche Chancen die Pflegebetten – abgesehen von der nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit – mit sich bringen. Dadurch, dass die Patienten über eine längere Zeit an einem geborgenen, festen Ort sind und sich nicht ständig abmühen müssen, Geld und Essen zu besorgen, können sie sich mit anderen Dingen befassen, wie zum Beispiel wieder eine Wohnung zu bekommen. So rief ein Patient an, der wenige Tage zuvor auskuriert von der Pflegestation entlassen worden war. Hier bei uns hatte er begonnen, sich um einen Platz in einer Wohneinrichtung zu kümmern. Nun konnte er froh einen Erfolg vermelden. Zudem hat er sich um den Wiedereinstieg in die Krankenkasse gekümmert und hat sogar wieder Kontakt zu seinem ehemaligen Arbeitgeber.

Unvoreingenommene Begegnung
Ein anderer Mann, der ein paar Wochen Patient in unserer Pflegestation war, berichtete freudestrahlend, dass er einen Platz im Übergangshaus sicher habe. Das Übergangshaus ist eine Einrichtung der Berliner Stadtmission, die Menschen hilft, von der Straße zu kommen und in der Übergangszeit ein betreutes Wohnen anbietet. Dieser Mann hat jetzt eine gute Chance, dauerhaft von der Straße wegzukommen. Ein langjähriger Patient der Ambulanz für Wohnungslose* war kürzlich wieder da. Er fügt sich regelmäßig selbst Verletzungen zu und braucht starke Zuwendung und unvoreingenommene Begegnung. Es war niederschmetternd zu sehen, dass er sich in den Tagen zuvor wieder selbst verletzt hatte. Und doch gibt es auch einen ermutigenden Fortschritt, denn wir haben ihn einige Zeit später ohne neue Verletzungen angetroffen. Es tut gut, zu erleben, dass die Zeit, Geduld und Mühe auch erkennbare Ergebnisse zeigen.“ Die Pflegezimmer wurden im Rahmen der Kältehilfe eingerichtet und finanziert. Mit deren Ende am 31. März ist die Zukunft der Pflegezimmer ungewiss, da sie von da an aus Spenden finanziert werden müssen.

*In der Ambulanz werden ganzjährig kranke wohnungslose Menschen behandelt.

Feriendorf Groß Väter See - Gastfreundschaft mit Herz und Hand

Im Feriendorf Groß Väter See der Berliner Stadtmission, nördlich von Berlin in der Schorfheide gelegen, ist immer lebendiges Treiben: Tagungsgäste, Schulklassen, Gemeinden, Familien auf Wochenend- oder Jahresurlaub – 12.000 Gäste kamen im letzten Jahr. In 34 Ferienhäusern und acht Tagungs- und Probenräumen wird musiziert, gearbeitet, gespielt, relaxt, gelernt, gelacht oder auch mal gestritten. Reinhard Behrens leitet das Haus. Gastfreundschaft liegt ihm am Herzen und wird hier konkret und praktisch. Ihm und seinem 25-köpfigen Team ist es wichtig, den Einzelnen im Blick zu haben. „Bei uns ist es selbstverständlich, ein weinendes Kind zu fragen was passiert ist, älteren Gästen zu helfen und für jeden ein offenes Ohr zu haben“, betont er. „So verstehen wir Gastfreundschaft und das macht uns Freude.“

Sorgsam für die Schöpfung
Auch Nachhaltigkeit ist ein großes Anliegen und kommt in allen Bereichen zum Tragen. So werden zum Beispiel in der Küche möglichst nur regionale und frische Lebensmittel verarbeitet. Zusammen mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurde ein Konzept zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung" erarbeitet, um Kindern Wissen und auch ein Gefühl für ihre natürliche Umgebung zu vermitteln und sie für einen sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen zu sensibilisieren. Bei Ausflügen ins Moor und an den See oder bei der Zubereitung selbstgekochter Schokolade erfahren die jungen Menschen mit Kopf, Herz und Hand Gottes Schöpfung. „Wir möchten mit unseren Mitteln Menschen unterstützen, mehr Lebensqualität zu erlangen – so wie es auch im Leitbild der Berliner Stadtmission festgeschrieben ist“, erklärt Reinhard Behrens. Ihm ist es auch zu verdanken, dass seit Kurzem vor dem Feriendorf von Freitag bis Sonntag ein Bus hält* – auch das ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.

 

Kinder erkunden das Gelände des Groß Väter Sees.

Feriendorf Groß Väter See Groß Väter 34 | 17268 Templin OT Groß Dölln Telefon (039883) 48999-0

*Fahrplan auf www.feriendorf-gross-vaeter-see.de

www.feriendorf-gross-vaeter-see.de

Eine besondere Art der Gastfreundschaft - Hygienecenter für Wohnungslose

Franziska schneidet einem Gast die Haare.In ihrem "Salon" im Hygienecenter geht Frisörin Franziska gern auch auf individuelle Vorlieben ein.

