Service Gemeinde Tegel

Mitglied werden

Mit den folgenden Ausführungen möchten wir Ihnen darstellen, was wir unter einer verbindlichen Mitgliedschaft in unserer Gemeinde verstehen und darüber mit Ihnen ins Gespräch kommen. Gern können Sie bei Fragen unseren Pfarrer oder die Gemeindeältesten ansprechen. Wenn Sie alles durchgelesen haben, können Sie am Ende der Ausführungen einen Aufnahmeantrag herunterladen.

Für das Aufnahmegespräch stehen alle Mitglieder des Ältestenkreises gerne zur Verfügung.

Gemeindeordnung und Formulare

Wie unsere Gemeinde funktioniert, welche Gremien es gibt und verschiedene Formulare für Mitgliedschaft und weitere Formen der Verbundenheit und die damit verbundene Einwilligung zur Datenverarbeitung in unserer Gemeinde.

Spenden

Aufschrift: Danke

Die Arbeit der Gemeinden der Berliner Stadtmission finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass Menschen unsere Arbeit auch (finanziell) unterstützen. Dies kann die Spende bei der Kollekte im Gottesdienst sein, die Überweisung eines Einmalbetrages - zum Beispiel zu einem bestimmten Anlass wie dem Kinderfest - oder eine regelmäßge Zahlung. Aber auch Sachspenden wie etwa sehr gut erhaltene Kleidung für unseren Secondhandladen helfen uns.

Für alle Zahlungen können Sie zum Jahresende eine Spendenquittung erhalten. Wichtig ist die Angabe des Verwendungszwecks "Gemeinde Tegel", damit die Spende unserer Gemeinde zugeordnet werden kann.

Bankverbindung:

Kontoinhaber: Berliner Stadtmission
IBAN: DE67 3702 0500 0003 1555 00    
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank AG
Verwendungszweck: Gemeinde Tegel

Gründung der Gemeinde TEGEL

Altes Haus schwarz-weiss

Das Gemeindehaus in Tegel                                
( Sterkrader Straße 23  von 1939-1999 )
Wie alles begann.

Hinter dem großen Gefängnis in Tegel, mitten in den Wald hinein, entstand Ende der 1930er Jahre eine neue Siedlung, Tegel Süd.
Lange Häuserreihen vorne für Kinderreiche, dahinter viele Einzelhäuser. Zunächst gab es keine Kirche.
Die Stadtmission (SM) fühlte sich berufen dort eine Gemeinde zu gründen. Eine Freundin der SM, Gräfin von Schwerin, deren Mann noch den Hof- und Domprediger Stoecker und Gründer der SM, persönlich gekannt hatte, spendete Geld für einen Saal für etwa 150 Personen, mit einem kleinen angrenzenden Zimmer und einer Küche.
So wurde im Mai 1939 das Missionshaus (Schwerin-Haus) in der Sterkrader Straße 23 eingeweiht. Neben dem Prediger gab es damals in vielen Gemeinden auch immer noch eine Diakonisse. Eine solche Diakonisse hielt in den schweren Kriegsjahren das Gemeindeleben aufrecht. Nach dem Krieg normalisierte sich das Gemeindeleben wieder. Im Laufe der Zeit gab es viele Missionseinsätze am See, Freizeiten, Ausflüge usw.
Seit 1957 gab es auch eine katholische und eine evangelische Kirche in der Nachbarschaft. Wie auch in der offiziellen Kirche ging die Anzahl der Gemeindeglieder zurück und Anfang der 1980er Jahre gab es Überlegungen die Gemeinde zu schließen. Doch die Verbliebenen Menschen beteten treu über eine lange Zeit hinweg für Wachstum in der Gemeinde. Ende der 80 Jahre gründeten Neu- dazu gekommene Christen eine Krabbelgruppe, lebendige Familiengottesdienst wurde gefeiert etliche Familien mit Kindern kamen dazu und die Gemeinde wuchs so, dass die Räumlichkeit zu klein wurden.

Im Billerbecker Weg 112-114 befand sich ein Jugendheim vom Senat, dass nicht mehr als solches weiter betrieben werden sollte.
Das Grundstück war groß genug, so dass an das bestehende Haus ein großer Gemeindesaal angebaut werden konnte.
Die SM erwarb das Grundstück und mit großem ehrenamtlichen Engagements wurde im Jahr 1999 das heutige Gemeindehaus errichtet.
Weihnachten 1999 fand unser erster Gottesdienst im neuen Gemeindehaus statt und seitdem erfreuen wir uns der größeren Räumlichkeiten.