SPENDENKONTO

IBAN:
DE63 1002 0500 0003 1555 00
BIC: BFSWDE33BER
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:
Gemeinde Bizetstrasse

Ansprechpartner

Joachim Steffens
Pfarrer
Tel.: (030) 920 45 972

Bizetstraße 75
13088 Berlin (Weißensee)

 

Christiane Moldenhauer
Vikarin
Tel.: (030) 239 48 320
mobil: 0160 350 7847

Spenden-Button
Button Mission
Button Gästehäuser

Gemeinde Bizetstrasse

Monatsspruch

Monatsspruch September: All unser Tun ...

SonnenuntergangSonnenuntergang

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Prediger 3,11

„Das nützt doch alles nichts!“ ruft jemand, der große Zweifel hat an der eigenen Arbeit oder an der Arbeit anderer. „Alles ist vergänglich, alles ist nur Schall und Rauch!“ sagt wohl jemand, der wehmütig auf sein Leben zurücksieht und dabei nichts erkennen kann, was dauerhaft und unvergänglich ist.

Diese und ähnliche Gedanken finden wir im Buch Prediger. Das kleine Wort „eitel“, welches sehr oft in diesem Buch vorkommt, kann man auch mit Hauch, Nichtigkeit, Vergänglichkeit übersetzen. Sehr klar steh dem Verfasser vor Augen, dass bei uns Menschen an jedem und allem der Zahn der Zeit nagt. Unser Dasein ist von Mühe und Arbeit geprägt, doch im Gegensatz dazu bleibt Gott ewig und stark.

Passt so ein Spruch zum Monat September, in dem doch Arbeit, Schule, Studium und Ausbildung wieder beginnen? Nun, besonders am Schluss des Buches erfährt man, wie sich auch der Prediger in seiner Weltsicht vor Depression und falscher Wehmut schützt. Er weiß einerseits, dass Gott der weitaus wichtigere „Spieler“ in unserem Leben ist. Niemand weiß, was morgen geschieht und du kannst „auch Gottes Tun nicht wissen, der alles wirkt“ (Pred. 11, 5). Auf seine Ewigkeit hin zielt unser Leben.

Zum anderen ermutigt der Prediger zur aktiven Tat und zur täglichen Arbeit. „Lass dein Brot über das Wasser fahren…verteil es unter sieben oder unter acht“ (Pred. 11, 1f.).

Gott und sein Tun sind für uns vielfach nicht zu ergründen. Wir erkennen wohl nur einige Teile und Fragmente des Wesens Gottes. Doch diese reichen für unser Leben: Gott schenkt Freude und Mut für unsere tägliche Arbeit. Er hört auf unser Gebet. Er schenkt uns Erlösung und viele, viele Neuanfänge.

Den Zusammenhang von Zeit und Ewigkeit beschreibt Marie Schmalenbach (1882) im Lied „Brich herein, süßer Schein“ so:

Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell hinein, dass uns werde klein das Kleine, und das Große groß erscheine, selge Ewigkeit, selge Ewigkeit.

Gottes Segen und Mut für jeden Tag wünscht J. Steffens