Liedtexte Adventssingen

Advents-Liedersingen

ES IST FÜR UNS EINE ZEIT ANGEKOMMEN

Es ist für uns eine Zeit angekommen
die bringt uns eine große Freud
Es ist für uns eine Zeit angekommen
die bringt uns eine große Freud
Über's schneebeglänzte Feld wandern wir
wandern wir
Durch die weite weiße Welt

Es schlafen Bächlein und See unter'm Eise
es träumt der Wald einen tiefen Traum
Es schlafen Bächlein und See unter'm Eise
es träumt der Wald einen tiefen Traum
Durch den Schnee der leise fällt wandern wir
wandern wir
Durch die weite weiße Welt

Vom hohen Himmel ein leuchtendes Schweigen
erfüllt die Herzen mit Seeligkeit
Vom hohen Himmel ein leuchtendes Schweigen
erfüllt die Herzen mit Seeligkeit
Unter'm sternbeglänzten Zelt wandern wir
wandern wir
Durch die weite weiße Welt

ALLE JAHRE WIEDER

Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
dass es treu mich leite
an der lieben Hand.

TOCHTER ZION

Tochter Zion, freue dich!
Jauchze, laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir!
Ja er kommt, der Friedenfürst.
Tochter Zion, freue dich!
Jauchze, laut, Jerusalem!

Hosianna, Davids Sohn,
Sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewig' Reich,
Hosianna in der Höh'!
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gesegnet deinem Volk!

Hosianna, Davids Sohn,
Sei gegrüßet, König mild!
Ewig steht dein Friedensthron,
Du, des ew'gen Vaters Kind.
Hosianna, Davids Sohn,
Sei gegrüßet, König mild!

HERBEI, O IHR GLÄUBIGEN

Herbei, o ihr Gläubigen,
fröhlich triumphierend,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein,
uns zum Heil geboren!

O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

Du König der Ehren,
Herrscher der Herrscharen;
Du, ruhest in der Krippe im Erdental:
Gott, wahrer Gott,
von Ewigkeit geboren!

O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!

O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

O TANNENBAUM

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter:
du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

IN DER WEIHNACHSTBÄCKERREI

In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
in der Weihnachtsbäckerei.

Wo ist das Rezept geblieben
von den Plätzchen, die wir lieben?
Wer hat das Rezept
verschleppt.
Na, dann müssen wir es packen,
einfach frei nach Schnauze backen
Schmeißt den Ofen an
und Ran!

Brauchen wir nicht Schokolade
Zucker Honig und Succade
und ein bisschen Zimt?
das stimmt!
Butter, Mehl und Milch verrühren
zwischendurch einmal probieren
und dann kommt das Ei
vorbei!

Bitte mal zur Seite treten,
denn wir brauchen Platz zum Kneten.
Sind die Finger rein?
Du Schwein!
Sind die Plätzchen, die wir stechen,
erstmal auf den Ofenblechen,
warten wir gespannt.
Verbrannt!

SIND DIE LICHTER ANGEZÜNDET

Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum;
Weihnachtsfreude wird verkündet
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte, Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein!

Süße Dinge, schöne Gaben
gehen nun von Hand zu Hand.
Jedes Kind soll Freude haben,
jedes Kind in jedem Land.
Leuchte, Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein!

Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt;
Weihnachtsfriede wird verkündet,
zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte, Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Friede sein!

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all,
zur Krippe her kommet, in Betlehem Stall,
und seht was in dieser hochheiligen Nacht,
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

Oh seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtlein's, hell glänzendem Strahl,
in reinlichen Windeln, das himmlische Kind,
viel schöner und holde als Engel es sind.

Da liegt es das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,
Maria und Josef, betrachten es froh,
die redlichen Hirten, die beten davor,
hoch oben schwebt lobend der Enge'lein Chor.

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie;
erhebet die Hände und danket wie sie.
Stimmt freudig, ihr Kinder, - wer wollt' sich nicht freu'n?
 - stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein.

VOM HIMMEL HOCH DA KOMM ICH HER

1. Vom Himmel hoch, da komm ich her.
Ich bring' euch gute neue Mär,
Der guten Mär bring ich so viel,
Davon ich singn und sagen will.

2. Euch ist ein Kindlein heut' geborn
Von einer Jungfrau auserkorn,
Ein Kindelein, so zart und fein,
Das soll eu'r Freud und Wonne sein.

3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,
Der will euch führn aus aller Not,
Er will eu'r Heiland selber sein,
Von allen Sünden machen rein.

4. Er bringt euch alle Seligkeit,
Die Gott der Vater hat bereit,
Daß ihr mit uns im Himmelreich
Sollt leben nun und ewiglich.

15. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
Der uns schenkt seinen ein'gen Sohn.
Des freuen sich der Engel Schar
Und singen uns solch neues Jahr.

ES IST EIN ROS ENTSPRUNGEN

Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart.
Wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht, mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein das ich meine, davon Jesaias sagt:
Maria ist's, die Reine, die uns das Blümlein bracht.
Aus Gottes ew'gen Rat hat sie ein Kind geboren
wohl zu der halben Nacht.

Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß,
mit seinem hellen Scheine vertreibt's die Finsternis.
Wahr' Mensch und wahrer Gott, hilf uns aus allem Leide,
rettet von Sünd' und Tod.

MORGEN KINDER WIRD'S WAS GEBEN

Morgen, Kinder, wird's was geben,
morgen werden wir uns freu'n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen,
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch, wie vor'ges Jahr
es am Heil'gen Abend war?

Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
und das schöne Hottepferd,
schönste Kleider, woll'ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
morgen werden wir uns freun!

Welch ein schöner Tag ist morgen!
Vieler Freuden hoffen wir;
uns're lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

FRÖHLICHE WEIHNACHT ÜBERALL!

"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.

"Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

"Fröhliche Weihnacht überall"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Licht auf dunklem Wege, unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau´n,
ein zu sel´ger Ruh.

 "Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!

 "Fröhliche Weihnacht überall!"
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Was wir ander´n taten, sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.