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Gemeinde Bizetstrasse

Monatsspruch

Januar 2020

Winter

Ich glaube, hilf meinem Unglauben!

Markus 9,24

Sehr herzlich grüße ich Sie und Euch zum neuen Jahr 2020. Wenn auch der Übergang vom bisherigen Jahr zum neuen nicht so überraschend kam, so empfinde ich doch die Jahreslosung zum neuen Jahr durchaus als überraschend und herausfordernd: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Zweierlei ist mir in diesem Bibelwort wichtig:
Zunächst werden hier einem Atemzug Glaube und Unglaube miteinander genannt. Beides ist in uns ständig da: einerseits Glaube, Vertrauen und Zuversicht und andererseits Unglaube, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Für jede Seite gibt es Gründe und Ursachen. Ja, es gibt einerseits für den Glauben an Jesus Christus Gründe, Erfahrungen und viele glaubwürdige Zeugen. Und richtig ist auch, dass es eine Reihe von Ursachen und Ereignissen gibt, die den Unglauben und Zweifel übermächtig werden lassen.

Zweitens stellt der Satz im Grunde ein Gebet dar. Aber es ist geradezu ein verzweifelter Schrei eines Menschen an Jesus. Also ein Ausdruck von Fassungslosigkeit und großer innerer Angst.

Der Satz ist uns gleich dreimal im Neuen Testament überliefert. Der Vater, der einen Sohn mit einem bösen Geist hatte, sagte, ja, schrie ihn zu Jesus, denn auch die Jünger von Jesus waren an dieser Stelle machtlos. Der Sohn wird beschrieben, als hätte eine fremde, böse Macht von ihm Besitz ergriffen. Zudem bemerkt Jesus auch noch, dass alles möglich sei, dem der glaubt.
Verständlich, dass der Vater äußerst heftig reagiert.

Egal wir Weihnachten, Neujahr oder Epiphanias begangen haben oder noch feiern werden, böse Einflüsse können Menschen zur Verzweiflung bringen. Über den allgemeinen Unglauben unserer Zeit zu schimpfen, nützt wenig.
Der Vater in der Geschichte macht es richtig. Auch wenn das liebe „Bodenpersonal“ hilflos ist, hat Gott doch Kraft und Macht, alles Böse zu überwinden. Durch Jesus Christus ist Gottes besondere Macht in unsere Welt gekommen. Ihm genügt schon der kleinste Glaube.

Mit herzlichen Segenswünschen Achim Steffens.