Der obdachlose Mann kann es nicht glauben. Wieder und wieder fragt er ungläubig und schüchtern bei der Mitarbeiterin des Hygienecenters nach: „Kann ich hier auf die Toilette gehen?“ – „Ja, natürlich.“ – „Was kostet das?“ – „Das ist kostenlos für Sie.“ – „Und was kostet duschen?“ „Auch das kostet Sie nichts.“ – „Und der Friseur und die Fußpflege?“ – „Kostenlos.“ Seit Anfang Dezember können obdachlose Menschen in der Nähe der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo ein modernes Hygienecenter nutzen. Die Deutsche Bahn hat für 300.000 Euro ehemalige Personalräume modern und zum Teil barrierefrei mit WCs und Duschen ausgestattet, sowie einen Raum, in dem Friseur und Fußpflege angeboten werden. Die laufenden Kosten für täglich acht Stunden Öffnungszeit trägt der Berliner Senat. Die Firma Hering Sanikonzept stellt das Personal für den laufenden Betrieb. Einen Teil der Personalkosten, runde 2.500 Euro, spendet das Unternehmen monatlich.

Türöffner und Eisbrecher
Zwei Mitarbeiter der Bahnhofsmission sind vor Ort und nehmen Kontakt zu den Besuchern auf. Claudia Haubrich leitet die Arbeit im Hygienecenter: „Man kommt den Menschen hier besonders nah“, hat sie erfahren. „Der Ort ist Türöffner und Eisbrecher, neben Gesundheitsfürsorge machen wir Seelsorge und vermitteln in weiterführende Hilfen.“ Sie erlebt, dass Obdachlose an diesem Ort eine regelrechte Wandlung durchmachen. „Manch einer, der geduckt, verdreckt und schlecht riechend kam, hält sich aufrecht, wenn er geht.“

Einmal täglich warm und wohl
Ein Besucher schildert, wie schwer zu ertragen die Kälte im Winter für ihn ist. Im Hygienecenter ungestört und ohne Zeitdruck eine warme Dusche genießen zu können, bedeutet für ihn, sich einmal am Tag warm und wohl in seiner Haut zu fühlen. „Am Anfang konnte ich nicht glauben, dass ich nicht rausgeschmissen werde, auch wenn ich mal 20 Minuten in der Dusche bin“, erinnert er sich. Alle waren positiv überrascht, wie reibungslos der Betrieb von Anfang an lief. Unter den Besuchern gibt es kaum Konkurrenz, niemand nutzt die Angebote über Gebühr aus und die meisten achten auch selbst auf Sauberkeit und Hygiene.

Eine Barriere fällt
Als im Dezember Abendschau-Reporter Uli Zelle für einen Fernsehbericht über das Hygienecenter einen Besucher interviewte, fragte er später irritiert nach: „Der Mann wirkt nicht wie ein Obdachloser!“ Die Antwort des Mitarbeiters: „Sie hätten ihn vor zwei Wochen sehen müssen ...“ Ein obdachloser Mensch, der durch Anblick und Geruch Ekel auslöst, wird von der Umwelt oft gemieden. Vielleicht wirft man ihm gerade noch eine Münze hin. Doch wer „unsichtbar“, wer kein „angesehener“ Mensch ist, hat es um so schwerer, Selbstachtung zu empfinden. Zumal obdachlose Menschen ohnehin häufig seelisch angeschlagen sind. Diese unsichtbare Barriere fällt, wenn der Mensch gepflegter und nicht mehr auf den ersten Blick als Obdachloser zu erkennen ist. Eine Aufwärtsspirale kann so in Gang kommen: Die Rückkehr in die menschliche Gemeinschaft kann das Selbstbild positiv beeinflussen und im besten Fall den Wunsch aufkeimen lassen, das Leben auf der Straße zu beenden. Dann hilft die Berliner Stadtmission mit ihren zahlreichen weiterführenden Angeboten. Bei der Eröffnung im Dezember brachte es Stadtmissionsdirektor Joachim Lenz auf den Punkt: „Die Welt wird durch das Hygienecenter nicht gerettet – aber verbessert!“

www.berliner-stadtmission.de/bahnhofsmission

Von Flüchtlingen Gastfreundschaft lernen - 139. Jahresfest in der Flüchtlingsunterkunft

Stadtmissionsdirektor Lenz dankt den ehrenamtlichen Helfern.Stadtmissionsdirektor Lenz dankt dem Team der Mertensstraße für ihre großartige Arbeit.

Fast 500 Freunde und Mitarbeitende waren am 6. März in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Mertensstraße zu Gast, um dort gemeinsam mit Bewohnern den 139. Geburtstag der Berliner Stadtmission zu feiern.

