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  • Veröffentlichungsdatum 19.09.2022

Willkommenshalle am Hauptbahnhof schließt: Berliner Stadtmission dankt allen Helfenden

Pandemien, Naturkatastrophen und auch Kriege – wie aktuell in der Ukraine – bringen viele Menschen in große Not. Humanitäre Hilfe zu leisten und dabei zu versuchen, das Leid der Betroffenen zu lindern, ist auch eines der Aktionsfelder der Berliner Stadtmission. Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine engagieren sich Mitarbeitende zusammen mit ehrenamtlich Tätigen jeden Tag in der Unterkunft für Geflüchtete „Kopernikus“, in den Cafés Ukraine der Berliner Stadtmission sowie im Willkommenszelt der Stadt Berlin am Washingtonplatz. Letzteres wird bald schließen: Die das Willkommenszelt finanzierende Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales hat beschlossen, die Welcome Hall am Hauptbahnhof zurück zu bauen. Der Vertrag mit der Berliner Stadtmission läuft vertragsgemäß Ende September aus.

Zum Abschied laden Stadtmissionsdirektor Dr. Christian Ceconi und Pfarrer Gerold Vorländer im Namen der Berliner Stadtmission für Dienstag, 20. September, um 9 Uhr zu einem Dankesgottesdienst in die Willkommenshalle auf dem Washingtonplatz. Herzlich eingeladen sind dazu alle ehrenamtlich Tätigen, Stadtmissionsmitarbeitende, Kolleg:innen von unterstützenden Organisationen, Dienstleistern und Unternehmen sowie Journalist:innen, die mit ihren Beiträgen über das Leid der Geflüchteten informiert haben. Anschließend gibt es eine kleine Rückschau mit Zahlen, Daten und bewegenden Geschichten. Für die ehrenamtlich Engagierten der Berliner Stadtmission wird zudem ein Dankesfest geplant. 

Hintergrund: Seit Anfang März konnten die am Hauptbahnhof Helfenden zusammen mit den mehr als 40 Mitarbeitenden der Berliner Stadtmission im Willkommenszelt täglich mehrere Tausend Menschen begrüßen. Immer noch passieren aktuell rund 200 Geflüchtete jeden Tag das 600 Quadratmeter große Zelt – zu Kriegsbeginn waren es bis zu 7.000. Seit der Eröffnung des Zeltes haben die ehrenamtlichen Helfenden, ohne die das Ankunftszelt nicht betrieben werden kann, tausende Liter Tee und Kaffee und Suppe und frisches Obst verteilt. Zusätzlich geben sie Hygieneartikel aus oder begleiten Menschen mit ihrem Gepäck zu den Bussen, die nach Tegel fahren.

Für weitere Informationen: Barbara Breuer / Pressesprecherin Berliner Stadtmission