Über das Begleitprogramm

Das Begleitprogramm schafft Begegnungsräume für Menschen mit Migrations- und Zufluchtsgeschichte und Menschen aus der Nachbarschaft. Derzeit begleiten wir 408 Teilnehmende aus über 25 Nationen im Projekt. Zusammen mit Ehrenamtlichen lernen sie von- und miteinander auf Augenhöhe, erleben Gemeinschaft und werden so auf ihrem Weg in Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit gestärkt.

Unter dem Leitmotto „Learning by doing“ zeigen Haupt- und Ehrenamtliche den Teilnehmenden, wie sie bspw. amtliche Formulare ausfüllen oder einen Lebenslauf schreiben können, damit sie diese Aufgaben  in Zukunft selbstständig bewältigen. So wachsen Eigenständigkeit und Unabhängigkeit einerseits und interkulturelle Kompetenzen andererseits. Ähnliche Lernprozesse ergeben sich auch beim Sprachcoaching oder im Rahmen der Arbeitsmarktintegration. Beim gemeinsamen Kochen, Musizieren und beim Sport werden Augenhöhe und wechselseitiges Lernen und die Ganzheitlichkeit der Beziehungen noch deutlicher erfahrbar.

Grundwerte im Projekt sind Vertrauen, Zuverlässigkeit, Eigenengagement, respektvoller Umgang miteinander und die Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

Teilnehmende des Begleitprogramms

Teilnehmende des Projekts sind Menschen mit Zufluchtsgeschichte und Migrationshintergrund, die ein gutes A1 Deutsch-Sprachniveau mitbringen. Wir wünschen uns ein hohes Maß an Eigeninitiative zum intensiven Deutsch lernen, da dies die Grundlage und der Schlüssel zu einer Gesellschaft ist und deshalb bei uns im Projekt besonders gefördert und vorausgesetzt wird. Teilnehmende erhalten von uns eine ganzheitliche, ganzzeitliche und nachhaltige Begleitung und Betreuung auf Augenhöhe und auch bei Ortswechsel.

Förderer und Netzwerke

Gefördert von:

Das Projekt ist ein regelfinanziertes Projekt des Haushaltes für 2020/21 des Bezirksamts Spandau von Berlin.

Netzwerk:

Wir sind Teil des neuen Netzwerks für Demokratie, Toleranz, Respekt und Vielfalt.