Geliebt – Beloved
Das Fest an diesem besonderen Ort stand unter dem Motto „Geliebt – Beloved“. Es ging um Kennenlernen, Begegnung auf Augenhöhe, Wertschätzung und darum, sich als geliebte Geschöpfe Gottes wahrzunehmen. Auch in der Predigt von Stadtmissionsdirektor Joachim Lenz über das Gleichnis des verlorenen Sohnes war die bedingungslose Liebe Gottes Thema. Teile des Gottesdienstes übersetzten ehrenamtliche Mitarbeiter auf Farsi und Arabisch. Es war ein schönes, fröhliches Fest. Gemeinsam wurde gesungen, gegessen und gelacht.

Gastfreundich empfangen
Gerichte aus aller Welt gab es zum Festessen, das auch religiös bedingte Speisegebote respektierte: Geflügel, Couscous, Baklava und Sesamgebäck schmeckte allen Gästen und auch den Bewohnern der Mertensstraße, bei denen wir mit unserem Fest zu Gast waren.

Ein Stoff Kreuz an der Wand, welches Flüchtlinge angefertigt haben.

Ihre Spende hilft! Durch Sie - über uns - für andere

Für Kinder und Jugendliche
Unsere Kinder- und Jugendprojekte sind vielseitig. Neben einer Kindertagesstätte, Fahrrad-Werkstätten und Musicalprojekten rücken unsere Ferienstätten Groß Väter See und Gussow in der wärmeren Jahreszeit mehr in den Vordergrund. Sie stehen allen offen. Familien, Schulklassen, Konfirmandengruppen – alle kommen hier auf ihre Kosten, denn z. B. Groß Väter See bietet neben einem fantastischen Umfeld auch ein attraktives Bildungsangebot. Nach dem Motto: Mit Kopf, Herz und Hand spielerisch Kompetenzen erlangen.
Zum Beispiel: 50 Euro von 100 Freunden helfen, Ferngläser, Schnitzmesser und einen Lehmofen zum Brot- und Pizzabacken anzuschaffen.
Helfen Sie mit, die junge Generation zu prägen!

Für kranke Obdachlose
Das Leben der wohnungslosen Gäste ist in der wärmeren Jahreszeit kaum leichter als im Winter. So muss unsere Obdachlosenarbeit auch nach Schließung der Winter-Notunterkünfte weitergehen. Die Hilfen werden das ganze Jahr über in Anspruch genommen. Unsere Ambulanz und die neuen Pflegezimmer auf dem Gelände des Zentrums am Berliner Hauptbahnhof für Obdachlose haben großen Zulauf. Das ist sehr gut. Um die Pflegezimmer weiterhin anbieten zu können, brauchen wir ab April täglich 250 Euro. Bitte helfen Sie obdachlosen Menschen, die ohne unsere Angebote keine medizinische Versorgung hätten, durch Ihre Spende!
Zum Beispiel: 100 Euro von 500 Freunden helfen, die Pflegezimmer bis zum Beginn der nächsten Kältehilfe im November weiterhin geöffnet zu halten. Unterstützen Sie die Berliner Stadtmission dabei, für Bedürftige da zu sein! Helfen Sie uns zu helfen!

www.berliner-stadtmission.de/spenden

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DAS BESTE - Fest für die Stadt
3.Juli 2016 ab 11 Uhr

Ferien für Kinder und Jugendliche
Gussower Erbniscamp (GEC) für Kinder von 8-13 Jahren in den Sommerferien. Auf einem wunderschönen Freizeitgelände bei Berlin, umringt von Wäldern und Seen erwarten die Kids: Geländespiele, kreative und sportliche Workshops, Lagerfeuer, Wald und See, viele andere Kinder und jede Menge Platz zum Spielen, eine Riesenschaukel, Fußballplatz und Beachvolleyball, ein bunter Abend mit Disco und am Ende ein großes Familienfest. In den Herbstferien GEC Reloaded 145€ pro Kind, Vollpension im Mehrbettzimmer.

Jugendcamp für Jugendliche ab 13 Jahren in Gussow mit kreativen Workshops, christlichen Themen, Lagerfeuer, Geländespielen, Fußball-und Volleyball, Party am Strand – kurz: Eine Woche Action und tolle Gemeinschaft. 195€ pro Person, Vollpension im Mehrbettzimmer

GEC 1: 25.7.-30.7.
GEC 2: 1.8.-6.8.
GEC 3: 8.8.-13.8.
GEC 4: 15.8.-20.8.
GEC Reloaded: 15.-22.10.

www.gussower-erlebniscamp.de

Jugendcamp: 27.8-3.9

www.jkb-jugendcamp.de

 

Schiffsgottesdienst 2016
2.Oktober (Erntedank)
Anlegerstelle Paul-Löbe-Haus, 11 Uhr

Mit Gott auf der Spree
Berlin christlich erleben bei einer Dampferfahrt
1.Mai, 5.Juni, 10.Juli, 7.August, 4.September